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Doch kein „Star Trek“-Film: Quentin Tarantino möchte sich vom Projekt zurückziehen

Hy Quan Quach |

© Sony Pictures

„Star Trek“-Fans müssen sich auf eine Enttäuschung einstellen: Kultregisseur Quentin Tarantino hat wissen lassen, dass er sich offenbar wohl doch nicht mehr so sicher ist, ob er einen „Star Trek“-Film inszenieren will.

Als die Meldung die Runde machte, dass Quentin Tarantino höchstselbst darüber nachdenkt, einen „Star Trek“-Film mit R-Rating zu inszenieren, zeigten sich die einen Fans der Sci-Fi-Reihe euphorisch, während die anderen befürchteten, „Pulp Fiction im Weltall“ vorgesetzt zu bekommen. Aber allein die Vorstellung, dass Tarantino seine Karriere mit einem „Star Trek“-Streifen als zehnter Film abschließt, gefiel. Paramount Pictures zeigte sich offen für diese Idee, Produzent J.J. Abrams hatte sich gar bereits mit dem ehemaligen Enfant terrible Hollywoods getroffen und war ebenso angetan. Ein Drehbuch soll ebenfalls bereits verfasst worden sein.

Doch offenbar plagen den 56-Jährigen Zweifel, ob er seine Karriere wirklich mit einer teuren Big-Budget-Sci-Fi-Produktion ausklingen lassen will. In einem Interview mit Consequence of Sound darauf angesprochen, ob „Star Trek“ noch Teil der näheren Zukunft sei, lässt er die Bombe platzen:

„Ich denke, ich werde mich von ‚Star Trek‘ entfernen, aber ich hatte bislang noch kein offizielles Gespräch mit den Leuten (von Paramount Pictures). Auf eine seltsame Weise erscheint es mir, dass dieser Film, ‚Once Upon A Time… In Hollywood‘, mein letzter sein könnte. Also habe ich mich vom Druck befreit, ein letztes großes Voilà-artiges Statement abgeben zu müssen. Ich meine, es ging so so weit, dass ich mich beim Schreiben fragte, ‚Sollte ich das jetzt tun? Sollte ich etwas anderes tun? Ist das hier mein zehnter Film?‘“

Als er sich gedanklich von „Star Trek“ verabschiedete, sei nicht nur der Erfolgsdruck verschwunden, er sei nun befreit und bereit, eine gänzlich neue Geschichte zu ersinnen. Und ganz im Gegensatz zu einem großen „Star Trek“-Projekt könne er sich nun eine eher kleine Geschichte, eine Art Epilog, vorstellen, die als Abschiedsprojekt dient.

Damit bleibt Paramount nur noch „Star Trek 4“ als Kinoprojekt. Zuletzt ließ das Studio wissen, dass Noah Hawley („Fargo“) die Regie übernehmen wird. Und der zuvor ausgestiegene Chris Pine wird ebenfalls als Captain James T. Kirk zurückkehren. Andererseits fehlt es der Sci-Fi-Reihe nicht an Stoff: Mit „Star Trek: Picard“ wird es zudem ein Wiedersehen mit einem der beliebtesten Kapitäne, dargestellt von Patrick Stewart, innerhalb des „Star Trek“-Universums geben. Die Serie startet hierzulande ab dem 24. Januar 2020 auf Prime Video.

Das sind die neuen Filme und Serien innerhalb des „Star Trek“-Universums:

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„Star Trek“: Neue Serien & Film-Projekte im Überblick

Quentin Tarantino wird nicht ganz von der Bildfläche verschwinden

Tarantino befürchtete offenbar, dass sein gesamtes Lebenswerk von einem letzten schlechten Film auf immer ruiniert sein würde. Bereits als Tarantino erstmals sein Vorhaben kommunizierte, nach zehn Filmen als Regisseur abzutreten, begründete er diese Entscheidung damit, dass selbst die größten Regisseure dieser Welt im Alter „nur noch Schrott“ ablieferten. Und alles, woran man sich bei ihnen erinnern werde, seien diese letzten schlechten Filme. So wolle er selbst nicht enden. Ganz zurückziehen wolle er sich ohnehin nicht: Theater, Literatur oder Fernsehen ließ er als mögliche Optionen offen.

Wie gut kennt ihr euch mit den Filmen des Kultregisseurs Quentin Tarantino aus? Testet euch:

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