Empörung (2015)

Originaltitel: Indignation
Empörung Poster

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Filmhandlung und Hintergrund

Empörung: Romanverfilmung, in der ein College-Student in den 50er unter dem Antisemitismus seiner Umwelt zu leiden hat.

Marcus Messner (Logan Lerman) ist der Sohn eines koscheren Metzgers aus New Jersey. Damit er nicht für den Korea-Krieg eingezogen wird, zieht er 1951 nach Ohio und beginnt ein Jura-Studium am Winesburg College. Dessen Leitung ist ganz in christlichen Händen, aber damit hat Marcus zunächst überhaupt kein Problem. Denn obschon seine Eltern beide Juden sind, ist er selbst nicht gläubig und betrachtet sich eher als Atheisten. Daher hat er auch kein gesteigertes Interesse daran, sich den Cliquen der jüdischen Minderheit anzuschließen. Aber seine Umwelt hat ganz eigene Ideen davon, welche Rolle Marcus in ihrem Gefüge einzunehmen hat und er wird ständig Opfer antisemitischer Anfeindungen. Auch die christliche Unterdrückung der Sexualität macht ihm zu schaffen, erfreulich ist in dieser Hinsicht nur die sich langsam anbahnende Beziehung zu Olivia Hutton (Sarah Gadon). Sie ist ausnehmend intelligent und die Tochter eines ehemaligen Studenten. Doch stete Tropfen füllen das Fass, bis es schließlich überläuft und sich die Titel-gebende “Empörung” bei Marcus einstellt. Mit dem erzkonservativen Uni-Dekan Caudwell (Tracy Letts) führt er sehr philosophische, aber ebenso gnadenlose verbale Duelle. Marcus wird an seinem College zum Rebellen wider Willen.

Hintergrund

Der Film adaptiert eine Romanvorlage von “Indignation” von Philip Roth aus dem Jahre 2008. Weitere berühmte Verfilmungen der Werke dieses Autors sind “Der menschliche Makel” und “Elegy oder die Kunst zu Lieben”. Diese Verfilmung ist für den Regisseur James Schamus sein Langspielfilmdebüt. Zuvor trat er vor allem mit seinen Drehbüchern in die Öffentlichkeit, die ihm zu Nominierungen und großer Wertschätzung verhalfen. So schrieb er beispielsweise die Skripts zu “Brokeback Mountain”, “Der Eissturm” und “Tiger & Dragon”. Die Premiere feierte “Empörung” auf dem Sundance Film Festival 2016 und lief auch kurz danach auf der Berlinale. Mit brillanten Dialogen und authentischen Bildern entwickelt der Film zeitgeschichtliche Relevanz, auch im Bezug auf heutige gesellschaftliche Entwicklungen.

Kritiken und Bewertungen

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