Filmhandlung und Hintergrund

Auf Teenager zugeschnittene, melancholisch-romantische Mixtur aus "Dirty Dancing" und "West Side Story".

Nach dem Unfalltod ihrer Mutter zieht Sara (Julia Stiles) zu ihrem Vater. Der verdient sich seine Brötchen mehr schlecht als recht als Jazztrompeter und haust in einem schäbigen Appartement in Chicago. Zu allem Überfluss hat Sara auch noch eine Absage für ihr Ballettstudium bekommen. An ihrer neuen Schule, wo sie als Weiße zur Minderheit gehört, freundet sie sich mit der coolen Chenille (Kerry Washington) an und verliebt sich in deren Bruder Derek (Sean Patrick Thomas), der ihr einen völlig neuen Tanzstil beibringt.

Auf Teenager zugeschnittene Mixtur aus „Dirty Dancing“ und „West Side Story„, die zwei Wochen lang die US-Charts anführte. Regisseur Thomas Carter, der bereits mit „Swing Kids“ einen Film mit etlichen Tanzsequenzen inszenierte, gelingt es in seinem melancholischen Teenager-Drama, abgenutzte Klischees über Rassenkonflikte zu umgehen.

Nach dem Unfalltod ihrer Mutter muss Sara, die die Aufnahmeprüfung zur Ballettschule nicht geschafft hat, zu ihrem Vater, einem leidlich erfolgreichen Jazztrompeter, in sein schäbiges Apartment in Chicago ziehen. An ihrer neuen Schule, wo sie als Weiße zur Minderheit gehört, freundet sie sich mit der coolen Chenille an und verliebt sich in deren Bruder Derek, der ihr neue Tanzschritte beibringt.

Nach dem Unfalltod der Mutter zieht das Kleinstadtgewächs Sara zum Vater nach Chicago. Dort findet sie sich als beinahe einzige Weiße auf ihrer Schule kaum zurecht. Alles scheint von heißen Hip-Hop-Rhythmen bestimmt, mit denen die begabte Ballett-Tänzerin wenig anzufangen weiß – bis sie den Farbigen Derek kennenlernt. Der weiht sie nicht nur in die Geheimnisse des „Grooves“ ein, sondern erweckt in ihr auch wieder den Traum zum Leben, Tänzerin zu werden. Allmählich kommen sich die beiden näher. Doch ihr Glück hat Neider…

Auf Teenager zugeschnittene Mixtur aus „Dirty Dancing“ und „West Side Story“, die zwei Wochen lang die US-Charts anführte. Regisseur Thomas Carter, der bereits mit „Swing Kids“ einen Film mit etlichen Tanzsequenzen inszenierte, gelingt es in seinem melancholisches Teenager-Drama abgenutzte Rassenkonflikt-Klischees zu umgehen.

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Kritikerrezensionen

  • Save the Last Dance: Auf Teenager zugeschnittene, melancholisch-romantische Mixtur aus "Dirty Dancing" und "West Side Story".

    Die melancholische Teenie-Mischung aus „Dirty Dancing“, „Anna“ und „West Side Story“ tanzte sich nunmehr bereits zum zweiten Mal auf den ersten Platz der US-Charts, nachdem am Startwochenende bereits sensationelle 27,5 Mio. Dollar erzielt wurden. Julia Stiles („Den einen oder keinen“) und Sean Patrick Thomas („Eiskalte Engel“) mimen zwei tanzbegeisterte Highschool-Schüler, deren aufkeimende Romanze bei ihrer Umwelt wegen ihrer unterschiedlichen Hautfarbe auf Ablehnung stößt. Für eine MTV-Produktion (mit Paramount) handelt es sich um ein erstaunlich ernsthaftes Drama, das vor allem junge Mädchen in seinen Bann ziehen sollte.

    Der Prolog während der Opening-Credits zeigt Sara als behütetes Kleinstadt-Mädchen, das von einer Karriere als Ballerina träumt. Doch ihre Vortanzprobe für die renommierte Juilliard-Schule geht daneben, während im Gegenschnitt der dramatische Unfalltod ihrer geliebten Mutter stattfindet. Sara muss zu ihrem Vater – einem leidlich erfolgreichen Jazztrompeter – in sein schäbiges Apartment in Chicago ziehen. An ihrer neuen Schule zählt sie zur Minderheit; fast alle ihre Mitschüler sind Afroamerikaner. Allzu typische Rassenkonflikt-Klischees werden von Regisseur Thomas Carter („Swing Kids“, „Metro“) wohlweislich vermieden. So freundet sich Sara alsgleich mit der coolen Chenille an, die bereits Mutter ist und für deren intelligenten Bruder Derek alle Mädchen schwärmen. Abends in der Disco fordert er Sara zum Tanzen auf, doch wenn es um HipHop geht, hat sie zwei linke Füße, wie sich herausstellt. Die beiden treffen sich fortan nach der Schule und studieren einen neuen Groove für sie ein. Dabei verlieben sie sich ineinander und Sara, die sich für den Tod ihrer Mutter verantwortlich fühlt, entdeckt ihre Liebe für Ballett wieder. Doch bevor sie eine zweite Chance für Juilliard erhält, gilt es diverse Probleme zu bewältigen. Die Beziehung von Sara und Derek stößt nicht nur bei Wildfremden in der U-Bahn auf Missachtung. Auch Dereks Exfreundin Nikki, sein bester Freund Malakai, ein hartgesottenes Gangmitglied, und schließlich selbst Chenille feinden Sara an. Es kommt zum dramatischen Showdown. Eine tränenreiche Tragödie macht Carter dennoch nicht aus seinem ernsten, ruhigen Film.

    Reizvoll erweist sich die Entscheidung der Filmemacher, die altbekannte „Romeo und Julia“-Story nicht mit Hilfe all der erwartungsgemäßen Klischees zu erzählen. Vielmehr gibt man sich Mühe, nicht nur eine kontrastierende Schwarz-Weiß-Perspektive zu bieten, sondern die Motivationen der einzelnen Figuren plausibel zu erklären. Zuträglich ist zudem die Chemie zwischen den beiden Protagonisten, wobei vor allem Thomas durch seinen unaufdringlichen Charme besticht. Stiles, die bereits mit ihrem hemmungslosen Tischtanz in „10 Dinge, die ich an Dir hasse“ ihr rhythmisches Tanztalent unter Beweis stellte, wird bei den Balletteinlagen dennoch offensichtlich gedoubled, macht aber ebenfalls eine gute Figur: Aus dem Gros der austauschbaren Jungstarlets ragt sie mit ihrem ehe unkonventionellen Aussehen mühelos heraus. Lediglich der unauffällige Soundtrack hätte eine stärkere Injektion von HipHop-Rythmen vertragen, womit man die urbane Atmosphäre besser komplementiert hätte. ara.

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