Bibi & Tina - Mädchen gegen Jungs (2015)

Bibi & Tina - Mädchen gegen Jungs Poster
Userwertung (301)
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Kritikerwertung (2)
  1. Ø 2.8

Filmhandlung und Hintergrund

Bibi & Tina - Mädchen gegen Jungs: Drittes Kinoabenteuer mit den beiden besten Freundinnen, die bei einer Schatzsuche zusammen mit Gastschülern mitmachen.

In dem dritten Teil der Hörbuchverfilmung „Bibi und Tina“ entdecken die pubertierende Hexe Bibi Blocksberg (Lina Larissa Strahl) und ihre gleichaltrige Freundin Tina (Lisa-Marie Koroll) ihr Interesse an Jungs. Dabei kommt ihnen eine Veranstaltung gerade recht, die auf dem Reiterhof stattfinden soll. Im Zuge der „Falkensteiner Schatzsuche“, einer Geo-Caching-Challenge, wird eine Gruppe von internationalen Austauschschülern eingeladen. Mit dabei sind viele schnucklige Jungs die die Aufmerksamkeit der Mädchen natürlich auf sich lenken. Die zaghafte Annährung zwischen den Geschlechtern wird durch die beginnende Challenge unterbrochen. Die Spielregeln besagen, dass die Jungs gegen die Mädchen antreten müssen. Bibi und Tina konkurrieren dabei mit dem arroganten Macho Urs (Phil Laude), der für den ultimativen Sieg bereit ist, die Regeln zu brechen. Dabei nimmt er ausgerechnet Alex von Falkenstein (Louis Held), Tinas Freund, in seine betrügerische Gruppe auf. Was die Jungs können, können Bibi und Tina schon lange, und so spannen sie den französischen Austauschschüler Francois (Tilman Pörzgen) als männlichen Verbündeten ein. Während die Jugendlichen kleine Abenteuer im Wald erleben, lassen die erwachenden Hormone erste Funken zwischen Jungs und Mädchen sprühen. Dabei jagt eine peinliche und lustige Situation die nächste, bis ein gefährlicher Waldbrand Bibi Blocksbergs Zauberkräfte voll herausfordert. In dem dritten Teil der beliebten Kinder-Reihe „Bibi & Tina – Mädchen gegen Jungs“ sind die kleinen Mädchen in die Pubertät gekommen. Die Regie übernahm der deutsche Regisseur Detlev Buck, der bereits „Bibi & Tina“ und „Bibi & Tina: Voll verhext!“ inszenierte und die Drehbücher zu den Filmen schrieb. In dem quietschbunten Abenteuerfilm steht der Pferdehof wieder im Zentrum, wobei die zauberhaften Mädchen erneut von den Jungschauspielerinnen Lina Larissa Strahl und Lisa-Marie Koroll verkörpert werden.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Videokritik anzeigen
  • Die Renaissance der Kiddinx-Beste-Freundinnen geht weiter – peppig-poppig, megawitzig und oberlässig erweist sich auch Detlev Bucks als Musical-Comedy-Action-Adventure angelegte zweite Fortsetzung.

    Im dritten Teil seiner “Bibi & Tina“-Saga geht Detlev Buck kein bisschen runter vom Gas und verpasst den berühmten, über die Jahre angestaubten Kiddinx-Figuren einen neuen Anstrich mit allen modernen Ingredienzien, die sich der junge Kinogänger von heute erträumen mag. In “Mädchen gegen Jungs” geht es – der Titel macht es deutlich – um den uralten Geschlechterkampf, der natürlich auch schon und erst recht im zarten Teenage-Alter ausgefochten wird. Buck inszeniert diesen Battle als urkomische Schnitzeljagd, als Geo-caching-Challenge, bei der sich mehrere Dreiergruppen ständig in die Quere kommen. Inszeniert hat es der Regisseur wie eine Persiflage auf die “Tribute von Panem”, doch der Wettbewerb dient ihm lediglich als Leitfaden, als Schnur, an der einzelne Perlen aufgezogen werden. Diese Perlen sind inçç erster Linie die erneut sensationell choreografierten Song- und Dance-Nummern, aus der die Magic-Mushroom-Einlage “Ich tanz mit Affen” und das zu einem famosen Rap umgearbeitete Titellied herausragen. Ebenso grandios ist auch wieder das Produktionsdesign, in dem bei kunterbunter und sonnendurchfluteter Reiterhofidylle dem Mega-Kitsch gefrönt wird. Zudem kann sich Buck auf sein eingespieltes Ensemble um Lina Larissa Strahl als Bibi und Lisa Maria Koroll als Tina verlassen. Die meisten Lacher bekommen diesmal Charlie Hübner, der als fieser Kakmann inzwischen zum Esoterik-Waldschrat mutiert ist, und Neuling und YouTube-Star Phil Laude, der als cooler Obermacho Urs den Girls das Leben besonders schwer macht und dafür unter anderem mit einem unhandlichen Ballon-Schädel bestraft wird. Bibis kurzfristig nicht vorhandenen Zauberkräften sei Dank. Trotz exzessiver Gag-Quote hat Buck auch noch die Muße, sich als Cineast zu outen, nennt einen französischen Austauschschüler François Truffaut, der eine Ménage à trois im Stile von “Jules et Jim” erleben darf, und lässt seine Teams bis ins “Herz der Finsternis” – eine Verneigung vor Francis Ford Coppolas “Apocalypse Now” – vordringen. Fazit: Der dritte “Bibi & Tina”-Streich hat für jeden etwas zu bieten: großen Slapstick-Spaß, griffige, knallige Oneliner, erfrischend lässige Dialoge und peppige Pop-Musik, die einmal mehr von Rosenstolz-Frontmann Peter Plate stammt. Da ist man geneigt zu sagen: Wann kommt der vierte Teil? lasso.

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