The Boss Baby Poster

The Boss Baby: Stream & Start DVD / Blu-ray im Heimkino

Kristina Kielblock  

„The Boss Baby“ ist ein prima Vergnügen für alte und junge Animationsfans. Falls ihr den Weg ins Kino nicht schafft, könnt ihr den Film auch legal im Online-Stream und auf DVD, sowie Blu-ray im Heimkino anschauen. 

  • The Boss Baby“ ist ohne Altersbeschränkung freigegeben.
  • Die DVD und die Blu-ray erscheinen am 31. August 2017. Ihr könnt sie jetzt schon .
  • Der Online-Stream hat noch keinen Release-Termin, wird aber in der Regel vor der DVD veröffentlicht. Auch den Stream könnt ihr schon .

Ein Trailer zu The Boss Baby

Einige wollen in dem unfreundlichen Baby mit Aktenkoffer eine Trump-Parodie sehen. Alec Baldwin, die Synchronstimme des Babys, ist immerhin auch einer der umtriebigsten Trump-Imitatoren. Der Drehbuchautor Michael McCullers bestreitet aber, die Figur an das US-amerikanische Phänomen angelehnt zu haben.

Vanity Fair machte darauf aufmerksam, dass die hohe Kompetenz des Babys auch ganz erheblich gegen eine beabsichtigte Trump-Parodie spricht. Gewisse Ähnlichkeiten mit dem Verhalten des US-amerikanischen Präsidenten sind aber dennoch nicht von der Hand zu weisen.

Alle Bilder und Videos zu The Boss Baby

The Boss Baby: Hintergrund

Die Regie für diesen amüsanten Animationsfilm lag bei Tom McGrath, der vielen vor allem durch die Madagascar-Filme bekannt sein dürfte. McGrath hat sich schon als Kind für Animation interessiert und mit seinem Bruder zusammen kleine Stop-Motion-Filme gedreht, in denen Comicfiguren die Hauptprotagonisten waren.

1995 schrieb er zwei Folgen für Ren & Stimpy, eine Nickelodeon-Cartoon-Serie für Erwachsene mit einem schrägen und teilweise sehr rüden Humor.

Das Studio DreamWorks ist ebenso wie Pixar letztendlich Disney zu verdanken, denn sowohl John Lasseter (Pixar-Co-Gründer), als auch Jeffrey Katzenberg (DreamWorks) haben dort ihre Karrieren begonnen. Beide verließen das Studio im Streit und gründeten ihre eigenen Unternehmen, die bis heute von unterschiedlichen Ansätzen geprägt sind, was sich auch in der Ausstattung der Firmensitze spiegelt. Während bei DreamWorks eiserne Arbeitsdisziplin und kommerzieller Erfolg im Vordergrund stehen, legt Pixar den größeren Schwerpunkt auf die Kreativität und die ebenso spielerische Gestaltung des Arbeitsplatzes. Auf der einen Seite ist der unternehmerische Ehrgeiz die Hauptantriebsfeder, auf der anderen ist es der Spieltrieb.

DreamWorks fehlen die ganz großen Erfolge

DreamWorks ist es auch mit “The Boss Baby“ nicht gelungen, an die alten Erfolge wie “Shrek“ oder “Madagascar“ anzuknüpfen. Auch mit “Trolls“ konnte das Unternehmen keinen wirklichen Hit landen. Vorwurf der Kritik ist oftmals, dass die Filme an Tiefgang vermissen lassen und der Schwerpunkt größtenteils auf chaotischer Action liege.

Das Unternehmen hatte schon vor einiger Zeit die Notbremse gezogen, weil die schwarzen Zahlen ausblieben. Statt drei Filmen will DreamWorks nur noch zwei Filme im Jahr veröffentlichen. Auffällig ist dabei das Schema, einen neuen Film und eine Fortsetzung in jedem Jahr an den Start zu bringen. 2016 kamen “Kung Fu Panda 3“ und “Trolls“ auf den Markt, dieses Jahr sind es “Boss Baby“ und “Die Croods 2“. 2017 kommen “Larrikins“ und “Drachenzähmen leicht gemacht 3“ ins Lichtspielhaus.

Nichtsdestotrotz ist “The Boss Baby“ ein charmanter Film mit einigen sehr amüsanten Gags und der beliebten Familie-ist-das-Wichtigste-Botschaft.

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