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[ Rec]: Spanischer Gruselfilm in dem ein Reporterteam einen Feuerwehrzug beleitet und dessen erster Einsatz gleich zum Horrotrip wird.

Die nassforsche TV-Reporterin Angela (Manuela Velasco) und ihr Kamerateam drehen bei einer Feuerwehr und ihren Mitarbeitern lustlos für die Reality-TV-Serie “When You’re Asleep”. Als die Feuerwehrmänner Manu (Ferran Terraza) und Alex (David Vert) aus einem Wohnhaus einen Notruf erhalten und zu einem nächtlichen Routineeinsatz ausrücken, beginnt das Grauen: In dem Haus grassiert ein tödlicher Virus und die Polizei riegelt das Gebäude hermetisch ab.

Nach “Das Waisenhaus” kommt “Der Zombie-Report” – so könnte man den spanischen Mix aus “Die Nacht der lebenden Toten” und “Blair Witch Project” beschreiben. Das Regie-Duo Jaume Balagueró (“Darkness”) und Paco Plaza liefert einen innovativen Schreckenstrip mit starkem Finale.

Ein Reporterteam macht einen Beitrag über einen Feuerwehrzug in Barcelona. Zunächst scheint es ein ruhiger Abend auf der Wache zu werden. Auch der erste Notruf beordert die Mannschaft nur in ein Wohnhaus, in dem sich eine alte Dame eingeschlossen hat. Doch entwickelt sich der Einsatz zum Horrortrip, bei dem jeder Beteiligte ums nackte Überleben kämpfen muss.

Reality-TV-Moderatorin Angela und ihr Team jagen mit der Feuerwehr zu einem Mietshaus in der nächtlichen Innenstadt, um live dabei zu sein beim Rettungseinsatz in vier Wänden. Doch was zunächst noch aussieht wie ein eskalierter Fall von Altersdemenz, entpuppt sich spätestens, als draußen das Militär die Schotten dichtmacht und die Insassen isoliert, als kein Einsatz wie jeder andere. Offenbar ist ein seltsamer Virus im Begriff, die Leute im Gebäude in blutgierige Amokläufer zu verwandeln.

In einem Mietshaus in der Innenstadt bricht die Tollwutseuche aus und stellt ein zufällig anwesendes TV-Team vor gänzlich neue Herausforderungen. Spannender spanischer Horrorschocker.

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Kritikerrezensionen

  • Wir sind hautnah zugegen, wenn ein Reality-TV-Team aus erster Hand vom Ausbruch der Zombiekatastrophe im Altbau berichtet.

    Der Zombiefilm ist mit Macht zurück, die Spatzen pfeifen es von den Videothekendächern. Und auch das Fake-Documentary-Konzept vom “Blair Witch Project” erhebt sein übel beleumundetes Haupt, sowohl beim drei bis vier Budget-Etagen höher angesiedelten “Cloverfield”, als auch bei Zombie-Altmeister George Romero und dessen “Diary of the Dead”. “” kommt also scheinbar genau zur rechten Zeit, wenn er Untote beim Aufstand ausschließlich vor der Augenzeugenkamera inszeniert, in einem spanischen Film, dem nicht ganz zu Unrecht eine Menge Lob in den Fan-Foren voraus eilt.

    Angela (Manuela Velasco) ist Moderatorin beim Lokalfernsehen und weiß, was der Zuschauer sehen will. Heute Nacht wird man sich der Feuerwehr anschließen, hautnah dabei sein beim Rettungseinsatz in vier Wänden. Und schon geht es los, eine hilflose alte Dame ist in ihrem Appartement eingeschlossen. Das klingt zwar noch nicht nach Sensation, doch Angela weiß, dass man nie weiß, was noch kommt. Und die beiden Regisseure wissen, dass die Dame aus der “Shining”-Badewanne in vollem Amoklauf oder ein mutterherzzerreissendes Schreikind gruseliger wirken, als ein profaner Haufen Fleisch und Knochen.

    Denn in dem Haus, in das die Fahrt führt, ist der lebende Tod ausgebrochen. Anfangs sieht alles noch aus wie ein furchtbar eskalierter Fall von Altersdemenz. Doch spätestens, als draußen das Militär die Schotten dichtmacht und alle Insassen vom Fernsehfritz über die Mieter bis zum zufällig anwesenden Cop und Brandbekämpfer hermetisch einschließen, wird allen klar, dass dies kein Einsatz wie jeder andere ist.

    ” erfindet den Zombiefilm nicht neu, und gibt sich auch keine sonderliche Mühe, diesen Anschein zu erwecken. Die Palette der beteiligten Charaktere vom prädestinierten Opfer bis zum überforderten Katastrophenwart entspricht den Erfordernissen des Genres, die Dramaturgie gleicht standesgemäß der eines Ego Shooters, und mit der Zeit verwandeln sich alle Insassen bis auf die genreobligate coole Heldin in rasende Menschenfresser, die wie wilde Tiere über jeden Nichtinfizierten herfallen, die eigene Art jedoch ungünstigerweise schonen.

    Die Stärken liegen in den wohlinszenierten Schockmomenten, in der ansprechenden handwerklichen Gestalt, und einem Finale, das mit seiner Intensität und klaustrophobischen Negativsucher-Optik Erinnerungen an Jodie Fosters Endkampf mit dem Serienmörder im “Schweigen der Lämmer” erinnert. Viel mehr wird der Fan nicht erhoffen, und an viele andere diesseits der unmittelbaren Horrorgemeinde adressiert das schlichte, kurze und sehr effektive Vergnügen ohnehin nicht. ab.

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