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"Batman v Superman" hat nur 32%-ige Chance, erfolgreich zu werden

Mit “Batman v Superman: Dawn of Justice” erwartet uns der zweite Superheldenfilm im DC Cinematic Universe (DCCU). Das Studio Warner Bros. nimmt für den Kampf zwischen Batman und Superman ordentlich Geld in die Hand und hofft natürlich, dass sich diese Investition in einen Profit wandelt. Die Chancen dafür stehen aber nicht gut. Genau genommen nur bei 32%. 

Das hat die University of Iowa ermittelt, die mit Hilfe einer Formel errechnen will, mit welcher Wahrscheinlichkeit ein Film ein finanzieller Erfolg wird. Der Algorithmus wurde von Kang Zhao entwickelt, einem Professor für Betriebswirtschaftslehre. Mit seinen 32% liegt “Batman v Superman: Dawn of Justice” sogar hinter “Warcraft: The Beginning“; die Videospielverfilmung kommt immerhin auf 39%. Noch besser steht da der Animationsfilm “Zoomania” von Disney dar, der mit einer Wahrscheinlichkeit von 55% erfolgreich sein wird.

DC Cinematic Universe: Die Kinostarts der Superhelden-Filme bis 2020

Die dafür genutzte Formel setzt sich aus mehreren Variablen zusammen. So werden unter anderem die Besetzung, das Genre, der Regisseur und der Kinostart bei der Vorhersage berücksichtigt. Um die Formel zu modifizieren, wurde sie auf jeden Film angewandt, der zwischen 2000 und 2010 in den USA im Kino veröffentlicht wurde. Dabei haben Zhao und seine Mitarbeiter eine Art Geheimrezept für erfolgreiche Filme ausgemacht.

“Deadpool” wiederlegt die Erfolgs-Formel

So ist es von Vorteil, wenn Regisseur und die wichtigsten Schauspieler bereits zuvor zusammengearbeitet haben, der Film im Winter veröffentlicht wird und natürlich wenn die Schauspieler in der Vergangenheit bereits an erfolgreichen Werken mitgewirkt haben. Ungünstig sind hingegen Filme über Krieg, Spionage und Musik, ausländische Werke und Dramen, sowie ein R-Rating.

Die Vorhersage ist allerdings nicht für bare Münze zu nehmen, allein schon, weil es sich lediglich um eine Wahrscheinlichkeit handelt. Die Formel wurde von einigen Filmen bereits wiederlegt, sei es “Inglourious Basterds” von Quentin Tarantino, der im Zweiten Weltkrieg spielt und ein R-Rating erhalten hat oder der gerade stattfindende, phänomenale Erfolg von “Deadpool“, dem sein R-Rating ebenfalls nicht merklich geschadet hat.

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