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Filmdetails

Blues Brothers


Blues Brothers
Start: 27.12.2007

Originaltitel: The Blues Brothers

Action / Komödie

USA 1979
Laufzeit: 130 Min.
FSK: ab 12 Jahre

John Belushi
Dan Aykroyd
Kathleen Freeman

Regie: John Landis
Verleih: Croco Film

So werten die bisherigen Besucher:

Gesamt
(5 Sterne bei 3 Bewertungen)

Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
Besucheransturm: lau
Besucher-
ansturm

Temperatur

lau

Inhalt

Der gerade aus dem Knast entlassene Jake (John Belushi) und sein Bruder Elwood Blues (Dan Aykroyd) sind stadtbekannte Chicagoer Ganoven, die Schwester Mary Stigmata (Kathleen Freeman) Besserung gelobt haben. Ihr fehlen 5000 Dollar, um das Waisenhaus weiter zu betreiben, in denen die beiden aufgewachsen sind. Bei Reverend Cleophus James (James Brown) kommt Jake die rettende Idee: Sie versuchen ihre alte Band zu reaktivieren und ein Konzert zu geben. Doch die Polizei sowie eine Nazibande jagt ihnen bereits nach.

Noch immer in göttlicher Mission: Dan Aykroyd ("Ghostbusters") und der unvergessene John Belushi ("Ich glaub, mich tritt ein Pferd") verwüsten in dieser Actionkomödie, die als einer der größten Kultfilme aller Zeiten gilt, halb Chicago. Gewürzt mit Cameos u.a. von Steven Spielberg.


Kritik

Blues Brothers

Die furiose 30-Millionen-Dollar Action-Komödie par excellence, in der die legendären Blues Brothers und "Saturday Night Live"-Veteranen Dan Aykroyd ("Meine Stiefmutter ist ein Alien") und der unvergessene John Belushi ("Ich glaub mich tritt ein Pferd") halb Chicago samt Umland verwüsten. Regisseur John Landis ("Der Prinz aus Zamunda") hat neben Carrie Fisher ("Krieg der Sterne"), den Sangesgrößen James Brown, Aretha Franklin, Ray Charles, auch John Candy ("Ticket für Zwei"), Twiggy und Steven Spielberg um sein Super-Duo versammelt.

Blues Brothers

Darsteller:  John Belushi   als Jake Blues
  Dan Aykroyd   als Elwood Blues
  Kathleen Freeman   als Schwester Mary
  James Brown   als Cleophus James
  Murphy Dunne   als Murph
  Donald Dunn   als Duck
  Willie Hall   als Willie Hall
  Matt Murphy   als Matt Murphy
  Cab Calloway   als Curtis
  Aretha Franklin   als Mrs. Murphy
  Ray Charles   als Ray
  John Landis   als Police Officer
 
Regie:  John Landis  
Drehbuch:  Dan Aykroyd  
  John Landis  
Produzent:  Robert K. Weiss  
Ausf. Produzent:  Bernie Brillstein  
Kamera:  Stephen M. Katz  
Schnitt:  George Folsey Jr.  
Musik:  Ira Newborn  
Produktionsdesign:  John J. Lloyd  
Kostüme:  Deborah Nadoolman  

Spielberg nachts von John Belushi überfallen

Alkohol, Drogen und die Verehrung Hollywoods…

Großansicht Steven Spielberg hatte nicht nur einen Gastauftritt in John Belushis "Blues Brothers" (im rechten Bild am gelben Pulli mit V-Ausschnitt zu erkennen), er gewährte ihm auch Notunterkunft (Foto: Universal)

Steven Spielberg hatte nicht nur einen Gastauftritt in John Belushis "Blues Brothers" (im rechten Bild am gelben Pulli mit V-Ausschnitt zu erkennen), er gewährte ihm auch Notunterkunft (Foto: Universal)

John Belushi war einer der besten Comedians aller Zeiten. Doch die Dämonen des jähen Erfolgs machten dem Superstar aus dem kultigen Musikklamauk "Blues Brothers" schwer zu schaffen. 1982 starb er an einer Überdosis.

Was bisher niemand wusste: Belushi hatte davor engen Kontakt zu einem der wichtigsten Strippenzieher der Traumfabrik gehabt. Doch jetzt hat Steven Spielberg sein wohl gehütetes Geheimnis gelüftet:

"Eigentlich war Dan Aykroyd Johns bester Freund und Mentor", erklärt Spielberg. "Vermutlich ist es Dans Verdienst, dass John überhaupt so lange am Leben blieb. Als wir aber zu dritt an '1941 - Wo, bitte, geht's nach Hollywood ?' arbeiteten, hat mir Dan sozusagen ein Handbuch gegeben, wie man mit John umgeht."

Tatsächlich freundeten sich Spielberg und Belushi im Rahmen der Dreharbeiten zur Traumfabrik-Satire - einer der wenigen Flops in Spielbergs Schaffen - miteinander an. Das führte so weit, dass Belushi Spielberg auch privat überraschte:

Hotel Steven

"Es gab Tage, da stahl sich John um zwei Uhr nachts in mein Haus, kam an mein Bett und weckte mich mit einem ganz vorsichtigen Schütteln", berichtet Steven Spielberg. "Ich sah auf und da stand John. Er sagte dann 'Ich penne bei Dir, ok?' Wenn ich am nächsten Morgen aufwachte, lag er auf dem Boden unter dem Fernsehtisch in meinem Schlafzimmer. Er hatte immer noch seine Klamotten an und schlief tief. John hat mich mehrmals auf diese Weise überfallen."

Obwohl John Belushi dabei von seinen legendären Alkohol- und Drogen-Exzessen kam, die ihm letztlich zum Verhängnis wurden, sieht Steven Spielberg den Comedian völlig anders als dessen Image des raubeinigen Partlöwe glauben macht:

"John war ein total lieber Kerl und sehr sanftmütig", betont Steven Spielberg. "Ich glaube halt nur, er hat seine Kerze nicht nur an beiden Enden abgebrannt, sondern gleich an vier - falls das überhaupt möglich ist…"

Offensichtlich war Spielberg jedenfalls ein großer Bewunderer des verstorbenen Comedian. So kam es auch zu Steven Spielbergs Gastauftritt in Belushis größtem Erfolg "Blues Brothers": Am Ende der vielleicht irrwitzigsten Verfolgungsjagd der Filmgeschichte wollen Jake und Elwood das Geld einzahlen, das sie mit ihren Auftritten gesammelt haben, um das Waisenhaus zu retten, in dem sie aufgewachsen sind. Und der zuständige Finanzbeamte, der zuerst durch Abwesenheit und das typische "Bin in 5 Minuten zurück"-Schild an seinem Büro glänzt, ist niemand Geringerer als Steven Spielberg!

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Star

John Belushi

In seinem berühmtesten Film war er einer der beiden "Blues Brothers" (der andere war Dan Aykroyd), die im Auftrag des Herrn unterwegs sind. Auf...

Star

Dan Aykroyd

Mit seinem Partner John Belushi wurde er in John Landis' Chaos-Komödie "Blues Brothers" mit schwarzem Outfit vom Anzug über den Hut bis zur...

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