Filmhandlung und Hintergrund

Schonungsloses Boxerdrama nach der wahren Geschichte des Boxers Billy Moore, der im härtesten Gefängnis Thailands im Ring ums nackte Überleben kämpfen muss.

Billy Moores (Joe Cole) Abstieg in die Hölle beginnt auf den Straßen von Bangkok. Der junge Brite schlägt sich als Drogendealer und Kickboxer durch. Billy ist süchtig nach Ya Ba, einer Mischung aus Methamphetamin und Koffein. Die Polizei findet in seiner Wohnung nicht nur Drogen, sondern auch Waffen. Billy landet in dem berühmt-berüchtigten Knast Klong Prem, auch als „Bangkok Hilton“ bekannt. Als einziger Ausländer ist er hier nicht mehr als Frischfleisch.

In Klong Prem gehören Gruppenvergewaltigungen, Mord und der tägliche Kampf um neuen Stoff zum Alltag. Auch Billy muss sich seine Drogensucht finanzieren. Hoffnung schöpft er erst, als er ins Muay Thai-Training aufgenommen wird. Durch das Kampftraining erntet Billy Respekt unter den Insassen. Gleichzeitig eröffnet sich ihm eine Chance, der Hölle zu entfliehen. Im Boxring kämpft Billy sprichwörtlich ums nackte Überleben. Denn seine Mithäftlinge haben auf seinen Sieg gesetzt. Wenn Billy verliert, wird er ermordet.

„A Prayer Before Dawn“ — Hintergründe

Mit dem harten Boxerdrama ist dem französischen Regisseur Jean-Stéphane Sauvaire („Johnny Mad Dog“) ein schonungsloses, körperbetontes Kinoerlebnis gelungen, das unter die Haut geht. „A Prayer Before Dawn“ feierte seine Weltpremiere auf dem Filmfestival von Cannes 2017 und konnte die Kritiker begeistern. Grund dafür war nicht nur die brutale Ästhetik, sondern auch die Tatsache, dass die Dialoge in Thai nicht untertitelt wurden, wodurch der Zuschauer ebenso wenig versteht wie der gebürtige Brite Billy.

Inhaltlich basiert die Geschichte auf der Autobiografie „A Prayer Before Dawn: My Nightmare in Thailand’s Prisons“ von Billy Moore, der im Film von Joe Cole („Peaky Blinders“) in seiner ersten Kino-Hauptrolle gespielt wird. Billy Moore war unter anderem das Stuntdouble von Sylvester Stallone in „John Rambo“. Die Dreharbeiten fanden an Originalschauplätzen statt. Die Gefängnisinsassen wurden bis auf Vithaya Pansringarm („Only God Forgives“) von thailändischen Kickboxern und ehemaligen Sträflingen verkörpert.

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Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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