Für immer Single? (2014)

Originaltitel: That Awkward Moment
Für immer Single? Poster

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Filmhandlung und Hintergrund

Für immer Single?: Feine Komödie mit Zac Efron: Weil einer von ihnen von seiner Frau verlassen wird, schwören drei Kumpels der Liebe ab - doch die schlägt natürlich genau dann ein wie der Blitz!

Die drei Yuppies Jason, Daniel und Mickey sind beste Kumpels. Als der verheiratete Arzt Mickey von seiner Frau verlassen wird, schließen Jason und Daniel ihm zuliebe einen Pakt, dass sie mit ihm Single bleiben werden. Mickey versucht sich jedoch heimlich mit seiner Frau zu versöhnen, während sich seine bis dato ohnehin beziehungsscheuen Freunde plötzlich Hals über Kopf verlieben und dies angestrengt voreinander zu verbergen versuchen.

Ales einer von ihnen von seiner Frau verlassen wird, beschließen drei Freunde, fortan Singles zu bleiben. Romantische Komödie mit gelungenen Gags und einer brillanten Nachwuchsbesetzung kommender Stars.

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Im Mittelpunkt der Komödie "Für immer Single?" stehen drei Männer, die aus verschiedenen Gründen gerade solo sind. Der Frauenschwarm Zac Efron spielt einen lebenslustigen Junggesellen, der noch davor zurückscheut, eine feste Partnerschaft einzugehen. Seinem Freund Daniel ergeht es ähnlich, während Mikey mit seiner gescheiterten Ehe das Mitleid der beiden anderen erregt. Das Regiedebüt von Tom Gormican, der auch das Drehbuch schrieb, wirkt über weite Strecken wie am Reißbrett konzipiert und hölzern in Szene gesetzt.

    Obwohl alle drei Freunde längst im Berufsleben stehen, verhalten sich zwei von ihnen noch wie auf der Highschool oder am College. Jason und Daniel ziehen jeden Abend mit dem Gedanken an ein sexuelles Abenteuer los. Sie fühlen sich als tolle Hechte und betrachten Frauen als Gegner, die man überlisten muss. Diese unreife Einstellung ist ausgesprochen ärgerlich, weil der Film so tut, als stünde sie auch Männern, die schon deutlich über 20 sind, noch gut zu Gesicht. Nur Mikey hat den Schritt zu einer festen Partnerschaft bereits gewagt. Umso mehr verwundert es, dass er und seine Freunde sich überhaupt genug zu sagen haben, um regelmäßig miteinander abzuhängen.

    Zwar will die Komödie auch ein wenig romantisch sein, aber die Männergespräche drehen sich doch hauptsächlich um Sex. Auch abgedroschene Situationskomik zehrt von diesem Thema: So kommt Jason mit angeschnalltem Dildo zu Ellies Geburtstagsparty, in der falschen Annahme, es handele sich um ein Kostümfest. Anstatt aber die peinliche Verkleidung schnellstmöglich abzulegen, nutzt er sie dort für weitere Fehltritte. Zuerst müssen die Jungs ausgiebig Gelegenheit haben, mit ihrer Potenz zu protzen, bevor sie dann reumütig in den Hafen der Liebe einlaufen. Dass sich Frauen wie Ellie oder Chelsea (Mackenzie Davis) überhaupt mit Jason und Daniel abgeben, erklärt der Film damit, dass die beiden Männer das Herz auf dem richtigen Fleck haben. Sie wussten es quasi nur selbst noch nicht.

    Fazit: Die Buddykomödie "Für immer Single?" kreist trotz des Hauptdarstellers Zac Efron und ein wenig romantischem Beiwerk ziemlich ermüdend um die Zähmung des Mannes.
  • Kurzweilige RomCom mit Mädchenschwarm Zac Efron um drei Freunde mit leidigen Liebesproblemen.

    Regisseur und Drehbuchautor Tom Gormican gibt sein Debüt mit dieser Buddykomödie, die sich ein wenig wie eine Testosteron-Variante von “Sex in the City” ausnimmt. Denn die drei gesprächigen Protagonisten leben (recht luxuriös) im Big Apple, haben wie ihre weiblichen Gegenstücke schicke Professionen (Buchhüllen-Designer und Doktor), ein Faible fürs Barhopping und Nightclubbing, sowie jede Menge Kontakt und Komplikationen mit dem anderen Geschlecht. Um seinen Film als Datemovie zu qualifizieren, verpasst Gormican dem vulgären Kumpelhumor im Stil von “Hangover” einen nachdenklichen Anstrich – ein Balanceakt, der nicht immer einwandfrei funktionieren will.

    Jason (Zac Efron aus der “High School Musical“-Reihe), Daniel (Miles Teller aus “The Spectacular Now“) und Mickey (Michael B. Jordan erhielt viel Lob für seine Rolle in “Fruitvale Station“) sind beste Freunde. Ihre Freundesdynamik wird auf den Kopf gestellt, als der verheiratete Arzt Mickey von seiner Frau verlassen wird. Denn Jason und Daniel schließen einen Pakt mit ihm, dass sie mit ihm Singles bleiben werden. Mickey versucht jedoch heimlich, sich mit seiner Frau zu versöhnen, während sich seine bis dato ohnehin beziehungsscheuen Freunde plötzlich Hals über Kopf verlieben und dies angestrengt voreinander zu verbergen versuchen. So kommt es zu allerlei launigen Liebeswirren und frechem Gag-Gezeche (beispielsweise Horizontalpinkeln wegen anhaltender Viagra-Erektion), bis alle Beziehungen unter Dach und Fach gebracht werden.

    Das gute Casting trägt entscheidend zum Unterhaltungswert dieser nach Genrekonventionen gestrickten romantischen Komödie bei. Efron macht das Beste aus seiner Rolle als letztlich reumütig bekehrter Herzensbrecher. Auch Teller erweist sich mit seiner trockenen Art als witziger Lichtblick. Als Fokus der männlichen Begierde und Zuneigung glänzen Imogen Poots und Mackenzie Davis. Zeitweise wird der emotional-clevere Ton von John-Hughes-Teenklassikern und Cameron-Crowe-Filmen angeschlagen, wozu der New-Wave-Soundtrack passt. Dies steht im Kontrast zu den teils überzogenen Sexwitzchen im Stil der “American Pie“-Reihe. Insgesamt solider Genrestandard. ara.

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