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„Star Wars“-Schöpfer George Lucas enthüllt: Darum hat er das Franchise an Disney verkauft

Author: Mira WinthagenMira Winthagen |

© Imago Images / Joseph Martinez

„Star Wars“-Schöpfer George Lucas hat endlich verraten, warum er das beliebte Franchise an den Medienkonzern Disney verkauft hat.

Seit 2012 befindet sich das „Star Wars“-Franchise nicht mehr in den Händen von Schöpfer George Lucas, sondern gehört zu Disney. Viele Fans machen den Verkauf für die kontroverse Sequel-Trilogie verantwortlich und hoffen, dass Lucas eines Tages zum Franchise zurückkommt. Dieser hat jetzt seine Beweggründe für den Verkauf verraten und die deuten leider nicht auf eine Rückkehr hin.

Fast das gesamte „Star Wars“-Universum gibt es bei Disney+

In dem neuen Buch „The Star Wars Archives: Episodes I-III 1999-2005“ (hier könnt ihr es euch bei Amazon vorbestellen) von Paul Duncan gibt es ein Interview mit Lucas, in dem er erläutert, warum er sich entschieden hat, das Science-Fiction-Franchise zu verkaufen: Er wollte einfach mehr Zeit mit seiner Familie verbringen. Das Buch erscheint zwar erst 2021, aber über Twitter hat Duncan die relevante Textpassage bereits gepostet:

Auf die Frage, warum er die Rechte 2012 verkauft hat, antwortet George Lucas:

„Zu dieser Zeit habe ich die nächste Trilogie begonnen: Ich habe mit Schauspieler*innen gesprochen und habe alles vorbereitet. Außerdem habe ich mit meiner Frau eine Tochter bekommen. Es braucht zehn Jahre, um eine Trilogie fertigzustellen – Episode I bis III brauchten von 1995 bis 2005 […] 2012 war ich 69. Also war die Frage, ob ich das den Reist meines Lebens machen werde. Möchte ich das nochmal durchleben? Letztendlich habe ich mich dafür entschieden, meine Tochter großzuziehen und das Leben für eine Weile zu genießen.“

Auch ohne George Lucas geht das Franchise weiter:

George Lucas hat immer noch seine Finger im Spiel

Der Erfolg und die Beliebtheit von „The Mandalorian“ hat bewiesen, dass das „Star Wars“-Universum auch ohne George Lucas an der Spitze eine spannende Zukunft vor sich hat. Auch wenn er eigentlich nicht an der Serie beteiligt ist, hat er trotzdem noch etwas Einfluss auf das Universum. Zum Beispiel hatte er bei der Gestaltung von Axe Woves seine Finger im Spiel. Im weiteren Verlauf des Interviews erzählt Lucas, dass er immer das Bedürfnis hat, seine Filme zu mikromanagen:

„Ich hätte Lucasfilm nicht verkaufen und jemand anderen für die Produktionen einsetzen können, aber das wäre kein wirklicher Ruhestand. Während „Das Imperium schlägt zurück“ und „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ habe ich versucht, mich nicht einzumischen, aber es ging nicht. Ich war jeden Tag da. Obwohl die Leute meine Freunde waren und großartige Arbeit leisteten. Es war nicht dasselbe, wie wenn ich es gemacht hätte […] Ich wusste, dass das wahrscheinlich nicht nochmal funktionieren würde, dass ich frustriert wäre.“

Es ist also unwahrscheinlich, dass wir nochmal erleben werden, wie George Lucas einen neuen „Star Wars“-Film macht. Doch das muss nichts Schlechtes sein. Schließlich gibt es noch eine ganze Menge junger kreativer Köpfe, die was zu dem Franchise beitragen können. Im Moment ist Lucas sowieso noch damit beschäftigt, sein „Lucas Museum of Narrative Art“ aufzubauen.

Die „Star Wars“-Galaxie ist groß und viele Figurennamen seltsam. Könnt ihr alle 21 Charaktere benennen?

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