Kult-Kameramann für "Blade Runner 2"

Alexander Jodl |

Der Blade Runner Poster

Gute Nachricht für alle Sci-Fi-Fans: Bilderzauberer Roger Deakins wird bei der Fortsetzung des Kultfilms hinter der Kamera stehen.

Was machte 1982 den „Blade Runner“ eigentlich so besonders? Harrison Ford als abgehalfterter Detektiv Rick Deckard? Der geniale Sound von Vangelis? Die Story von Philip K. Dick? Das hat natürlich alles seinen Teil mit beigetragen. Doch was den Film auch heute noch zu einem faszinierenden Erlebnis macht, ist der einzigartige Look. Visionäre Bilder von Schönheit, Tiefe und Magie.

Daher ist es für die geplante Fortsetzung ein Segen, dass sich jetzt Kameramann Roger Deakins dem Projekt hinzu gesellt. „Fargo„, „The Big Lebowski„, „True Grit„, „No Country for Old Men„: Die Coen-Brüder setzen seit Jahrzehnten auf seine Bilder. Und beileibe nicht nur die. Weitere Beispiele gefällig? Gerne: „Die Verurteilten„,“The Village„, „Skyfall“ - lauter Filme, die sich schon allein durch ihre begnadete Bildsprache glänzen konnten. Und immer hinter der Kamera: Roger Deakins. Geradezu ein Skandal, dass er bei sage und schreibe 12 Oscar-Nominierungen bislang noch nie einen der Goldjungen nach Hause nehmen durfte.

Mit ein wenige Glück hat er jetzt die Faxen dick und versucht, mit „Blade Runner 2“ etwas zu schaffen, dass bei der Oscar-Vergabe nicht mehr rechts überholt werden kann. Millionen Replikanten-Fans würde es ihm danken. Immer vorausgesetzt, dass Filmemacher Denis Villeneuve es schafft, in die riesigen Regie-Fußstapfen zu schlüpfen - und seine Stars Harrison Ford und Ryan Gosling ebenso virtuos zu inszenieren wie seinerzeit Ridley Scott.

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