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„Titanic“: Das Ende erklärt

Author: Gregor ElsholzGregor Elsholz |

© Fox

Eine der größten Liebesgeschichten der Filmgeschichte fand einen denkwürdigen Abschluss. Wir blicken auf das Ende von „Titanic“ zurück und klären offene Fragen.

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James Cameron„Titanic“ landete Ende 1997 in den Kinos und entwickelte sich zu dem bis dahin größten Hit der Kino-Geschichte. Am 1. März 1998 durchbrach die Katastrophenromanze als erster Film die Eine-Millarde-Dollar-Grenze bei den weltweiten Einspielergebnissen. Das 194 Minuten lange Epos machte nebenbei aus dem jungen Leonardo DiCaprio einen Superstar und setzte in Bezug auf aufwendige Sets und Computer-Effekte neue Maßstäbe. Wir blicken in diesem Artikel auf das Ende von „Titanic“ zurück, klären alle offenen Fragen und räumen mit einem populären Missverständnis auf.

– Achtung: Es folgen Spoiler zu „Titanic“! –

Das Ende von „Titanic“: Im Herzen des Ozeans

„Titanic“ erzählt die Geschichte des 1912 verunglückten Kreuzfahrtschiffs in einer Rückblende aus der Sicht von Rose Calvert (Kate Winslet), die damals als junge Frau an Bord des Dampfers war. Sie wird im Alter von 102 Jahren von dem Schatzsucher Brock Lovett (Bill Paxton) auf sein Forschungsschiff eingeladen, mit dem er nach dem Wrack der Titanic und dem verschollenen Diamantcollier „Herz des Ozeans“ sucht. Dort erzählt sie Lovett und dessen Expeditionsteam ihre Geschichte und wie sie sich auf dem Schiff in den mittellosen Jack Dawson (Leonardo DiCaprio) verliebt hat. Ebenfalls schildert Rose den katastrophalen Schiffbruch, die Panik der Passagiere und das tragische Ende, als Jack sich für sie in den eisigen Fluten opferte, damit sie auf einem Stück Treibholz überleben und gerettet werden konnte. Nachdem Rose ihre Geschichte erzählt hat, beschließt Lovett seine Suche nach dem „Herz des Ozeans“ zu beenden. In einem unbeobachteten Moment stellt sich Rose an die Reling und lässt das Diamantcollier ins Meer gleiten, genau über der Stelle, an der die Titanic gesunken ist. Am Schluss wird sie reglos auf ihrem Bett gezeigt. Eine Traum-ähnliche Sequenz folgt, in der sie sich als junge Frau an Bord der Titanic wiederfindet, dort von den anderen Passagieren begrüßt und von Jack in die Arme genommen wird.

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Das Ende von „Titanic“: Das tragische Treibholz

Das dramatische Finale von „Titanic“ ist wohl eine der bekanntesten Szenen der Filmgeschichte. Nachdem das Schiff auseinander gebrochen ist und die wenigen Überlebenden sich mit den Rettungsbooten abgeseilt haben, treiben Rose und Jack im Meer. Jack hilft Rose auf ein Stück Treibholz, doch er selbst findet keinen Platz darauf und erfriert schließlich im Meer. Film-Fans haben seit jeher die Theorie vertreten, dass die Tür, auf der sich Rose befindet, groß genug für beide wäre – und Jack somit nicht hätte sterben müssen. Doch diese Theorie hat gleich zwei Fehler: Erstens handelte es sich bei der „Tür“ tatsächlich um eine Wandholzverkleidung, und zweitens war nicht die Größe, sondern das Material ausschlaggebend! Mit einer historisch-akkuraten Darstellung handelt es sich bei der Wandverkleidung um Eichenholz. Dieses Material wäre nicht in der Lage sein Eigengewicht, sowie Jack und Rose gleichzeitig zu tragen. Somit ist ein Happy End leider auch von diesem Standpunkt aus unmöglich.

Das Ende von „Titanic“: Das alternative Ende

Vielen Filmfans mag nicht bekannt sein, dass für „Titanic“ ein alternatives Ende gedreht wurde. Dieses hatte aber natürlich keinen Einfluss auf das Schicksal des Schiffes oder der Besatzung, sondern bezog sich vielmehr auf die Rahmenhandlung zwischen Rose und Brock Lovett. Allerdings ist es offenkundig die richtige Entscheidung gewesen, dieses Ende nicht zu nutzen: Anstatt Rose das Diamantcollier unbemerkt ins Meer gleiten zu lassen, inszeniert das alternative Ende eine Konfrontation zwischen ihr und Lovetts Team. Sie hält das „Herz des Ozeans“ über die Reling und hält eine Ansprache darüber, dass nicht bestimmte Objekte, sondern nur das Leben selbst wertvoll sei. Dann lässt sie Lovett für einen Moment das Collier berühren und wirft es über Bord. Während der Rest des Teams entsetzt reagiert, bricht Lovett in hysterisch-anmutendes Lachen aus, das seine neu gefundene Wertschätzung für das Leben an sich ausdrücken soll. Dann fordert er Roses Enkelin zum Tanz auf und am Firmament über ihnen fliegt eine Sternschnuppe vorbei. Keine Frage: Wir sind froh, dass dieses überladene Ende nur als Extra auf DVD- und BluRay existiert.

Wie gut kennt ihr euch mit berühmten Kuss-Szenen aus?

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