Alles ist gut, solange du wild bist: Das ist das Motto der wilden Kerle, einer frechen Fußballbande, die in den Sommerferien fürs Leben lernt. http://images.kino.de/flbilder/max03/mbiz03/mbiz38/z0338500/b150x150.jpg Die wilden Kerle

Filmdetails

Die wilden Kerle

Alles ist gut, solange du wild bist: Das ist das Motto der wilden Kerle, einer frechen Fußballbande, die in den Sommerferien fürs Leben lernt.


Die wilden Kerle
Start: 02.10.2003

Kinderfilm

Deutschland 2003
Laufzeit: 94 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Jimi Blue Ochsenknecht
Wilson Gonzalez Ochsenknecht
Constantin Gastmann

Regie: Joachim Masannek
Verleih: Buena Vista

So werten die bisherigen Besucher:

Gesamt
(0 Bewertungen)

Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
Besucheransturm: lau
Besucher-
ansturm

Temperatur

lau

Inhalt

Sommer der Bewährungsproben für die "Wilden Kerle", Herrscher über den Bolzplatz im Teufelstopf: Dauerregen verwandelt das Spielfeld in üblen Morast, die zentralen Mannschaftskräfte erleiden akutes Hausarrest, und zu allem Überfluss macht sich der dicke Michi mit seiner Bande von Älteren auf dem Feld der Träume breit. Da hilft nur ein entscheidendes Fußballduell: Die Sieger erwerben das unbeschränkte Recht auf den Teufelstopf. Ganze zehn Tage bleiben den Kids Zeit, sich auf den ungleichen Kampf vorzubereiten.

Uwe Ochsenknecht und Rufus Beck sind als Erwachsene mit von der Partie, wenn die jungen Wilden in einer actiongeladenen Familienkomödie eine kleine Serie deutscher Fußballfilme einläuten.


Kritik

Fußball, Freunde, Ferien - Joachim Masannek kennt die wichtigsten Themen der Welt und behandelt sie in seinem turbulenten Kinderkinoabenteuer

Großansicht Achtung: junge Kicker am Start (Foto: Buena Vista)

Achtung: junge Kicker am Start (Foto: Buena Vista)

Wer kennt sie nicht, die rücksichtslosen Älteren, die immer dann die Schaukel okkupieren, wenn's gerade am lustigsten ist. Meist kann man da als Knirps wenig tun, doch als die Teenie-Tyrannen um den dicken Michi (Florian Heppert) just am ersten Ferientag den Bolzplatz für sich beanspruchen, platzt dem neunjährigen Leon (Mädchenschwarm Jimmy Blue Ochsenknecht) der Kragen.

Er fordert die 13-Jährigen zum Entscheidungsspiel heraus - in zehn Tagen! Mit Hilfe von Kiosk-Betreiber Willi (Rufus Beck) machen sie im improvisierten Trainingslager schon gute Fortschritte, als das Auftauchen der coolen Vanessa und der Rausschmiss der "Kleinen" Raban und Joschka die Truppe entzweit und ihren Sieg gegen die Älteren gefährdet.

Großansicht Kiosk-Besitzer Willi macht aus den Jungs echte Fußballer (Foto: Buena Vista)

Kiosk-Besitzer Willi macht aus den Jungs echte Fußballer (Foto: Buena Vista)

Spannendes Spiel

Beinharte Zweikämpfe und perfektes Zusammenspiel, spannende Action und große Gefühle - all das vereint "Die Wilden Kerle", das gelungene Regiedebüt des Erfolgsautors Joachim Masannek.

Nicht zuletzt dank der tollen Darsteller und den witzigen Songs der Bananafishbones ganz großes Kino für Jung und Alt.

Die wilden Kerle

Darsteller:  Jimi Blue Ochsenknecht   als Leon
  Wilson Gonzalez Ochsenknecht   als Marlon
  Constantin Gastmann   als Fabi
  Raban Bieling   als Raban
  Marlon Wessel   als Maxi
  Jonathan Beck   als Juli
  Kevin Ianotta   als Joschka
  Sarah Kim Gries   als Vanessa
  Filippo Dattola   als Jojo
  Leon Wessel   als Markus
  Florian Heppert   als Dicker Michi
  Nicolas Michalczewski   als Sense
  Tayfun Mentes   als Krake
  Gerald Gössner   als Fettauge
  Mirko Satorius   als Mähdrescher
  Christoph Borsdorf   als Dampfwalze
  Sascha Denis Hensel   als Kong
  Rufus Beck   als Willi
  Cornelia Froboess   als Vanessas Oma
  Uwe Ochsenknecht   als Maxis Vater
  Pippi Söllner   als Fabis Mutter
  Judith Al Bakri   als Julis und Joschkas Mutter
  Tim Wilde   als Leons und Marlons Vater
  Natascha Ochsenknecht   als Rabans Mutter
  Adnan Maral   als Obsthändler
  Sarah Beck   als Cousine 1
  Klára Hermánková   als Cousine 2
  Iveta Benicová   als Cousine 3
 
Regie:  Joachim Masannek  
Drehbuch:  Joachim Masannek  
Produzent:  Ewa Karlström  
  Andreas Ulmke-Smeaton  
Kamera:  Sonja Rom  
Schnitt:  Alexander Berner  
Musik:  Gert Wilden jr.  
  Bananafishbones  
Produktionsdesign:  Winfried Hennig  
Kostüme:  Mika Braun  
Ton:  Heiko Müller  
Casting:  Uwe Bünker  

Der Regisseur über "Die wilden Kerle"

Der deutsche Kinderkinomarkt boomt weiter. Erstlingsregisseur Joachim Masannek legt nun mit "Die wilden Kerle" das ultimative Fußballabenteuer für Kids vor. Der Clou: Die Figuren entstammen der Realität und wurden bereits vom Filmemacher in einer Kinderbuchreihe verewigt.

Großansicht Trainer Willi bringt seine Bande auf Trab (Foto: Buena Vista)

Trainer Willi bringt seine Bande auf Trab (Foto: Buena Vista)

» "Die wilden Kerle" gibt es ja wirklich. Es ist ein Jugendfußball-Team aus dem Münchner Nobelvorort Grünwald, das Sie trainieren. Wie kamen Sie darauf, über die Jungs einen Spielfilm zu machen?

JOACHIM MASANNEK: Ich habe es relativ leicht gehabt, weil Jan Birck, gleichzeitig der Illustrator meiner Kinderbücher, mir mit seiner Firma Dreamotion dabei geholfen hat, einen Vierminüter, den ich mit den echten wilden Kerlen gedreht habe, zu finanzieren. Zur gleichen Zeit erhielt ich auch vom Baumhaus-Verlag den Auftrag, insgesamt 13 Bücher zu diesem Thema zu schreiben.

Großansicht Die frechen Kids stellen die Welt auf den Kopf (Foto: Buena Vista)

Die frechen Kids stellen die Welt auf den Kopf (Foto: Buena Vista)

» Wie kam dann das Kinoprojekt zustande?

In dem Moment, als Samfilm an Bord kam. Die Produzenten Ewa Karlström und Andreas Ulmke-Smeaton haben alles akzeptiert, auch mich als Regisseur. Was zum Beispiel Verleiher wie die Constantin abgelehnt haben. Das haben sie zwar nicht offiziell mit diesem Argument begründet, aber ich weiß es aus anderen Quellen.

» 13 Bücher und Ihr Debüt als Kinofilmregisseur. Fühlten Sie sich manchmal überfordert?

Ich war jetzt zum ersten Mal seit zehn Jahren eine Woche ohne Computer im Urlaub. Zum ersten Mal, seit dieses Projekt existiert, habe ich nicht geschrieben. Ich habe selbst im Studio, als ich hinter dem Mischpult saß, an Band 9 geschrieben. Und auf dem Weg zum Drehort, zur Motivsuche habe ich damals Band 4 verfasst. Jetzt gebe ich mir gerade mal bis zur Filmpremiere ein wenig Zeit.

Großansicht "Die wilden Kerle" machen ihrem Namen alle Ehre (Foto: Buena Vista)

"Die wilden Kerle" machen ihrem Namen alle Ehre (Foto: Buena Vista)

» Ursprünglich wollten Sie ja mit den echten wilden Kerlen drehen. Warum haben Sie den Plan wieder verworfen?

Erst einmal war die Angst da, ob die Kinder das für einen Kinofilm überhaupt leisten können - zumal mit mir als Erstlingsregisseur. Dann habe ich beschlossen, ein Casting zu machen. Es hat sich herausgestellt, dass einige einfach nicht geeignet waren. Schließlich waren wir mit 25 Kindern beim Endcasting und dort haben sie sich dann gefunden. Nur bei meinen Kindern (Marlon und Leon spielen Maxi bzw. Markus, Anm. d. Red.) war es etwas anders.

» Und Rufus Becks Sprössling Jonathan?

Der ist auch ein echter Kerl. Er hat aber inzwischen aufgehört zu spielen. Jonathan ist natürlich auch deshalb dazugekommen, weil er schon sehr viel Erfahrung hat und obendrein ein Freund meiner Kinder ist.

Großansicht Und nach dem Spiel werden die heißen Öfen durch die Straßen bewegt (Foto: Buena Vista)

Und nach dem Spiel werden die heißen Öfen durch die Straßen bewegt (Foto: Buena Vista)

» Wie sind Sie auf die Ochsenknechts gekommen? Auch Nachbarn aus Grünwald?

Ja, aber die kannte ich damals noch nicht. Jimmy ist zwar im Fußballverein, hat aber mit Fußball nicht so viel am Hut. Aber er hat es toll gemacht. Die beiden Brüder sind zum Drehort gekommen und waren einfach klasse. Ihr Name spielte dabei überhaupt keine Rolle.

» Warum wurde "Die wilden Kerle" in Tschechien gedreht?

Die Hauptentscheidung war neben dem finanziellen Faktor, dass ich die Kinder in einer Art Camp zusammenhaben wollte; dass sie nicht im Hotel wohnen und dass sie auch nicht wieder zwischendurch nach Hause kommen. Denn die Sorge der Mütter war die Hauptlast der Kinder. Irgendwann haben die Mütter aber auch eingesehen, dass die Kinder nicht ausgebeutet werden.

Großansicht Früh übt sich, wer ein Weltmeister werden will (Foto: Buena Vista)

Früh übt sich, wer ein Weltmeister werden will (Foto: Buena Vista)

» Der deutsche Kinderfilmmarkt wird immer spannender, siehe "Bibi Blocksberg" oder auch "Till Eulenspiegel". Mit den "Wilden Kerlen" haben Sie aber eher eine ältere Zielgruppe im Visier.

Die Welt selbst ist schon auch für Ältere. Bei der im Film dargestellten Problematik ist meines Erachtens mit 13 Schluss. Der Hauptunterschied ist, dass der Film für Kinder ist und nicht für deren Mütter oder Omas. Wir haben das auch beim Testscreening gemerkt. Buena Vista war erst ein wenig erschrocken. Gott sei Dank hatte Thomas Menne seinen Sohn dabei und dadurch gemerkt, dass der Film funktioniert.

» Mit wie vielen Kopien will Buena Vista "Die wilden Kerle" starten?

Offiziell sind es 320. Ich denke, der Verleih glaubt an uns. Schließlich haben Wolfgang Braun und Thomas Menne gemerkt, dass man die Kinder nicht unbedingt über die Eltern kriegt, sondern das Gegenteil der Fall ist. Und das hat ihnen keine Angst gemacht, im Gegenteil, sie fanden das eher gut.

Top-Filme der Woche

  • Men in Black 3

    Film der Woche: Der Kult geht weiter, die Alien-Jäger blitzdingsen wieder! Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay (Josh Brolin) zu retten.

  • LOL

    Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.

 

treffpunkt kino kompakt

In der aktuellen Ausgabe: Die große Preview zu "Ice Age - Voll verschoben" und der erste Trailer zu "Skyfall"!

Zum Magazin

Das multimediale Kinomagazin jede Woche kostenlos per Mail - jetzt registrieren!

GO

Ähnliche Filme auf DVD & Blu-ray

 

Service

kino.de mobil

kino.de mobil

Das aktuelle Programm Ihres Lieblingskinos haben Sie überall dabei - kostenlos auf Ihrem Handy.