Vor der Morgenröte - Stefan Zweig in Amerika (2016)

Originaltitel: Vor der Morgenröte
Vor der Morgenröte - Stefan Zweig in Amerika: Biopic über den österreichischen Schriftsteller Stefan Zweig, der im Zuge des Nationalsozialismus aus seiner Heimat Österreich flieht.
Kinostart: 02.06.2016
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Filmhandlung und Hintergrund

Vor der Morgenröte - Stefan Zweig in Amerika: Biopic über den österreichischen Schriftsteller Stefan Zweig, der im Zuge des Nationalsozialismus aus seiner Heimat Österreich flieht.

Im Februar 1934 wird die Lage für Stefan Zweig (Josef Hader) bitterernst. Als jüdischer Schriftsteller muss er die Verfolgung der Nazis fürchten und beschließt, seine Heimat Österreich zu verlassen, nachdem vier Polizisten sein Haus durchsuchen. Zweig kommt zu dem Schluss, dass dies erst der Anfang einer größeren, gefährlichen Entwicklung ist. Ohne seine Frau Friderike (Barbara Sukowa) steigt Zweig in den Zug und emigriert in die britische Hauptstadt, London. Doch mit der Flucht des erklärten Pazifisten haben sich nicht alle Probleme in Rauch aufgelöst. So werden die literarischen Werke Zweigs im deutschsprachigen Raum zunehmend zensiert und verboten. Davon abgesehen, fällt es dem Autoren nicht leicht, sich plötzlich in einer neuen Kultur einzuleben. Auch deshalb, weil die Beziehung zu seiner Frau nicht mehr jene ist, die sie einmal war, seit sie weit weg in Salzburg lebt. Doch obwohl Zweig vor dem Schrecken fliehen konnte, verfolgt er ihn immer noch. “Vor der Morgenröte“ wurde von gleich drei Ländern koproduziert: Österreich, Deutschland und Frankreich. Die Dreharbeiten in Deutschland fanden unter anderem in Halle und Berlin statt. International wurde außerdem in Sao Tomé und Lissabon gedreht. Die Regisseurin Maria Schrader inszenierte in vier Episoden aus Zweigs ereignisreichem Leben ein Porträt des bedeutenden österreichischen Autoren. Tausendsassa Schrader nimmt nach “Liebesleben“ zum erst zweiten Mal auf dem Regiestuhl Platz, ist sie doch eigentlich als Schauspielerin (“Vergiss mein Ich“, “Aimée & Jaguar“) bekannt. Für das Drehbuch war Schrader, gemeinsam mit Jan Schomburg (“Ein Mord mit Aussicht“, “Über uns das All“), verantwortlich. Beide arbeiteten bereits für “Vergiss mein Ich“ zusammen.

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