Saw III

  1. Ø 4
   2006
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Filmhandlung und Hintergrund

Saw III: Der Jigsaw Killer lädt zum dritten perversen Spiel auf Leben und vor allem Tod.

Die Fahndung nach Jigsaw (Tobin Bell) läuft auf Hochtouren. Derweil hat sich der todkranke Perversling im verlassenen Untergeschoss eines Krankenhauses eingerichtet. Mit seiner gelehrigen Gefolgsfrau Amanda (Shawnee Smith) läutet er die nächste Runde seines tödlichen Spiels ein: Sie entführen die Ärztin Dr. Lynn Denlon (Bahar Soomekh), die ihn am Leben erhalten soll – sonst stirbt sie selbst. Der sieche Jigsaw will den Überlebenskampf seines neuesten Opfers Jeff (Angus Macfadyen) verfolgen, der schwere Prüfungen zu bestehen hat.

Kaum vorstellbar, aber der dritte „Saw“-Terror geht noch hartgesottener und drastischer zu Werke als seine kaum sonderlich zimperlichen Vorgänger. Beste Aussichten für Splatter-Freaks, denen kreatives Töten und der sensationell morbide Look am Herzen liegt.

Der Jigsaw Killer lädt zum dritten perversen Spiel auf Leben und vor allem Tod. Während die Polizei weiterhin nach Jigsaw fahndet, hat der dahinsiechende Sadist mit seiner Gefolgsfrau Amanda bereits die nächste Runde seines perversen Spiels eingeläutet: Amanda entführt die Ärztin Dr. Lynn Denlon nach einer ihrer Schichten im Krankenhaus und bringt sie in ein leerstehendes Lagerhaus: Dort soll sie Jigsaw so lange am Leben erhalten, wie sein neues Opfer Jeff braucht, eine Reihe von Aufgaben auf Leben und Tod zu lösen.

Der Jigsaw Killer pflegt seine Opfer in fallengespickten Zellen zu Tode zu bringen, um ihnen abstruse moralischen Lektionen zu erteilen. Nachdem er sich der Politesse entledigte, die ihm an der Fährte klebte, entführt seine vom Opfer zum Jünger gewendete Assistentin die junge Ausnahmechirurgin Lynn, auf dass diese den nunmehr todkranken Chef genau so lange am Leben erhält, bis dessen letztes Opfer seine Prüfung bestanden hat. Oder auch nicht. Dabei handelt es sich um einen Vater, der den Unfalltod seines Sohnes nicht verwand.

Der Jigsaw-Killer liegt im Sterben, hält aber immer noch ein paar unangenehme Überraschungen parat für einen Familienvater, eine junge Ärztin und die Politesse, die ihn jagt. Unterhaltsamer Horrorschocker.

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Kritikerrezensionen

  • Zum dritten Halloween-Wochenende in Folge konnte die kompromisslos knochenharte Folterfranchise um die makaberen Mordspiele eines durchgeknallten Killergespanns erneut alle Boxoffice-Konkurrenz absägen.

    Die Prämisse ist bekannt und wird mit dem Prolog, in dem sich der von Donnie Wahlberg in „SAW II“ dargestellte Cop in Anlehnung an Teil 1 den eigenen angeketteten Fuß amputiert, effektiv schmerzlich in Erinnerung gerufen. Nach dem Drehbuch von Leigh Whannell, der für alle drei Teile seine morbide ausgetüftelte Fantasie walten ließ, werden jedoch schnell neue Opfer in den vertrackten Folterbunker des mittlerweile bettlägerigen Jigsaw (Tobin Bell) und seiner gelehrigen Schülerin Amanda (Shawnee Smith) angekarrt. Namentlich die deprimierte Notärztin Lynn Denlon (Bahar Soomekh aus „Crash“ verbreitet Niveau) und Jeff (Angus McFayden), der trauernde Vater eines überfahrenen Kindes. Lynn wird dazu verdonnert (und per explosiver Halskrause motiviert), Jigsaw am Leben zu erhalten, während es für Jeff gilt, ein groteskes Todesspiel zu absolvieren. Seine Aufgabe ist es, Vergebung zu üben an den Menschen, die mit seinem Leid über den Tod seines Sohn zu tun hatten: die nicht erschienene Zeugin (die eisig dafür büsst), der viel zu milde Richter (ihm widerfährt „schweinische“ Rache) und schließlich der Unglücksfahrer selbst (dessen knochenknirschendes Martyrium neue magenumdrehende Maßstäbe setzt). Von seinem Erfolg hängt auch Lynns Leben ab, die sich gezwungen sieht an Jigsaw eine Notoperation auszuführen, bei der es mit klinischer Detailliertheit (und in Nahaufnahme) das Aufbohren, Aufsägen und Abhebeln der Schädeldecke des mit einem Gehirntumor geschlagenen kranken Kopfes zu beobachten gibt. Der wachsende Rapport zwischen dem bei vollem Bewusstsein bleibenden Jigsaw und der attraktiven Frau Doktor facht bei Amanda rasende Eifersucht an, was schließlich den ausgedehnt sadistischen Showdown auslöst. An mehreren bizarren Schlusstwists wird bei dieser unappetitlichen Blutsuppe selbstverständlich auch nicht gespart.

    Im Vergleich zum Vorgänger „SAW II“ kostet der wiederkehrende Regisseur Darren Lynn Bousman die expliziten Gewaltszenen nun noch mehr aus. Ohne konstanten Hackmesserschnitt wirkt die Brutalität dadurch noch verstörender. Der dreckig-ausgeblutete Look der Aufnahmen selbst blieb hingegen nahtlos der gleiche wie zuvor, ebenso wie das klaustrophische Produktionsdesign samt den innovativen Todesmaschinen. Stärker ausgeleuchtet wird diesmal der Charakter vom moralisierenden Hobbyphilosophen Jigsaw, der seine gräuslichen Taten damit rechtfertigt, dass er seinen Opfern, die grundsätzlich keine Unschuldslämmer sind, lediglich beibringen will, ihre eigenen Sünden zu überwinden und den Wert ihres Lebens wirklich zu schätzen. Ein Paradebeispiel ist sein ehemaliges Opfer Amanda, deren Werdegang mit einigen Flashbacks angeschnitten wird. Der Schluss deutet bereits das nächste Sequel an, und angesichts der enthusiastischen Resonanz des Genrepublikums wird fraglos auch die nächste Säge ihren (Studio-)Segen haben. ara.

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