Lucy (2014)

Lucy Poster
Nicht mehr im Kino.
Userwertung (14)
  1. Ø 2.8
Kritikerwertung (2)
  1. Ø 3

Filmhandlung und Hintergrund

Lucy: SciFi-Action mit Scarlett Johansson als Schmugglerin, die übernatürliche Kräfte gewinnt, als sich eine Droge in ihrem Körper auflöst. Von Genre-Meister Luc Besson.

Lucy ist eine partybegeisterte US-Studentin in Taipeh, die durch ihren neuen Freund in die Fänge des Drogenbosses Mr. Jang gerät. Ihr wird ein Beutel der neuen Superdroge CPH4 in den Bauch eingenäht, der aufplatzt. Dadurch steigt ihr Wissen ins Unermessliche, sie wird telekinetisch begabt und empfindet weder Schmerz noch Emotionen. Ihre neuen Fähigkeiten setzt sie bei der Jagd auf Mr. Chang und seinen Schergen ein. Gleichzeitig ist ihr klar, dass sie nur 24 Stunden zu leben hat. Sie bittet Neurologie-Professor Dr. Norman um Hilfe.

Eine junge Frau kommt über eine Droge zu Superkräften und wandelt sich zur rächenden Amazone. SF-Actionthriller von Luc Besson mit Scarlett Johansson, der sehenswerte Effektarbeit mit philosophischen Überlegungen verbindet.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Menschen nutzen in ihrem Leben nur einen Bruchteil ihrer Gehirnkapazität. Was aber geschähe, wenn jemand sein geistiges Potenzial wesentlich besser, zu 50 oder gar 100 Prozent ausschöpfen könnte? Diese wissenschaftlich interessante Frage verleiht dem Fantasiereichtum des Science-Fiction-Films "Lucy" einen zwar dünnen, aber reizvollen Realitätsbezug. Regisseur und Drehbuchautor Luc Besson ("Malavita – The Family", "Angel-A") kleidet ihn ins Gewand einer spektakulären Action. Das unterscheidet den Film von thematisch ähnlich gelagerten Werken wie Spike Jonzes "Her" oder auch Wally Pfisters "Transcendence". Gemeinsam aber sind ihnen Gedankenspiele, in denen die Intelligenz von Menschen und Computern verglichen oder fusioniert wird.

    Besson setzt auf einen zweigleisigen Spannungsaufbau. Zum einen gibt es die actionreiche Handlung mit den brutalen Drogengangstern. Hier spart der Regisseur nicht mit effektvollen Genrezutaten, etwa einer nervenaufreibenden Autoverfolgungsjagd durch Paris. Zum anderen durchzieht die Neugier Lucys und des Hirnforschers Samuel Norman, was ein menschliches Gehirn alles zu leisten vermag, die Geschichte. Dieser Strang wird üppig und ansprechend visualisiert, mit Zeitreisen zu den Dinosauriern, zur ersten Frau, die Lucy hieß und die Behaarung eines Affen hatte. Oder auch mit Bildern über die Entstehung des Kosmos und den Energiefluss im Inneren der Bäume. Die Parallele zur Biologie verdeutlicht der Film auch mit Aufnahmen von Geparden, die ihre Beute jagen, oder einem Nager, der sich einer Falle nähert.

    Frechen Witz bekommt die Action, indem die Heldin die üblichen Geschlechterrollen im Genre über den Haufen wirft. Die Droge verleiht ihr Schmerzfreiheit und eine Kampfkraft, die in Verbindung mit ihrem Grips das Machtbewusstsein der Gangster erschüttert. Besonders hübsch ist der Einfall, Lucy einen Polizisten (Amr Waked) zur Seite zu stellen, der sie fragt, wozu er ihr überhaupt nützlich sei. Als Antwort gibt sie ihm einen Kuss. Insgesamt beweist Besson mit diesem spannenden Film, dass Action und geistiger Anspruch keine unvereinbaren Gegensätze sein müssen.

    Fazit: Der an visuellen Effekten reiche Sci-Fi-Actionfilm "Lucy" von Luc Besson unterhält gekonnt mit der zweigleisigen Spannung eines Krimis und eines wissenschaftlichen Gedankenspiels.
  • Lucy (Scarlett Johansson) wird entführt und zum Drogenschmuggel gezwungen. Ihr Körper soll als Depot herhalten. Als sie sich einem der Kidnapper widersetzt, geraten die mysteriösen Drogen in ihren Blutkreislauf. Was jetzt passiert, übersteigt ihr Fassungsvermögen. Nur der Wissenschaftler Dr. Norman (Morgan Freeman), eine Kapazität auf dem Gebiet der Hirnforschung, könnte ihr vielleicht helfen. Während sie auf der Suche nach ihm um die Welt reist, entfalten sich unregulierbare Kräfte in der zierlichen Frau: Lucy mutiert zur erbarmungslosen Kämpferin. Sie ist nicht nur völlig unempfindlich gegen Schmerzen, sondern auch in der Lage, neues Wissen sofort und dauerhaft abzuspeichern und Gegenstände durch Gedankenkraft zu bewegen. Gejagt von den skrupellosen Kartellbossen und getrieben von der Angst, ihre Menschlichkeit zu verlieren, richtet sie ihre neuen Fähigkeiten gegen ihre Verfolger. Eine Amazone mit Superkräften, mit der sich keiner anlegen sollte … Luc Besson realisiert visuell beeindruckend einen Action-SciFi-Thriller um die spannende Frage, was geschehen würde, wenn wir in der Lage wären, unsere Hirnkapazität hundertprozentig auszunutzen.

    Fazit: Scarlett Johansson als Super-Amazone in einem rauschhaften SciFi-Action-Thriller von Kultregisseur Besson.
  • Visuell bombastisch. Der Rest... *Hier 10%-Witz einbauen
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