Hail, Caesar! (2016)

Hail, Caesar! Poster
Userwertung (115)
  1. Ø 2.5
Kritikerwertung (3)
  1. Ø 2.8

Filmhandlung und Hintergrund

Hail, Caesar!: Im Starsystem Hollywoods in den 1950er Jahren angesiedelte Komödie der Coen-Brüder.

1950er, Kalifornien: „Capitol Pictures“ ist eines der größten und erfolgreichsten Filmstudios in Hollywood. Der berühmte Regisseur Laurence Lorenz (Ralph Fiennes) dreht dort gerade den Monumentalfilm „Hail, Caesar!“, in dem der Superstar Baird Whitlock (George Clooney) den römischen Kaiser mimt. Eines Tages ist der Schauspieler spurlos verschwunden. Seine Entführer, die sich „Die Zukunft“, getauft haben, fordern eine Lösegeldsumme von 100.000 US Dollar. Das Studio engagiert daraufhin den professionellen Fixer Eddie Mannix (Josh Brolin), der das Verschwinden um jeden Preis vertuschen und Baird Witlock so schnell wie möglich zurückholen soll. Doch die Studiobosse haben nicht mit den Interessen und Eitelkeiten der Stars und Möchtegerns gerechnet. Da wären ein notorischer Kunde von Mannix, der Frauenheld und Jungschauspieler Burt (Channing Tatum), die übereifrige Klatsch-Kolumnistin Hedda Hopper (Tilda Swinton) und eine gewiefte Film-Synchronschwimmerin (Scarlett Johansson). Die Operation geht gehörig schief und führt den Fixer von einer absurden Situation zur nächsten. In ihrer neuesten Komödie nehmen sich die Coens das Hollywoodsystem vor: Genauer gesagt, das „Goldene Zeitalter“ von Hollywood, als die Studios unvergessliche Filme und unsterbliche Ikonen erschufen. „Hail, Caesar!“ ist der letzte Teil der sogenannten Numbskull-Trilogie, die aus den Vorgängern „O Brother, Where Art Thou? – Eine Mississippi-Odyssee“ und „Burn After Reading – Wer verbrennt sich hier die Finger?“ besteht. Passend zum Traumfabrik-Setting haben die Regie-Brüder wieder ein großes Staraufgebot aufgefahren. Neben den bereits genannten Schauspielern sind Frances McDormand („Moonrise KIngdom“), Alden Ehrenreich („Blue Jasmine“), Jonah Hill („21 Jump Street“) und Christopher Lambert („Lucy“) dabei. „Hail, Caesar!“ feiert die Deutschland Premiere auf der 66. Berlinale als Eröffnungsfilm.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Es ist eine Weile her, seit die Coen Brüder eine reine Komödie inszeniert haben. Hail Caesar kommt nun wie ein Comic daher: Ziemlich klug gemacht, aber auch reichlich meschugge. Hail Caesar ist der heiterste Film, den die Coens je gedreht haben (obwohl alles mit einem gekreuzigten Jesus in einer katholischen Kirche beginnt). Wir befinden uns im Hollywood der 50er Jahre, jedenfalls irgendwann nach dem zweiten Weltkrieg und vor 1960. Erzählt werden 28 Stunden aus dem Leben von Studio-Chef Eddie Mannix (Josh Brolin). Wir erleben die Produktion eines Sandalen-Films mit allen möglichen Problemen. Der Star DeeAnna Moran (Scarlett Johansson) ist unehelich schwanger, zwei Klatschreporterinnen (beide gespielt von Tilda Swinton) umschwirren das Idol Baird Whitlock (George Clooney) - am Ende wird Whitlock auch noch vom Set des Bibel-Epos entführt, selbstverständlich von einer Gruppe Kommunisten, die sich "The Future" nennen. Währenddessen muss Mannix mit seinen eigenen Dämonen kämpfen, denn er ist Katholik und geht zur Beichte. Sünden gibt es genug, so hat er der geliebten Gattin erzählt, er hätte aufgehört zu rauchen und findet sich doch an seinem stressigen Tag mit einer Zigarette in der Ecke wieder. Der arme George Clooney, der zum vierten Mal den Idioten spielt für die Coens (er trägt während des gesamten Films eine Perücke und ein Römer-Kostüm) wird während seines Kidnappings sogar mit Dr. Herbert Marcuse selbst konfrontiert. Die Coens wären aber schliesslich nicht Coens, wäre ihnen irgend etwas heilig. Diese Details, du kannst sie geniessen oder ignorieren - es wird dich nicht am Vergnügen des Films hindern, der wie ein Uhrwerk abläuft. Mannix selbst ist eine typische Coen Figur. Ein guter Mann, der sich redlich bemüht, das Richtige zu tun. Trotzdem entgleitet ihm das Geschehen, das Chaos bricht herein und nur der Zufall entscheidet. Alles Streben, es führt zu nichts; die Parameter sind nicht zu beherrschen. Wir können aber immerhin darüber lachen.
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  • Die Coens sind die Coens sind die Coens. Und selten wurde man daraus so wenig schlau.
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