Voll verheiratet

Kinostart: 03.04.2003
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Filmhandlung und Hintergrund

Teeniegerechte Flitterwochen-Komödie, in der sich ein frisch vermähltes Ehepaar auf der Hochzeitsreise screwballgerecht nicht in den Armen sondern in den Haaren liegt.

Tom (Ashton Kutcher aus „Ey Mann - Wo is‘ mein Auto?„) und Sarah (Brittany Murphy aus „8 Mile„) haben gegen den erbitterten Widerstand von Sarahs steinreichen Eltern geheiratet und brausen nach Europa in die Hochzeitsreise. Leider ist das Glück zu zweit dort nicht von langer Dauer, reiht sich doch auf transatlantischem Boden eine Horrorpanne an die nächste. Außerdem stiftet ein alter Rivale für Unruhe, der dem Paar bis in die entlegensten Winkel folgt.

Kutcher und Murphy, ein Paar auch im wirklichen Leben, harmonieren blendend in dieser netten Screwball-Komödie von Robert Simonds („Joe Dreck„).

Tom Leezack erinnert sich an die Stationen seiner großen und von Gegensätzen bestimmten Liebe zu Sarah McNerney: Sie aus steinreicher Familie, er ungeschliffener Normalbürger - Umstände, die beiden schon in den pannenreichen Flitterwochen in Europa in die Quere kommen - bis der schwer mitgenommenen Frischvermählten der Kragen platzt.

Die Flitterwochen der verwöhnten Society-Tochter Sarah mit dem lebenslustigen, aber wenig standesgemäßen Radiomoderator Tom erweisen sich als Höllentrip. Verwüstete Alpenhotels, ein von einer renitenten Rentnerin zerstörter Mietwagen, katastrophale Liebesnächte in Venedig und apokalyptische Streitereien vor malerischen Sehenswürdigkeiten zeichnen die frische Ehe aus. Da versetzt das Auftauchen von Sarahs schleimigem Exfreund dem jungen Glück den Todesstoß. Venedig wird restauriert, doch lassen sich gebrochene Herzen kitten?

Die Flitterwochen der verwöhnten Society-Tochter Sarah (Britanny Murphy) mit Radiomoderator Tom (Ashton Kutcher) erweisen sich als Höllentrip. Verwüstete Alpenhotels, ein zerstörter Mietwagen, katastrophale Liebesnächte in Venedig und apokalyptische Streitereien vor malerischen Sehenswürdigkeiten drohen, dem jungen Glück frühzeitig den Todesstoß zu versetzen. Leichtfüßige Slapstick-Liebeskomödie von Shawn Levy, dem es gelingt, Romantik, Humor und Tempo unter einen Hut zu bekommen.

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Kritikerrezensionen

  • Voll verheiratet: Teeniegerechte Flitterwochen-Komödie, in der sich ein frisch vermähltes Ehepaar auf der Hochzeitsreise screwballgerecht nicht in den Armen sondern in den Haaren liegt.

    Krieg, nicht Liebe steht bei diesem weiteren Eintrag ins Subgenre der Flitterwochen-Komödie auf dem Programm. So liegt sich das von Britanny Murphy („8 Mile“) und Kleinmädchenschwarm Ashton Kutcher („Ey Mann, wo is‘ mein Auto?“) in passionierter Screwball-Manier verkörperte junge Ehepaar während seiner Hochzeitsreise mit Hindernissen nicht glücklich in den Armen, sondern erbittert in den Haaren. Realisiert mit einem moderaten Budget von Produzent Robert Simonds - spezialisiert auf Kalauerkino wie „Mister Undercover“ und „Joe Dirt“ - dürften nach dem Startwochendendeinspiel von 18 Mio. Dollar bereits schwarze Zahlen geschrieben werden.

    Als Inspiration für die Story des strikt auf Teenies getrimmten Klamauks diente angeblich der höllische Honeymoon von Drehbuchautor Sam Harper. Danach musste er sich wohl ausgiebig erholen, da man seit seinem Drehbuch für „Der Durchstarter“ (1993) nichts mehr von ihm gehört hatte. Die von Regisseur Shawn Levy („Big Fat Liar“) inszenierte Geschichte wird nach den anfänglichen Szenen einer Ehe auf Kriegsfuß (Kaugummi und Kaffee kommen als Waffen zum Einsatz) im Flashback-Format erzählt. Tom Leezack (Kutcher), der als Radioansager für Verkehrsnachrichten arbeitet, erinnert sich an die Stationen seiner Beziehung zu seiner großen Liebe Sarah McNerney (Murphy). In ihrem Fall sind es die sprichwörtlichen Gegensätze, die sich auf den ersten Blick anziehen, als Tom seine zukünftige Holden versehentlich durch einen Football an den Kopf zu Fall bringt. Sarah kommt aus einer steinreichen Familie, die den ungeschliffenen Normalbürger Tom mit kritischen Augen beäugt. Wie Ben Stiller in „Meine Braut, ihr Vater und ich“ hat Tom zudem einen schnöseligen Rivalen (Christian Kane kann Owen Wilson jedoch kaum das komödiantische Wasser reichen). Sarah lässt sich nicht von ihrer versnobten Familie beeinflussen und so wird nach zehn Monaten geheiratet. Doch bereits ihre Hochzeitsnacht steht unter schlechten Vorzeichen, da sie beide zu müde sind, um ihren ehelichen Pflichten nachzukommen. Bei ihren Flitterwochen in Europa sieht es nicht besser aus: Der Wille zu einem leidenschaftlichen Stelldichein ist zwar gegeben, doch verschiedene widrige Umstände machen ihnen jedesmal einen Strich durch die Romantik-Rechnung. Ihre Ferien, die zunächst in einem Schlosshotel in den österreichischen Alpen ihren Ausgang nehmen und nach diversen peinlichen Pannen und Pleiten in Venedig mit dem selben Ergebnis fortgeführt werden, rufen Erinnerungen an die Missgeschicke der Familie Griswald in „Hilfe, die Amis kommen“ wach. Neben dem Demolieren von Hotels und ihrem Leihwagen steht auch ihr eigenes körperliches Wohl in Gefahr - insbesondere Sarahs Rübe wird auf typische Slapstickmasche des öfteren in Mitleidenschaft gezogen. Der Kragen platzt der missvergnügten Braut schließlich, als sie vermuten muss, dass Tom sie betrogen hat. Zurück in Los Angeles wird der Ton der Teeniekomödie deutlich sentimentaler, als Tom - mittlerweile von seinem Vater in Ehefragen belehrt - tief in sein Reuereservoir greift und Sarah vor ihrer ganzen Familie um Verzeihung bittet.

    Murphy und Kutcher, seit einiger Zeit auch im echten Leben ein Paar, verfügen über ordentliche gemeinsame Chemie. Während Kutcher, der hier wie in seinem Filmdebüt seinen Typen des leicht beschränkten Schönlings aus der TV-Hitserie „Die wilden Siebziger“ nur minimal variieren muss, zeigt sich Murphy, zuletzt auf sexy Lolitatypen abonniert, wieder von ihrer komischen Seite.ara.

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