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„The Walking Dead“-Star behauptet: Figur wurde nur getötet, um Geld zu sparen

Beatrice Osuji |

© eOne / WVG / AMC

Am Ende geht es doch immer nur ums Geld. Das zumindest glaubt Schauspieler Michael Rooker war der Grund, warum seine Figur bei „The Walking Dead“ sterben musste.

Für drei Staffeln war Michael Rooker mal mehr und mal weniger in „The Walking Dead“ zu sehen. In der ersten Staffel der Serie war seine Figur Merle ganz klar einer der Antagonisten. Später wechselte Darryls (Norman Reedus) großer Bruder jedoch auf die Seite der Guten. Lange war seine gute Seite jedoch nicht zu sehen, da er sich am Ende der dritten Staffel in einen Beißer verwandelt hat und letztendlich von Darryl getötet wurde. Der Tod einer wichtigen Figur ist bei „The Walking Dead“ nicht ungewöhnlich. Schon viele beliebte Charaktere mussten im Laufe der bislang zehn Staffeln ihr Leben lassen. Laut Rooker hat der Tod seiner Figur jedoch nichts mit dem Fortschritt der Handlung zu tun. Stattdessen soll Geld eine Rolle in seinem Ableben gespielt haben.

Seit 2014 ist Rooker als Yondu in „Guardians of the Galaxy“ Teil des MCU. Auf der Wales Comic Con ist der ehemalige „The Walking Dead“-Star überraschend bei einem „Guardians of the Galaxy“-Panel aufgetaucht (via Comicbook). Auf die Frage eines Fans, welches Franchise der Schauspieler bevorzugt, antwortet er zuerst sehr diplomatisch: „Ich bevorzuge keins von beiden.“ Er fügt dann aber hinzu, dass er bei den MCU-Filmen mehr Geld verdient hat. „[Bei ‘The Walking Dead‘] waren sie geizig. AMC war sehr geizig.“ Rooker vermutet, dass seine Figur wegen des sparsamen Verhaltens der Serienmacher getötet wurde. Durch seinen neugewonnenen Ruhm dank „Guardians of the Galaxy“ hätte der zuständige Sender AMC dem Schauspieler vermutlich mehr Geld zahlen müssen, weswegen der Tod seiner Figur laut ihm gewählt wurde.

Rooker ist als Mary Poppins im MCU gelandet, doch was machen die anderen ehemaligen „The Walking Dead“-Stars?

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Nach dem Serientod: Das machen die ehemaligen „The Walking Dead“-Darsteller heute

Geldprobleme bei „The Walking Dead“

Rookers Theorie könnte durchaus der Wahrheit entsprechen. Bevor die Serie endlich produziert wurde, musste Regisseur und „TWD“-Macher Frank Darabont („Die Verurteilten“) lange kämpfen. Bevor AMC der Serie, basierend auf Robert Kirkmans Graphic Novel, ein zu Hause gab, standen NBC, Fox und weitere TV-Sender im Raum. Letztendlich haben diese Darabont jedoch alle abgesagt.

Zu diesem Zeitpunkt konnte nämlich noch keiner ahnen, mit welchem Erfolg die Serie an den Start gehen wird. Über fünf Millionen Zuschauer*innen haben im Oktober 2010 die Premierenfolge der Zombie-Serie gesehen. Trotz der überraschend positiven Einschaltquoten entschied sich der US-Sender AMC, das Budget für die zweite Staffel der Serie um 25% zu kürzen (The Hollywood Reporter). Die Sparmaßnahmen des Senders könnten also durchaus Grund für Merles Ableben nach der dritten Staffel sein. Eine offizielle Erklärung Seiten AMCs gibt es leider nicht.

Dass Darryl seinen eigenen Bruder töten muss, hat viele Fans mitgenommen. Diese Serientode waren ebenfalls traurig:

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