Kick It Like Beckham (2002)

Originaltitel: Bend It Like Beckham
Kick It Like Beckham Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Kick It Like Beckham: Komödie über ein 17-jähriges indisches Mädchen, das davon träumt, in die Fußstapfen des Manchester-United-Stars David Beckham zu treten.

Die traditionsbewussten Eltern der 17-jährigen Jess (Parminder Nagra) haben eine ziemlich genaue Vorstellung, was aus ihrer Tochter einmal werden soll: eine Juristin und gute Ehefrau. Jess allerdings hat andere Pläne: Ihr liegt das Fußballspiel im Blut. Anstatt sich nach dem Wunsch ihrer Mutter zum Jungvamp aufzubrezeln, kickt sie lieber mit Jungs im Park herum und steigt zum Entsetzen ihres erzkonservativen Vaters sogar in das Frauenfußballteam des überaus charmanten Joe (Jonathan Rhys-Meyers) ein.

Britische Gesellschaftskomödien wie “Ganz oder gar nicht” und “Billy Elliot” lassen schön grüßen, wenn in Gurinder Chadhas “European Film of the Year” (Cinema Expo) ein Culture Clash der sportiven Art seinen charmanten Lauf nimmt.

Die 17-jährige Jess hat ein ungewöhnliches Hobby: Sie ist begeisterte Fußballspielerin und lässt die Jungs im Park regelmäßig alt aussehen. Als sie zufällig für eine Damen-Fußballmannschaft entdeckt wird und sich dazu auch noch in ihren Trainer verliebt, scheinen ihre Träume wahr zu werden – wenn nur die konservativen Eltern nichts dagegen hätten.

Die 18-jährige Jess Bhamra, ebenso hübsche wie selbstbewusste Tochter indischer Einwanderer, will englische Fußball-Nationalspielerin werden. Wie ihr großes Vorbild David Beckham von Manchester United. Ihre Mutter, eine traditionsbewusste Hausfrau, hat jedoch ganz andere Pläne mit ihrem jüngsten Spross. Bhamra Jr. soll Kochen lernen, Jura studieren und einen netten Inder heiraten. Leicht gesagt. Denn neben der Liebe zum Ball ist da noch der junge Trainer Joe, der nicht nur von Jess’ spielerischem Talent angetan ist…

Warmherzige Komödie aus England, in dem eine Tochter indischer Einwanderer gegen den Willen ihrer Eltern englische Fußball-Nationalspielerin werden will. Der britische Überraschungshit des Jahres 2002.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Ein britischer Film mal wieder auf Höhenflug: Das charmante Feel-Good-Movie, das bei der diesjährigen Cinema Expo als European Film Of The Year ausgezeichnet wurde, erzählt augenzwinkernd vom Culture-Clash. Die junge Inderin Jess träumt von einer Karriere als Profi-Fußballerin, was natürlich bei ihrer traditionellen Familie auf Entsetzen stößt. Wie sie es dennoch schafft, wird als beste Unterhaltung zelebriert. Da sag’ noch einer, Frauenfußball sei langweilig.

    Wer glaubte, die Multi-Kulti-Komödie “East is East” sei in Witz nicht zu toppen, hat sich geirrt. Gurinder Chadhas “Kick it like Beckham” ist noch einen Tick amüsanter, indische Film-Opulenz und britischer Humor verbinden sich hier zu einem veritablen Kinojuwel, nicht zuletzt wegen der locker aufspielenden Darstellerinnen Parminder Nagra und Keira Knightley. Immer wenn es die Zeit erlaubt, entwischt die 18jährige Jess von zu Hause und dribbelt im Park mit Freunden herum, die gar nicht so schnell gucken können, wie sie den Ball ins Tor bugsiert. Jules beobachtet das Treiben und nimmt sie mit zum Training in den Girls-Kickerclub. Jess ist nicht nur vom Team begeistert, sondern auch vom smarten Trainer Joe. Bald flitzt sie gekonnt über den Platz und hofft gemeinsam mit Freundin Jules von einer Profi-Karriere als weiblicher Beckham. Die beiden teilen nicht nur Freud, sondern auch Leid, denn beide schlagen sich mit Müttern herum, die Null-Verständnis für ihre Begeisterung aufbringen. Während Jules Mama ihre Tochter lieber in adrettem Kleidchen an der Seite eines Mannes sehen würde, darf Jess’ Sippschaft erst gar nichts vom Fußball-Faible erfahren. Natürlich geht die Heimlichtuerei nicht lange gut und Familie Bhamra kriegt die Kunde: ihr behütetes Mädel, das einen indischen Mann heiraten und Jura studieren soll, bolzt in kurzen Hosen! Da hängt der Haussegen trotz Stoßgebeten zum Hausheiligen mehr als schief. Als es Jess dennoch wagt, auszubüchsen und in letzter Minute nach Hamburg zu einem Fußballspiel zu fahren, ist der Riesenkrach vorprogrammiert. Die in London aufgewachsene Regisseurin lässt im Karacho zwei Lebensvorstellungen aufeinander zurasen und löst den Konflikt dann doch sehr harmonisch. Die junge Inderin, zwischen Familientradition und Wunsch nach Eigenständigkeit hin- und hergerissen, revoltiert nicht, sondern versucht ihr Ziel mit zäher Sanftmütigkeit zu erreichen. So ist es kein Wunder, dass der indische Papa (ganz ungewohnt in dieser Art von Filmen) nicht den Patriarchen heraushängen lässt, sondern ein Auge zudrückt und Jess sogar zum entscheidenden Liga-Spiel ziehen lässt – und das ausgerechnet während der Hochzeitsfeier der anderen Tochter. “Kick it like Beckham” ist pralle Lebensfreude in buntem Bilderrausch verpackt mit einigen Links zu ernsthafteren Themen wie latenter Rassismus, Vorurteile, Rivalität. Da akzeptiert man sogar das Super-Happy-End: Ein Fußball-Stipendium an einem US-College, ein auf Jess wartender süßer Trainer (Jonathan Rhys Meyers) in London und ein indischer Clan, der sich derweil in Toleranz übt. An der Kinokasse, so möchte man hoffen, sollte dieses freche und frische Brit Pic nicht nur bei “Billy Elliot” oder “Ganz oder Gar nicht”-Fans einschlagen wie eine Bombe. Tooor! mk.

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