„Assassination Nation“ im Kino

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Filmhandlung und Hintergrund

Furiose Horror-Satire über vier Schülerinnen die Opfer einer Hexenjagd werden, als alle privaten Daten ihrer Kleinstadt gehackt und öffentlich gemacht werden.

Jeder hat ein Geheimnis! Die High-School-Schülerin Lily (Odessa Young) etwa betrügt ihren Freund Mark (Bill Skårsgard), in dem sie erotische Selfies an den Familienvater Nick (Joel McHale) schickt. Lily und ihre Freundinnen Sarah (Suki Waterhouse), Em (Abra) und die Transfrau Bex (Hari Nef) haben sich perfekt an ein Leben mit den sozialen Medien angepasst. Privatsphäre — gibt es nicht. Aber immerhin kann man selbst bestimmen, wie man sich selbst in der Öffentlichkeit darstellt. Dann wird die Kleinstadt Salem von einem Skandal erschüttert.

Als ein Hacker zuerst die privaten Daten des Bürgermeisters (Cullen Moss), dann des Schulrektors Turrell (Colman Domingo) und schließlich aller Einwohner veröffentlicht, ist der Frieden in der kleinen Stadt hinüber. Betrug, Kriminalität, Perversion — plötzlich gibt es keine Geheimnisse mehr. Der aufgebrachte Lynchmob macht Lily und ihre Freundinnen für den Skandal verantwortlich. Abermals wird Salem der Schauplatz einer blutigen Hexenjagd.

„Assassination Nation“ — Hintergründe

Regisseur und Drehbuchautor Sam Levinson („Stoic“) inszeniert eine kraftvolle Horrorsatire über das Internet, die Allgegenwart der Sozialen Medien und nicht zuletzt über Sexismus und viel, viel Gewalt. Dass „Assassination Nation“ in einer Kleinstadt namens Salem spielt dürfte kein Zufall sein, wurde die gleichnamige US-Kleinstadt im Bundesstaat Massachusetts doch durch die Hexenprozesse aus dem Jahr 1692 bekannt. Levinson überträgt das Szenario von einem aufgebrachten Lynchmob in die Twitter-Moderne.

Für seine abgedrehte Satire, immerhin erst sein zweiter Spielfilm, konnte Sam Levinson ein hervorragendes Ensemble rund um Hauptdarstellerin Odessa Young („Die Wildente“) engagieren. Deren High-School-Freundinnen werden von Suki Waterhouse („The Bad Batch“), der Sängerin Abra und dem Transgender-Model Hari Nef gespielt. Als Sahnehäubchen konnte Levinson außerdem Popstar Bella Thorne („The Babysitter“) und Newcomer Bill Skårsgard („Es“) gewinnen.

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Kritikerrezensionen

  • Assassination Nation: Furiose Horror-Satire über vier Schülerinnen die Opfer einer Hexenjagd werden, als alle privaten Daten ihrer Kleinstadt gehackt und öffentlich gemacht werden.

    „Assassination Nation“ taucht voll in die Gender-Grabenkämpfe unserer Zeit ein. Mit aufklärerischem Gestus will der Film die Doppelmoral einer Gesellschaft aufzeigen, die sich vollständig im Internet bewegt. Die erste Hälfte des Filmes überzeugt als starke Satire, die zweite Hälfte hält sich aber zu eng an Horror-Konventionen, um wirklich zu schockieren. Vielleicht ist „Assassination Nation“ nicht der nächste Kultfilm, als mutiger Teenage-Exploitation-Reißer aber rundheraus zu empfehlen!“ – Die vollständige Kritik gibt es hier

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