Jeepers Creepers - Es ist angerichtet

   Kinostart: 23.10.2003

Filmhandlung und Hintergrund

Erfrischend inszenierter Horrortrip, das genüsslich mit Motiven aus "Duell" und "Texas Chainsaw Massacre" spielt.

Auf der Heimfahrt vom College quer durch den sonnigen Süden der USA werden die Geschwister Trish (Gina Philips) und Darryl (Justin Long) auf dem Highway von einem rasenden Truckfahrer in den Straßengraben genötigt. Als sie kurze Zeit später entdecken, wie eine hochgewachsene, düstere Gestalt mehrere mannsgroße Bündel aus eben jenem Truck in ein Erdloch befördert, siegt Neugier über Angst, und Darryl geht der Sache im wahrsten Sinne des Wortes auf den Grund. Das hätte er mal besser gelassen, denn nun weicht ihnen das Phantom nicht mehr von der Stoßstange.

Bekannte und beliebte Motive von „Duell“ bis zum „Texas Chainsaw Massacre“ feiern ein fröhliches Stelldichein in diesem atemlos spannenden, auf Festivals gefeierten Roadmovie-Horrortrip von Victor Salva („Clownhouse„).

Das Geschwisterpaar Trish und Darryl wird auf der Heimfahrt vom College von einem Truck von der Straße gedrängt. Als sie später an einem einsamen Gebäude mitten in der nächtlichen Landschaft neben eben jenem Truck eine massige Gestalt beobachten, die ein menschengroßes Bündel in einen Schacht wirft, siegt ihre Neugier über die Panik.

Auf dem Weg in die Uni-Sommerferien treffen die Geschwister Trish und Darry auf abgelegener Provinzpiste einen unfreundlichen Truckfahrer, der sie erst von der Straße zu drängen versucht und später abseits der Straße menschengroße Leinenbündel in einem Erdloch versenkt. Der Sache auf den Grund gehend, stoßen sie auf eine unterirdische Leichenkammer beträchtlichen Ausmaßes. Leider will ihnen die Entdeckung niemand glauben, stattdessen sieht man sich fortan von einem ebenso hartnäckigen wie mörderischen Phantom verfolgt.

Die Geschwister Trish und Darry stoßen auf eine unterirdische Leichenkammer beträchtlichen Ausmaßes. Während ihnen niemand Glauben schenken will, sehen sie sich plötzlich von einem ebenso hartnäckigen wie mörderischen Phantom verfolgt. Spannendes, stimmungsvolles Horror-Roadmovie.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Jeepers Creepers - Es ist angerichtet: Erfrischend inszenierter Horrortrip, das genüsslich mit Motiven aus "Duell" und "Texas Chainsaw Massacre" spielt.

    „Jeepers Creepers, where’d ya get those peepers? Jeepers Creepers, where’d ya get those eyes…?“ - Ronald Reagan, Ex-US-Präsident und Kostar aus der 1938er-Musikkomödie „Going Places“, aus der dieser Song stammt, dürfte wenig Freude daran haben, in welchem Zusammenhang das Lied im Jahr 2001 neue filmische Ehren erfährt. Anders Horror-Multitalent Clive Barker, der dem effektiven Gruselfilm ähnlich enthusiastischen Beifall erteilte, wie es einst Sam Raimis „The Evil Dead“ von Stephen King erfuhr.

    Das Geschwisterpaar Trish und Darryl fährt auf der Ferienheimreise vom College durchs amerikanische Hinterland, als ihr Wagen unvermittelt von einem schmutzigbraunen Truck bedrängt und von der Straße gezwungen wird. Mit nun entsprechend belastetem Nervenkostüm passieren sie wenig später ein einsames Gebäude und beobachten, wie eine massige Gestalt ein menschengroßes Bündel davor in einen dunklen Schacht wirft - und daneben steht der bewußte Truck! Die sich breitmachende Panik wird von Darryls Neugier besiegt, und er überzeugt seine Schwester, die Abfahrt des Trucks abzuwarten, um dann nachzusehen, was sich am anderen Ende der düsteren Röhrenöffnung verbirgt.

    Viel mehr von der Handlung zu verraten wäre nun eine Sünde, denn der Film baut lange Zeit auf die Ungewißheit über Identität und Motive der mysteriösen Gestalt, und das recht gekonnt.

    Regisseur und Drehbuchautor Victor Salva kam nach seinem bereits erfreulich atmosphärischen Horror-Debüt „Clownhouse“ (1988) mit dem Gesetz in Konflikt und konnte erst Jahre später seine Karriere mit dem spannenden Highway-Thriller „Nature of the Beast“ und dem subtilen Außenseiter-Drama „Powder“ neu ankurbeln. Mit „Jeepers Creepers“, vor seinem US-Kinostart auf Genrefestivals wie dem deutschen Fantasy Filmfest 2001 gezeigt und dort zu einem Publikumsfavorit avanciert, gelang ihm nun ein erfrischend inszenierter Horrortrip, der auf die in jüngster Zeit wieder modernen simplen Teen-Slasher-Motive verzichtet, und dafür einen angenehm fein gesponnenen Suspense-Cocktail serviert. Salvas cleveres Skript spielt virtuos mit den Motiven des Horrorgenres, so finden sich in der undefinierbaren Bedrohung auf den einsamen Landstraßen Amerikas Elemente aus Steven Spielbergs „Duell“ ebenso wie aus dem „Texas Chainsaw Massacre“. Auch die beiden bisher praktisch nur in TV-Serien zu sehenden Hauptdarsteller Gina Philips (Sekretärin Sandy in der dritten Staffel von „Ally McBeal“) und Justin Long (Nebenrollen in der US-Sitcom „Ed“ und in der SciFi-Parodie „Galaxy Quest“) überzeugen in ihren Rollen, wobei es hier der Junge ist, der zunehmend die Nerven verliert, während das Mädchen die Oberhand behält.

    Auch wenn das letzte Drittel den aufbauenden Suspense-Sequenzen nicht ganz das Wasser reichen kann, dürfte „Jeepers Creepers“ jedoch, versehen mit etwas Humor, mäßig Blut und viel Stimmung, auch einem Publikum jenseits des harten Kerns der Genrefans reichlich Schauer über den Rücken jagen. maw.

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