Apples Einstieg ins Film- und Fernsehgeschäft nimmt weiter Form an: Nun wurde eine Kooperation des kalifornischen Tech-Giganten mit Steven Spielberg, seiner Firma Amblin Entertainment und NBC Universal bekannt. Gemeinsam wollen sie Spielbergs 80er-Jahre-Fernsehserie „Unglaubliche Geschichten“ wiedererwecken.

Auf insgesamt 47 Episoden in zwei Staffeln brachte es Steven Spielbergs mit zwei Emmys gekrönte Fantasy-Grusel-Serie „Unglaubliche Geschichten“ zwischen 1985 und 1987. Die TV-Serie erzählte pro Folge eine Geschichte über übernatürliche Phänomene und kombinierte Mystery- und Comedy-Elemente auf publikumswirksame Art. Regie- und Produzentenlegende Spielberg, der geistige Vater der Serie, arbeitet nun zusammen mit Apple an einem Remake, wie das „Wall Street Journal berichtet.

Unglaubliche Geschichten als Remake

Steven Spielberg wird vermutlich als ausführender Produzent der TV-Serie verantwortlich zeichnen, doch wäre es schade (und überraschend), wenn der Altmeister nicht für mindestens eine Folge auch auf dem Regiestuhl Platz nehmen würde. Die Leitung des Serienprojekts wird Autor und Produzent Bryan Fuller übernehmen, unter anderem Co-Schöpfer von „Star Trek: Discovery„. Klingt, als wäre „Unglaubliche Geschichten“ auch im 21. Jahrhundert in guten Händen – die Serie konnte in den 1980ern bereits mit großen Namen wie Robert Zemeckis, Kiefer Sutherland oder Kevin Costner aufwarten.

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Apple vs Netflix vs Amazon – es wird spannend

Das Remake von „Unglaubliche Geschichten“ wäre die erste eigenproduzierte TV-Serie, die Apple im angekündigten Konkurrenzkampf gegen die schon weltweit etablierten Video-Streaming-Anbieter Netflix und ins Rennen schickt. Apple hatte signalisiert, für Eigenproduktionen eine Milliarde Dollar ausgeben zu wollen. Das ist zwar sehr viel Geld, doch sowohl Netflix (6 Milliarden) als auch Amazon (geschätzt 4,5 Milliarden) investieren deutlich mehr, um den Kampf für sich zu entscheiden. Mit den 50 Millionen Dollar, welche die ersten zehn Folgen des Remakes von „Unglaubliche Geschichten“ kosten soll, ist für Apple aber zumindest schon ein erster Schritt gemacht.

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