The Jungle Book (2016)

The Jungle Book Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

The Jungle Book: Neuverfilmung des Abenteuerklassikers.

Nach einem Unfall wird der kleine Junge Mogli (Neel Sethi) von seiner Familie getrennt und muss alleine im indischen Dschungel überleben. Dies gelingt ihm nur, weil er Zuflucht bei der Wolfsmutter Rakcha (im englischen Original von Lupita Nyong'o gesprochen; in deutsch von Heike Makatsch gesprochen) findet. Zwar wird er von den Wölfen großgezogen, doch bedroht bald darauf der Tiger Shir Khan (Idris Elba; Ben Becker) das Leben des Findelkindes. Da Mogli sein Rudel unabsichtlich in Gefahr bringt, wird er bald darauf verstoßen. Allerdings kommt er kurz darauf unter die Fittiche des Bären Balu (Bill Murray; Arnim Rohde) und des Panthers Baghira (Ben Kingsley; Joachim Król), die sich mit ihm auf eine Reise durch den Dschungel machen, um Mogli wieder bei Menschen unterzubringen. Der Weg durch die Wildnis erweist sich jedoch als äußerst gefahrenvoll, denn sowohl die heimtückische Schlange Kaa (Scarlett Johansson; Jessica Schwarz) als auch Shir Khan stellen sie vor allerlei Probleme. „Das Dschungelbuch“ ist ein 1967 veröffentlichter Animationsfilm, der noch immer zu den erfolgreichsten Werken von Disney zählt. Bis heute ist es der am meisten besuchte Kinofilm Deutschlands. Deswegen ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass Disney eine Neufassung ihres Klassikers herausbringt, der am 14. April 2016 hierzulande veröffentlicht wird. Dabei handelt es sich allerdings nicht um eine erneute animierte Version, sondern um einen Realfilm. Nachdem sich „Maleficent – Die dunkle Fee“ und „Cinderella“ bereits als erfolgreiche Neuauflagen der Zeichentrickfilme entpuppten, will das Unterhaltungs-Unternehmen diesen Weg zukünftig weiter beschreiten. Die Regie wird bei „The Jungle Book“ Jon Favreau übernehmen, dessen bekannteste Arbeit die an den ersten beiden Teilen der „Iron Man“-Trilogie sein dürfte. Das Projekt von Favreau steht in direkter Konkurrenz zu einer Neufassung von Warner Bros. namens „Jungle Book: Origins“, das von Andy Serkis inszeniert wird. Die deutschen Stimmen werden durch Christian Berkel (Affenkönig Louie) sowie Justus von Dohnányi (Wolfsrüdel Akela) komplementiert.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

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  • Walt Disneys “Dschungelbuch” aus dem Jahr 1967 ist ein Stück zeitlose Filmmagie. Ein großes Meisterwerk – ohne jeden Zweifel. Entsprechend war die Reaktion, als das Studio damals ankündigte, Rudyard Kiplings berühmte Geschichte über den Dschungel-Jungen Mogli neu verfilmen zu wollen. Auch noch als Realfilm… Der Charme? Die Musik? Der Zauber? Völlig unmöglich, Balu, Baghira, Kaa und Co. ohne massive Kollateralschäden aus der gezeichneten Zauberwelt zu reißen…

    Nur ließen sich weder Disney noch Regisseur Jon Favreau von dem Vorhaben abbringen – allen Unkenrufen zum Trotz. Doch wenn man das Ergebnis auf der großen Leinwand sieht, möchte man ihnen dafür aufrichtig danken. Und richtig groß sollte die Leinwand möglichst auch sein. Denn die unglaublichen Bilder, die hier zum Leben erwachen, wären im TV-Maßstab fast verschwendet:  Auf seiner Odyssee durch den gewaltigen Urwald nimmt Mogli den Betrachter bei der Hand, zerrt ihn hinein in einen grünen Kosmos voll Magie und voll Leben. Mal sinnliches Paradies, mal schattig-düstere Hölle zeigt der Urwald 100 Minuten lang seine widersprüchlichen Gesichter – jedes davon auf eigene Art faszinierend und voll dichter Atmosphäre.

    Jede Einstellung, jede tierische Begegnung wird zum optischen Erlebnis, das in solcher Dynamik und Perfektion noch nicht auf Leinwand zu sehen war: Ob das grüne Universum plötzlich nur aus Mogli und der Schlange Kaa zu bestehen scheint – oder sich am Wasserloch hunderte Tiere in Frieden begegnen.

    CGI natürlich. Computertricks. Echt ist da außer dem 12-jährigen Neel Sethi in seinem Filmdebüt als Mogli nicht viel. Aber das muss es auch nicht. Schließlich reden wir hier über einen Blockbuster frisch aus der Traumfabrik – und keinen der Authentizität verpflichteten Dogma-Film. Natürlich fehlt es daher weder an großen Gefühlen noch witzigen Einlagen. “Kitsch”, wie man dazu sagen könnte. Na und? Tat es das im verehrten Original? In irgendeinem Disney-Film?

    Davon abgesehen: Hier und da schimmert das alte Dschungelbuch immer noch durch. Was irgendwie… gut tut. Der eigenen Seele – und sogar der Neuauflage. Echos aus der Vergangenheit: Meistens eingeflochten in die Filmmusik, einige Male in Songs – selbst wenn der von XXXL-King Louie wohl besser ungesungen geblieben wäre…

    Dennoch: “The Jungle Book” ist nicht “Das Dschungelbuch“. Und will es auch gar nicht sein. Rasanter, düsterer ist es. Auch härter: Tiere sterben. Sogar ein Mensch. Und wo das Original voll auf Emotionen setzte, liegt jetzt der Fokus auf rasanter, bildgewaltiger Action samt entsprechender Spannung. Weshalb man zumindest darüber nachdenken sollte, ob man die FSK von 6 Jahren unbedingt ausschöpfen sollte… Doch dann wartet hier ein Urwaldtrip auf mutige Abenteurer (fast) jeglichen Alters, wie man ihn bislang noch nicht erleben durfte. Und welches Familienmitglied will sich so etwas schon entgehen lassen?

    Autor: Alexander Jodl

     
  • Disneys neustes „Dschungelbuch“ will eine grimmig-gereifte Event-Version des geliebten Kinderklassikers sein. Ob wir das überhaupt brauchen, das ist die entscheidende Frage, die sich jeder Interessierte vor dem Kinobesuch stellen sollte. Nimmt man diesen letztlich ziemlich uninspirierten Abenteuerfilm als das was er sein will, wird man dank seiner digital-technischen Kunststückchen und seiner durchaus packenden Aufbereitung bestens unterhalten. Wer sich aber aufgrund des charmanten Zaubers des Zeichentrickklassikers im Kino einfindet, der wird mit großer Wahrscheinlichkeit eher enttäuscht sein.
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