Alle wollen es - aber wohl keiner fest genug. Für die Verfilmung des tollen Games „The Last Of Us“ sieht es zur Zeit nicht gut aus…

Sie haben aus „Schiffe versenken“ einen Film gemacht. Aus „Angry Birds“.  Aus „Doom“. Ganz zu schweigen von solchen Highclass-Themen wie „Lara Croft“ oder „World of Warcraft“. Und jetzt wartet ein erstklassiges Game mit Wahnsinns-Story auf seine Verfilmung. Und wartet. Und wartet…

Die Rede ist von „The Last Of Us“ - dem grandiosen  Action-Adventure, in dem das junge Mädchen Ellie mit ihrem erwachsenen Beschützer Joel durch ein apokalyptisches Amerika zieht. Ein Pilz hat den größten Teil der Bevölkerung in wandelnde Kannibalen verwandelt. In Mutanten, die jede Menschlichkeit verloren haben - und manchmal Schlimmeres. Bereits das Game war ein filmreifes Erlebnis - Schauspielerin Ashley Johnson hatte der jungen Ellie Aussehen sowie Bewegungen verliehen. Und auch die Story war spannend, komplex und oft berührend.

Sofort wollte halb Hollywood die Filmrechte haben. Sam Raimi hob die Hand, als ein Regisseur gesucht wurde. Maisie Williams (Game of Thrones) bekundete Interesse an der Rolle der Ellie. Aber das war’s dann irgendwie auch. Seitdem wartet Neil Druckmann, aus dessen Feder auch die Story zu „The Last Of Us“ stammte, auf Beiträge zu einem vernünftigen Drehbuch. Darauf angesprochen, räumte er jetzt frustriert ein: „Auf eine Art ist es gerade in der Entwicklungs-Hölle. Solche Sachen neigen wohl dazu. In eineinhalb Jahren ist an dem Ding nicht weitergearbeitet worden.“

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Uff. Da haben sich ja Ellie und Joel schneller weiterbewegt als dieses Projekt. Bleibt zu hoffen, dass „The Last Of Us“ endlich mal richtig Fahrt aufnimmt. Am besten, bevor der aggressive Pilz auch den Rest der Menschheit erwischt hat.

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