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"Batman v Superman": Jesse Eisenberg wird ein moderner Lex Luthor sein

“Batman v Superman: Dawn of Justice” kommt in nicht einmal einem halben Jahr in die Kinos und verspricht ein episches Aufeinandertreffen der beiden Superhelden zu werden. Doch neben Batman und Superman wird auch Lex Luthor zu sehen sein, dessen Hintergründe nun in einem fiktiven Artikel veröffentlicht wurden. 

Die Entscheidung, Jesse Eisenberg zum Lex Luthor in “Batman v Superman: Dawn of Justice” zu machen, stieß bei vielen Fans auf Unverständnis. Denn der Schauspieler passt aufgrund seines jungen Aussehens nicht in das Bild, das man gemeinhin vom Erzfeind Supermans hat. Doch wie sich nun herausstellt, hätte die Wahl von Eisenberg kaum besser passen können.

Ein fiktiver Artikel über den Menschen Alexander Joseph Luthor Jr. erschien kürzlich bei Fortune und zeigt, dass die Macher eine moderne Version des Charakters anstreben. Der Lex Luthor aus “Batman v Superman: Dawn of Justice” hat nämlich von seinem Vater einen Konzern geerbt, der hauptsächlich auf Maschinen und Öl konzentriert war und daraus in wenigen Jahren ein High-Tech-Unternehmen geformt, das in seiner Größe lediglich von Wayne Enterprise (der Firma von Bruce Wayne / Batman) übertroffen wird.

Eisenberg wird also ein technisches Genie spielen, das eine Firma erfolgreich leitet, was unweigerlich an seine Rolle als Facebook-Gründer Mark Zuckerburg in dem Oscar-prämierten Drama “The Social Network” erinnert. Warum Eisenberg die perfekte Wahl für diese Art Lex Luthor ist, liegt demnach auf der Hand und der Artikel liefert darüber hinaus auch die Motivation für Luthors Taten in dem kommenden DC-Blockbuster.

Die Vergangenheit des Vaters ist sein Antrieb

Der Bericht erzählt ebenfalls die Hintergrundgeschichte von Lex Luthors Vater, dem Gründer von LexCorp. Bei dem 2000 verstorbenen Alexander Luthor Sr. handelte es sich um einen Emigranten aus der DDR und seinem Sohn ist anzumerken, wie sehr dieser Umstand seine Taten begründet. Denn Luthor Jr. hat eine Abneigung gegen die Regierung der DDR, die ihre Bürger kontrollierte “in der Verkleidung eines Beschützers”.

Deswegen ist es wenig verwunderlich, dass Lex Luthor in Superman eine Gefahr sieht, der sich als Beschützer der Menschheit verkleidet, sie in Wahrheit aber kontrollieren und unterdrücken will. Seine Motivation gegen Superman zu agieren, was er zweifellos tun wird, ist durchaus nachvollziehbar und verleiht dem Charakter dadurch eine angenehme Ambivalenz, von der sich Eisenberg in vergangenen Interviews selbst sehr angetan zeigte.

Wie detaillierte dieser Antrieb in “Batman v Superman: Dawn of Justice” zu sehen sein wird, erfahren wir hierzulande ab dem 24. März 2016, wenn die Comicverfilmung in den deutschen Kinos startet.

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