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Walking Dead Staffel 8 Folge 6 Review: Gewinner und Verlierer

Walking Dead Staffel 8 Folge 6 Review: Gewinner und Verlierer
© AMC/Fox

In der 6. Folge von „The Walking Dead“ werden gleich mehrere kleine Geschichten parellel erzählt. Dabei kehren lang vermisste Fanlieblinge wie Michonne zurück. Die Gruppe bekommt einen Neuzugang. Und Rick trifft eine der dümmsten Entscheidungen aller Zeiten.

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Warum Rick (Andrew Lincoln) ausgerechnet die dubiosen Müllmenschen als letzten Trumpf im Kampf gegen Negan ansieht, bleibt ein Rätsel. Klar, sie haben mit der Kingdom-Armee einen großen Teil ihrer Kampfkraft verloren. Doch im Prinzip hat Ricks Gruppe schon gewonnen. Das Sanctuary ist umzingelt und mit Beißern überlaufen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis Negan aufgibt. Stattdessen geht Rick auf eine kopflose Ein-Mann-Mission, bei der er die degenerierte Anführerin Jadis auf seine Seite ziehen will. Es kommt, wie es kommen muss. Rick wird gefangen genommen und nackt in einen Container gesperrt. Nun liegt es an den anderen, ihn rechtzeitig zu befreien.

Der gefallene König

König Ezekiel hat sich trauernd im Thronsaal verschanzt, der vom treuen Jerry bewacht wird, und weigert sich sogar, Carol zu sprechen. Doch die lässt sich nicht abwimmeln und stürmt das Gebäude. Dort appelliert sie an Ezekiels Menschlichkeit: Sie müssen die restlichen Leute mobilisieren, um noch eine Chance im Kampf haben. Zur Not soll Ezekiel seine Kampfbereitschaft heucheln und den optimistischen König spielen. Doch der will nichts davon wissen. Zu allem Überfluss hängt sich ein kleiner verwaister Junge an Carols Fersen. Nach dem Tod ihrer Tochter Sophia und all der traurigen Erfahrungen, scheint ausgerechnet Carol ein regelrechter Kindermagnet zu sein. Hoffen wir mal, dass es diesmal gut ausgeht.

Michonne und Rosita sind zurück

Michonne musste nach ihrem harten Kampf im Finale der 7. Staffel eine Pause einlegen (Im wahren Leben drehte Darstellerin Danai Gurira „Black Panther“). Nun hat sie sich mit Rosita zu einem ziemlich taffen Team zusammengetan. Wie taff sie wirklich sind, zeigen die Frauen bei einem explosiven Kampf. Während einem Raubzug entdecken sie zufällig zwei Saviors, die einen Laster mit Lautsprechern beladen. Sie müssen die Saviors stoppen, bevor sie mit dem Lärm die Beißer vom Sanctuary weglocken. Während Michonne dank ihrer alten Verletzungen unterliegt, jagt Rosita ihren Gegner mit einem Raktenwerfer in die Luft! Am Ende scheitern die beiden zwar. Doch Daryl rettet mal wieder den Tag, als er dem davonfahrenden Laster den Weg abschneidet. Auch wenn am Ende alles gut gegangen ist: Die Episode macht deutlich, dass sich Ricks Truppe nicht allzu sehr auf ihren bisherigen Siegen ausruhen darf.

Carl findet einen neuen Freund

Carl macht sich derweil zu einer ganz persönlichen Mission auf. Er spürt den Fremden auf, den sein Vater in der ersten Folge verjagt hat. Der sympatische Siddiq tötet ganz alleine Beißer, um deren Seelen zu befreien und seine verstorbene Mutter zu ehren. Als einer der ersten muslimischen Charaktere in „Walking Dead“ dürfte Siddiq interessante Akzente setzen. Dass der Neuankömmling ein Spion der Saviors ist, wie Rick vermutete, ist eher unwahrscheinlich. Ganz auszuschließen wäre es aber nicht. 

Jesus, Maggie und die Saviors

Die Bewohner von Hilltop streiten noch immer darüber, wie sie die gefangenen Saviors behandeln sollen. Maggie prügelt die aufmüpfigen Saviors gerne mal mit ihrem Gewehrkolben - inklusive Gregory, der endlich seine verdiente Strafe bekommt und zu den anderen gesperrt wird. Am liebsten würde sie die Gefangenen gleich exekutieren. Jesus lässt sich wiederum nicht provozieren und hält an seiner Anti-Gewalt-Haltung fest. Doch vielleicht wird diese sanfte Vorgehensweise bald unangenehme Konsequenzen haben. Der schmierige Savior, der schon seit zwei Staffeln Ricks Leuten auf die Nerven geht, plant bereits den Aufstand. Und es nur eine Frage der Zeit, bis sich die anderen Saviors an den Fluchtversuchen beteiligen. Am Ende bricht Aaron allein zu einer mysteriösen Mission auf, während Maggie sich um das Baby kümmert. Doch wer passt jetzt auf die Gefangenen auf?

Fazit

Auch wenn die Folge zuweilen wie ein Lückenfüller wirkte, haben wir einige unterhaltsame Momente erlebt. Es war mal interessant zu sehen, wie die Serienmacher viele unterschiedliche Handlungen und Charaktere parallel erzählen (bitte weiter so, anstatt sich in einer Folge nur auf einen Charakter zu konzentrieren!). Außerdem verlaufen Ricks Pläne nicht ganz so glatt wie gewünscht, sodass sich an vielen Stellen Konflikte anbahnen. Am Ende blieben die Logiklöcher wie immer das irritierendste an der Serie. Man denke da an Ricks schwachsinnigen Plan, die Müllmenschen auf seine Seite zu ziehen. Nur damit es genug Stoff fürs Midseason-Finale gibt. Oder, dass Daryl rein zufällig in letzter Minute den Lastwagen umfährt. Deus-Ex-Machina lässt grüßen. Insgesamt war es aber eine solide Episode, die Lust auf die kommenden Folgen macht.