Das „Star-Trek“-Projekt des Kult-Regisseurs nimmt Formen an. Das R-Rating war schon lange versprochen, aber ob der Film je das Licht der Welt erblickt, lag noch im Dunkeln. Doch der Regisseur gab ein Update und somit Grund zu neuer Hoffnung.

Während Tarantino mit seinem neunten Film „Once Upon A Time In Hollywood“ über die Manson-Familie beschäftigt war, trieb er parallel auch schon ein anderes Projekt voran: Einen neuen Film für das „Star-Trek“-Universum, besser gesagt einen vierten Star-Trek-Film in der Kelvin-Zeitleiste. Zunächst wirkt die Kombination nicht wirklich passend, denn Tarantino hat bisher keinen Wert auf jugendfreies Material gelegt, während das „Star Trek“-Franchise sich ausdrücklich nicht durch blutiges Gemetzel auszeichnet. Dennoch: Nun scheint zusammen zu kommen, was eben doch zusammen gehört.

Tarantinos „Star Trek“: Drehbuch fertig – wann geht es weiter?

Quentin Tarantino hatte seine Idee bei J.J. Abrams und Paramount gepitcht und grünes Licht von allen Seiten bekommen. Tarantino hat dann einige Stunden mit den möglichen Drehbuchautoren verbracht. Mit dabei waren Mark L. Smith, Lindsey Beer, Drew Pearce und Megan Amram. Ganz vorne in Tarantinos Gunst lag Mark L. Smith, der auch als Autor von „The Revenant“ verantwortlich zeichnet. Smith hat das Drehbuch laut einem Bericht von Comicbookmovie jetzt fertig gestellt und Tarantino will sich in der kommenden Zeit intensiver damit beschäftigen.

Sollte das Projekt tatsächlich realisiert werden, wird das Drehbuch also von Mark L. Smith stammen, J.J. Abrams als Produzent fungieren und Tarantino die Regie übernehmen. Unklar ist allerdings, ob die Planung des vierten Star-Trek-Films derzeit auf Eis liegt, denn seit längerer Zeit gibt es dazu keine Neuigkeiten. Ob Tarantinos Film, wenn er kommt, dann der vierte oder schon fünfte Film in der Kelvin-Zeitlinie sein wird, lässt sich dementsprechend auch noch nicht sagen. Schön aber, dass er sich in der nächsten Zeit ins Drehbuch vertiefen will und vielleicht gibt es dann bald Fortschritte in Warp-Geschwindigkeit.

Regisseur verspricht erneut R-Rating

Wichtig war dem Regisseur, dass sein „Star Trek“ von keiner Altersfreigabe eingeschränkt wird. Und Paramount wie Abrams haben ihm dieses Zugeständnis gemacht. Das setzt viel Vertrauen in Tarantinos Anziehungskraft, denn normalerweise bemüht man sich, Filme mit Blockbuster-Potenzial für ein breites Publikum zu öffnen und nicht mit einer Freigabe ab 18 Jahre zu beschränken. Das R-Rating war aber eine Grundbedingung für Tarantino und die Einwilligung seitens der Verantwortlichen ermöglicht nun einen „Star Trek“-Film der ganz anderen Art und den allerersten Film der Reihe mit einem R-Rating.

Tarantinos aktueller Film:

Cast auf Tarantinos Seite

Wie bei Comicbook zu lesen ist, hat sich auch schon die Besetzung der bisherigen drei Filme in Interviews positiv zu Tarantinos Plänen geäußert. Zachary Quinto (Spock) ist erfreut und gespannt darauf, mit Quentin Tarantino zusammenzuarbeiten. Für ihn eröffnen sich durch die R-Rating-Option neue Möglichkeiten im Star-Trek-Universum. Quinto ist selbst Fan der Arbeiten des Regisseurs und liebt dessen Originalität. Karl Urban (Pille) stellt ebenfalls klar, dass niemand befürchten muss, dass Tarantino „Star Trek“ mit vulgärer Effekt-Gewalt verschandeln möchte. Es geht ihm vor allem darum, mit dem R-Rating die Möglichkeit zu haben, zum Beispiel einen Tod im All qualvoll und realistisch darstellen zu können, die Konsequenzen bestimmten Tuns auch bildlich auf den Punkt zu bringen.

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