Zimmer 205 - Traust du dich rein? (2011)

Originaltitel: Zimmer 205
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Zimmer 205 - Traust du dich rein?: Wirkungsvoller Horrorfilm über eine deutsche Studentin, die von einem rachsüchtigen Geist, aber auch von ihrer traumatischen Vergangenheit verfolgt wird.

Bereits im ersten Semester erwartet Jungstudentin Katrin die Prüfung ihres Lebens. Viel schlimmer noch als die abweisende Haltung ihrer Kommilitonen ist ein Fluch, der auf ihrer Studentenbude liegen soll. Katrins albtraumhafte Visionen, die sich nicht nur auf Zimmer 205 beschränken, werden als Folge ihres bisher unverarbeiteten Traumas bagatellisiert. Doch als sich unerklärliche Todesfälle ereignen, ist zumindest Katrin klar, dass hier ein Geist Rache nehmen will und sie ihn irgendwie aufhalten muss.

Die frischgebackene Studentin Katrin geht mit einem Handicap an die Uni: In ihrer Studentenbude spukt es. Die Rarität eines deutschen Horrorfilms setzt auf Stimmung statt Blutbad und hält mit internationaler Konkurrenz mit.

Auf DVD & Blu-ray (1)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

    Mystery-Grusel in ostdeutschem Ambiente, der aus Bequemlichkeit auf altbekannte Vorbilder setzt, statt einen eigenständigen Beitrag zum heimischen Genrekino zu liefern.
  • Die größte Prüfung für Studenten könnte auch ihre letzte sein, wie Rainer Matsutanis Gruselschocker atmosphärisch überzeugend beweist.

    Nicht nur von allen guten, sondern auch allen anderen Geistern verlassen war seit Langem der deutsche Horrorfilm. Allein Sebastian Niemann hielt mit “7 Days to Live” und “Hui Buh, das Schlossgespenst” die Flagge im gespenstischen Spektralbereich zwischen Schocker und Komödie hoch. Rainer Matsutanis nach einem Drehbuch von Eckhard Vollmar realisierte Studie in paranormalem Terror ist damit eine Bereicherung für das recht einseitige nationale Genreangebot, auch wenn “Zimmer 205″ Territorium betritt, das vor allem der japanische Spukfilm in den letzten 15 Jahren besetzt hatte.

    Irgendwo zwischen “The Ring”, “Wenn die Gondeln Trauer tragen” und John Irvins “Ghost Story” verortet, beobachtet “Zimmer 205″, wie mit Jungstudentin Katrin (Jennifer Ulrich aus “Die Welle”) der Horror an deutschen Universitäten einzieht. Schnell zeigt sich zumindest der Protagonistin, warum ihre Vorbewohnerin im Zimmer 205 nicht glücklich wurde und schließlich spurlos verschwand. Verstörendes Gewimmer, albtraumhafte Visionen und eine Erscheinung, die an der Milchglastrennwand der Studentenbude entlang kriecht, plagen Katrin, die von der unheimlichen Gestalt mit der roten Jacke bis in den Hörsaal hinein verfolgt wird. Im Film werden ihre Ängste nicht ernst genommen, da Katrin Traumapatientin ist und regelmäßig Psychopharmaka einnimmt. Für den Zuschauer aber gibt es wenig Zweifel über Wahn oder Wirklichkeit, ist dieser Rachegeist, der nicht an Zeit oder Ort gebunden ist, kein Produkt einer psychischen Störung, sondern einer Tat, deren Mysterium nach und nach aufgelöst wird.

    Vor allem in diesem Aspekt geht dieses Remake einen etwas anderen Weg als das dänische Original “Kollegiet”, von dem auch Produzent Sam Raimi 2009 eine US-Version ankündigte. Matsutanis vor allem in Berlin und Erfurt gedrehter deutscher Ableger bleibt in seiner Dramaturgie zwar auf vertrautem Boden, doch seine in uneinsehbaren Speichern, Waschküchen und Korridoren kompetent und spannend inszenierten, oft mit verstörender Unschärfe operierenden Geister-Attacken verfehlen in Kooperation mit Musik und Ton ihre Wirkung nicht. Der Januar, Startmonat von “Zimmer 205″, wird also eisig werden. kob.

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