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Macho Man (2015)

Macho Man Poster
Nicht mehr im Kino.
Userwertung (74)
  1. Ø 2.9
Kritikerwertung (1)
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Filmhandlung und Hintergrund

Macho Man: Komödie um einen Softie, der sich in eine Türkin verliebt und vor ihr und ihrer Familie nicht als Waschlappen dastehen will.

Frei nach Herbert Grönemeyer steht in „Macho Man“ die Frage „Wann ist ein Mann ein Mann?“ im Raum. Der 30-jährige Daniel Hagenberger (Christian Ulmen) entspricht in keiner Weise dem klassischen Bild eines Machos. Als Sohn von ehemaligen 68ern ist er zwar das genaue Gegenteil seiner subversiven Eltern, hat aber deren gesellschaftlichen Werte angenommen. Daniel ist angepasst und bequem, er geht stets den Weg des geringsten Widerstands. Gleichzeitig erweist er sich aber auch als Frauenversteher, der dem anderen Geschlecht Respekt und Achtung entgegenbringt. Das hilft ihm dann auch, bei der schönen Türkin Aylin Denizoglu (Aylin Tezel) zu landen, die er im Türkeiurlaub kennenlernt. Hals über Kopf verliebt er sich sie. Probleme machen sich aber dann breit, als er auf Aylins Familie trifft. Ihr Bruder Cem (Dar Salim) und ihre Eltern Denizoglu (Vedat Erincin und Lilay Huser) vertreten nämlich noch ein anderes Männerbild. In ihren Augen ist ein Mann ein klassischer Macho. Um es sich mit seiner Freundin, besonders aber auch mit deren Familie nicht zu verderben, beginnt Daniel, sich an die Erwartungen der neuen Familie anzupassen. Bei Bruder Cem geht er in die Lehre, um etwas über die türkische Männerkultur zu lernen. Fortan begibt sich Daniel in einen schwierigen Spagat, indem es darum geht, einerseits die Beziehung zu seiner Freundin aufrechtzuerhalten und andererseits ihre Familie zufrieden zu stellen. „Macho Man“ ist die Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers von Moritz Netenjakob. Dieser lieferte auch schon Drehbücher für die TV-Serie „Stromberg“, für die er 2006 den Grimme-Preis bekam. Christof Wahl zeichnet sowohl für die Regie als auch für die Kamera verantwortlich. Wahl übernahm bereits die Kameraarbeit in deutschen Kassenschlagern wie „Fack ju Göthe“ und „Keinohrhasen“.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (1)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Komödie um einen Softie, der sich in eine Türkin verliebt und vor ihr und ihrer Familie nicht als Waschlappen dastehen will.

    Verfilmung von Moritz Netenjakobs Romanbestseller, den der versierte und für “Stromberg” ausgezeichnete Comedy-Autor zusammen mit Marcel Schmelzer auch selbst zum Drehbuch adaptierte. Mit Christian Ulmen fand Produzent Marc Conrad den perfekten Darsteller für den autobiografisch inspirierten Titelhelden, der so gar nicht dem Macho-Klischee entspricht, sondern ein Softie ist wie er im Buche steht. Den liebenswert-charmanten Loser, der dennoch romantisch erfolgreich ist, variierte Ulmen bereits in Hits wie “Maria, ihm schmeckt’s nicht”, wo er sich vor den italienischen Schwiegereltern beweisen muss, oder “Männerherzen”. Die genau auf diesen Rollentyp zugeschnittene Story lässt seinen Daniel in bewährter Manier in Fettnäpfchen treten und Irrwege einschlagen bevor er die Frau seiner Träume Aylin (Aylin Tezel, Kommissarin im Dortmund-”Tatort”) endgültig erobert hat. Seine Kollegen in der Werbeagentur wollen es nicht glauben, als Daniel das Foto der hübschen, kessen Aylin zeigt, die er im Türkei-Urlaub kennengelernt hat und sie als seine Freundin ausgibt. So ein Softie wie er kann doch keine Frau wie sie abschleppen! Doch mit Liebenswürdigkeit und Witz hat er Aylins Herz erobert. Nun gilt es auch den Schwiegerpapa (verschmitzt: Vedat Erincin aus “Almanya – Willkommen in Deutschland”) zu beeindrucken – mit Macho-mäßigen Auftreten denkt Daniel und lässt sich von Aylins coolem Bruder (sympathisch: Dar Salim) ein Make-Over verpassen, das er sich und die anderen ihn kaum wiedererkennen. Gerade die überzogenen Nebenfiguren, etwa Daniels hypertolerante Eltern, sei es in den Rückblenden in seine Jugend oder beim peinlichen Essen mit Aylin – oder Samuel Finzis hohle Sprüche klopfender Agenturchef, gefallen in der aufs breite Publikum zielenden Beziehungs-, Culture-Clash- und Selbstfindungs-Komödie, die dem Genre nichts Neues hinzufügt. hai.

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