Verführung einer Fremden

  1. Ø 3
   2007
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Filmhandlung und Hintergrund

Verführung einer Fremden: Routinierter Thriller über eine Journalistin, die im Internet Jagd auf den Mörder einer Jugendfreundin macht.

Rowena Price (Halle Berry) arbeitet als findige Reporterin für eine große New Yorker Zeitung. Als sie von der Ermordung ihrer seit der Kindheit besten Freundin erfährt, nimmt sie sich vor, das Verbrechen auf eigene Faust aufzuklären. Undercover loggt sie sich anonym bei diversen Online-Kontaktbörsen ein, besucht Chatrooms und Dating-Foren. Dabei stößt sie auf den Multimillionär Harrison Hill (Bruce Willis), der eine einflussreiche Werbeagentur betreibt. Als Internet-Flirt ihrer Freundin kommt er als Verdächtiger in Frage. Zurecht?

Oscarpreisträgerin Halle Berry („Monster’s Ball„) verfängt sich im Datennetz und verliert beim Detektivspiel die Übersicht über ihre Online-Identitäten in einem ebenso spannenden wie sinnlichen Thriller von James Foley („Die Kammer„).

Rowena Price, Journalistin einer New Yorker Tageszeitung, begibt sich undercover auf die Suche nach dem Mörder ihrer Jugendfreundin. Die Spur führt sie direkt zu einem reichen Geschäftsführer einer großen Werbeagentur. Im Zuge ihrer Ermittlungen wird klar, dass der Mörder seine Opfer über das Internet sucht. Rowena taucht daraufhin mit falscher Identität in die virtuelle Welt ein und nimmt Kontakt mit dem mutmaßlichen Frauenkiller auf.

Die New Yorker Reporterin Rowena hat gerade frustriert ihren Job gekündigt. Sie beginnt verdeckt mit Nachforschungen zum Mord an ihrer Jugendfreundin. Dazu loggt sie sich anonym in diverse Online-Kontaktbörsen ein und wird dabei von ihrem Ex-Kollegen Miles, der sie seit Jahren anhimmelt, tatkräftig unterstützt. Die beiden dringen immer tiefer in den undurchsichtigen Dschungel von Dating-Foren und Chatrooms vor und stoßen bald auf einen Verdächtigen, den schwerreichen Werbemanager Harrison Hill.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Unerfüllte Sehnsüchte, Triebe und Begierden, verborgene Geheimnisse und ein Mord. Das sind die Zutaten für einen spannenden Thriller. Falsch zusammengesetzt kann daraus allerdings auch ein ziemlich unspektakulärer Film werden. Die propagierte Grundidee von "Perfect Stranger" lautet: Wie weit würdest du gehen, um ein Geheimnis zu bewahren? Leider verliert der Film diese Idee immer wieder aus den Augen.

    Er ist auch der traurige Beweis dafür, dass Stars nicht immer das halten, was sie versprechen. In diesem Fall können sie dafür nur wenig, denn es ist das Drehbuch, das ihnen nur wenig Raum zur Talententfaltung gewährt. Und so fällt der Auftritt von Bruce Willis reichlich passiv und farblos aus, seine bisweilen widersprüchlichen Charakterzüge sorgen dabei eher für Verwirrung als für Spannung.

    Und Halle Berry, die mit "Monsters Ball" ihr schauspielerisches Talent unter Beweis stellte, darf in erster Linie ihre Figur zur Schau stellen, die sich des Öfteren in eng anliegenden und tief dekolletierten Kleidern befindet. Einzig Giovanni Ribisi als sehnsuchtsvoller Miles vermag das Qualitätsniveau der Figurengestaltung ein wenig zu heben.

    Die wirklich geheimnisvollen und spannenden Anteile des Films sind gering. Das letzte Viertel ist geradezu ärgerlich. Die meiste Zeit über gestaltet sich "Perfect Stranger" als langwierig und unspektakulär. Das Potential der Idee wird nicht genutzt, sie bleibt unausgegoren. Und wer mit den Grundregeln des Thriller-Genres einigermaßen vertraut ist, dürfte auch vom Handlungsverlauf nur mäßig überrascht werden.

    Fazit: Ein unspektakulärer Film, dessen Spannungskurve einen Tiefgang hat, der von der Geschichte selbst leider nicht erreicht wird.
  • „Catwoman“ Halle Berry und Bruce „Stirb langsam“ Willis spielen ein Katz- und Mausspiel in diesem erotischen Thriller, der mit glatten Schauwerten und Starbesetzung nach „Basic Instinct“-Machart gestrickt ist.

    Mit Krimis wie „Corruptor“ und „Confidence“ zeigte Regisseur James Foley eine Vorliebe für vertrackte Storys, in der die Beteiligten grundsätzlich mit verdeckten Karten spielen und letztlich nichts so ist, wie es zunächst den Anschein hat. Dasselbe Terrain, das schon eifrig von dem legendären Joe Esterhasz beackert wurde, bearbeiten nun auch die Drehbuchautoren Todd Kamarnicki („Pathfinder“) und Jon Bokenkamp („Taking Lives“). Bei ihrem wild gemixten Cocktail um Sex, Mord und Moralverfall im Milieu der Schönen und Reichen kümmern sie sich allerdings wenig um lästige Nebensächlichkeiten wie Logik oder Plausibilität. Einige Sorgfalt wurde hingegen auf die Konstruktion von Sensationslust schürender Internet-Paranoia und ausgiebiges Product Placement verwendet. Wie bei einem hochklassigen Werbeclip stimmt zudem die Optik. Neben den eleganten Locations in Manhattan kann sich die Kamera nicht an den körperlichen Reizen von Hauptdarstellerin Berry sattsehen, die mit vorteilhafter Ausleuchtung und hautengen Kostümen perfekt in Szene gesetzt wird.

    Sie spielt die Reporterin Rowena Price, die mit ihrem sie anhimmelnden Kollegen Miles (Giovanni Ribisi spielt den schrägen Sonderling mittlerweile schon auf Autopilot) einen Skandal um einen homosexuellen Senator aufgedeckt hat. Doch die Story wird von ihren Vorgesetzten abgewürgt, woraufhin Rowena schmollend kündigt. Als ihre Jugendfreundin Grace ermordet aufgefunden wird, beginnt sie Nachforschungen über den verheirateten Werbeagentur-Chef Harrison Hill (Willis) anzustellen, mit dem Grace eine Affäre hatte. Rowenas Zweifronten-Attacke umfasst nun einen Aushilfsjob in Hills Werbeagentur und eine gezielte Anmache im Internet, wo der cholerische Hallodri eine Schöne nach der anderen anbaggert und anschließend womöglich tödlich abserviert. Hill beißt natürlich sofort an, doch Rowenas Flirt mit dem Feuer nimmt eine unerwartete Wendung.

    Der Erotikthriller wurde mit drei verschiedenen Schlussversionen mit jeweils einem anderen Killer abgedreht. Dadurch macht sich eine gewisse Willkürlichkeit bei der Einstreuung so mancher Indizien breit, doch auf seine Art unterhaltsam ist dieser Over-the-Top-Krimi dennoch. Selbst (oder gerade!) wenn die Darstellung von Oscar-Preisträgerin Berry im Gegensatz zu ihrer Figur als unrund bezeichnet werden darf. ara.

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