The Forest (2015)

The Forest Poster
Userwertung (27)
  1. Ø 4
Kritikerwertung (2)
  1. Ø 2.3

Filmhandlung und Hintergrund

The Forest: Horrorthriller über eine junge Amerikanerin, die in einem japanischen Spukwald ihre dort verschwundene Zwillingsschwester sucht.

Sara (Natalie Dormer) und ihre Schwester Jess haben wie viele Zwillinge eine ganz besondere Verbindung: Wenn der anderen etwas Schlechtes passiert, kann es die Schwester spüren. Eines Tages träumt Sara davon, dass ihre Schwester in großer Gefahr ist. Es stellt sich heraus, dass Jess im japanischen Aokigahara Wald, auch „Selbstmordwald“ genannt, verschwunden ist. Sara reist daraufhin zusammen mit ihrem Freund Aiden (Taylor Kinney) nach Japan, um ihre Schwester zu finden. Die Einheimischen warnen Sara davor, den Wald zu betreten. Doch die entschlossene Frau lässt sich nicht abhalten und findet schließlich den Guide Michi (Yukiyoshi Ozawa), der sich bereit erklärt, die beiden durch den Wald zu führen. Als sie den mysteriösen Wald betreten, scheint zunächst alles normal. Michi warnt sie jedoch davor, den Weg zu verlassen oder bei Anbruch der Dunkelheit im Wald zu bleiben. Die Legende besagt nämlich, dass die Seelen der Toten in der Nacht erscheinen und die Lebenden verfolgen. Kurz darauf finden sie das Zelt der verschwunden Jess. Obwohl es langsam dunkel wird, schlägt Sara alle Warnungen in den Wind und sucht weiter nach ihrer Schwester. Das erweist sich als großer Fehler, denn die Geister der gequälten Selbstmörder, sind schon bald hinter ihr her. Der Aokigahara Forest in Japan erlangte durch zahlreiche Berichte traurige Berühmtheit und hat inzwischen Eingang in die internationale Popkultur gefunden. Über den Wald kursieren zudem zahlreiche Spukgeschichten. Fakt ist, dass der unübersichtliche Wald wegen seiner Abgeschiedenheit von lebensmüden Menschen aufgesucht wird, die dort häufig Selbstmord begehen. Der Regisseur Jason Zada („The Houses October Built“) konnte für seinen Horrorstreifen den „Game of Thrones“-Star Natalie Dormer gewinnen.

Videos und Bilder

Im Kino in deiner Nähe

Auf DVD & Blu-ray (1)

Kritiken und Bewertungen

So werten die User Ø
(27)
5
 
13 Stimmen
4
 
6 Stimmen
3
 
4 Stimmen
2
 
2 Stimmen
1
 
2 Stimmen
So werten die Kritiker (2 Stimmen)
5
 
0 Stimmen
4
 
0 Stimmen
3
 
1 Stimme
2
 
1 Stimme
1
 
0 Stimmen

Wie wertest Du? Klicke auf einen der Sterne:

Kritikerrezensionen

  • Inhaltlich wird das Rad nicht neu erfunden, die Mixtur aus westlicher Erzählkunst und japanischer Visualität gefällt jedoch.
  • In einem berüchtigten japanischen Spukwald wird “Game of Thrones“-Star Natalie Dormer zum Spielball böser Geister.

    Das Regiedebüt des amerikanischen Werbefilmers Jason Zada bringt unberührte und uneinsehbare Natur als schaurigen Schauplatz ins Genre des Horrorfilms zurück, verbindet die Atmosphäre von “Blair Witch Project” mit Schockmustern des japanischen Gruselfilms. Das dramatische Gewicht entfaltet sich dabei dominant im Gesicht von Natalie Dormer, die dem Grauen mit emotionalem Engagement Ausdruck gibt, wenn paranormale Kräfte über Visionen ihren Verstand oder plötzlich auftauchende Fratzen und Gestalten in bester Geisterbahntradition sie und Zuschauersynapsen attackieren.

    In einer Doppelrolle spielt die Britin die junge Amerikanerin Sara, die verzweifelt ihre in Japan spurlos verschwundene Zwillingsschwester Jess sucht. Durch das enge Band, das die Frauen verbindet, ist Sara davon überzeugt, dass ihre Schwester noch lebt. Obwohl sich ihre Spuren in einem Wald nordwestlich des Fuji verlieren, der Selbstmörder magnetisch anzieht und Tummelplatz ruheloser Geister sein soll, die traurige Seelen in den Tod locken und quälen. Zunächst begleitet von einem australischen Journalisten und einem japanischen Führer, dringt die naive Amerikanerin schließlich allein in das Herz der Finsternis vor, um sich dem Spuk und ihrer traumatischen Vergangenheit zu stellen.

    Auch wenn nicht vor Ort gedreht werden durfte und Ersatz in einem serbischen Nationalpark gefunden werden musste, verleiht der Ruf des berüchtigten Selbstmordwaldes von Aokigahara dem Film eine gespenstisch authentische Note. Neben einem Finale, dem man eine befriedigendere Auflösung wünschte, ist die limitierte Lern- und Anpassungsfähigkeit der Protagonistin etwas problematisch, die alle Warnungen ignoriert und sichtbar auch filmhistorische Defizite aufweist. So fehlt natürliches Misstrauen, wenn Stimmen lockend flüstern oder mitten im Wald erscheinende japanische Schulmädchen Unschuld suggerieren. Diese und andere Elemente des J-Horror können an einem coolen Schauplatz durchaus Wirkung generieren. Besonders Genreneulinge wird dieser Spukwald wohl nicht kalt lassen. kob.
  • Videokritik anzeigen
Alle ansehen

Darsteller und Crew

News und Stories

Kommentare