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The Women - Von großen und kleinen Affären

   Kinostart: 11.12.2008
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Filmhandlung und Hintergrund

Hochkarätig besetztes Remake von George Cukors satirisch scharfzüngiger Frauenkomödie von 1939, das nun vergleichsweise sanftmütig ausfällt.

Seit Schulzeiten sind die aufgedrehte Fashion-Magazin-Chefin Sylvie Fowler (Annette Bening), Society-Lady Mary Haines (Meg Ryan), die kinderliebe Edie (Debra Messing) und die lesbische Bestseller-Autorin Alex (Jada Pinkett Smith) beste Freundinnen. Als Sylvie von einer Affäre erfährt, die Marys Mann Stephen mit dem Filmsternchen Crystal (Eva Mendes) hat, gerät das Quartett in helle Aufregung. Die Neuigkeit spricht sich allzu schnell herum.

Kein einziger Mann tritt im Remake von George Cukors gleichnamigen Klassiker auf, wenn Diane English mit großer Starpower eine Frauenkomödie ausruft. Nicht so satirisch überspitzt wie 1939, dafür eine sanftmütige Mischung aus „Sex and the City“ und „Der Teufel trägt Prada„.

Modemagazin-Chefin Sylvie Fowler, Society-Ehefrau Mary Haines, die kinderliebe Edie und die lesbischen Bestseller-Autorin Alex sind beste Freundinnen seit Schulzeiten. Aufregung gibt’s im Damen-Quartett, als Sylvie erfährt, dass Marys Ehemann Steven eine Affäre hat. Mary macht ihrer Tochter zuliebe erst gute Miene zum bösen Spiel. Doch nachdem Steven seine Liebschaft nicht aufgeben will, reicht Mary die Scheidung ein. Gleichzeitig zerbricht ihre Freundschaft mit Sylvie.

Modemagazinchefin Sylvie Fowler, Society-Ehefrau Mary Haines, die kinderliebe Edie und die lesbische Bestsellerautorin Alex sind beste Freundinnen seit Schulzeiten. Aufregung gibt’s im Damen-Quartett, als Sylvie erfährt, dass Marys Ehemann Steven eine Affäre hat. Mary macht ihrer Tochter zuliebe erst gute Miene zum bösen Spiel. Doch nachdem Steven seine Liebschaft nicht aufgeben will, reicht Mary die Scheidung ein. Gleichzeitig zerbricht wegen einer Dummheit ihre Freundschaft mit Sylvie. Höchste Zeit, sich am Riemen zu reißen.

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Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

    1. Das Kino-Regiedebüt der TV-Autorin und -Produzentin Diane English ist ein runderneuertes Remake des gleichnamigen Films von 1939. Anders als in dem Original, das auf einem Broadwaystück basierte, sind hier die Freundinnen nicht mehr in erster Linie Ehefrauen und der bissige Tonfall ihrer Dialoge ist einer gleichgeschlechtlichen Solidarität gewichen. Mehr noch, Diane English setzt den Stellenwert der besten Freundin für eine Frau höher an als den des Ehemannes. Auf Dauer nämlich kommt Mary ohne ihren untreuen Gatten zwar auch zurecht, aber was ist das Leben ohne ihre enge Vertraute Sylvie?

      In Diane Englishs Film kommt wie im Original kein einziger Mann vor, nicht einmal als Statist, von einem angeblich männlichen Baby am Schluss einmal abgesehen. Diese Konstruktion fand ihre Finanzierung zwar nicht auf Anhieb, doch sie zog mit Meg Ryan, Annette Bening, Eva Mendes und vielen anderen eine hochkarätige Besetzung an. Die ist nur eine der Attraktionen dieser Ensemblekomödie, eine weitere ist das luxuriöse Wohlfühl-Ambiente bei den Schönen und Reichen in New York, die den halben Tag shoppen gehen und von den Widrigkeiten des Lebens auf komische Weise überrascht werden.

      Diane English schrieb auch das Drehbuch mit seinen witzigen Dialogen. Sie speisen sich aus der Verschiedenheit der vier Freundinnen Mary, Sylvie, Alex und Edie, ihrem chronischen Zeitmangel zwischen Job, Familie, Styling, Klatsch und der Teilnahme an Events, und aus einem Reigen von unwahrscheinlichen Zufällen wie im Boulevardstück. So kommt es zum hitzigen Schlagabtausch zwischen Mary und Crystal, der Geliebten ihres Mannes, ausgerechnet beim Dessouskauf.

      Meg Ryan spielt die mächenhaft-naive Mary Haines, die sich von der abhängigen Ehefrau über Umwege zur erfolgreichen Designerin mausert. Ist sie über weite Strecken vor allem lieb und unreif, stellt Annette Bening als Sylvie eine wesentlich kantigere Figur dar. Sylvie hat keinen Partner und will auch keinen, muss um ihren Job als Chefredakteurin bangen, und doch vergisst sie nie, sich die Nägel maniküren zu lassen. Sie mag die zahlreichen Kinder ihrer anderen Freundin Edie nicht, und ihrem seltsam ungeschminkten, blassen Gesicht ist die Lebenskrise deutlich anzumerken.

      So verkörpert Annette Bening mit ihrem ambivalenten Schauspiel den Spagat, den die Frauen in dieser Geschichte zu bewältigen haben: Luxus, Schönheit, Society-Tratsch sind unerlässlich, ein selbstbestimmtes Leben aber auch. Der Film ist sehr gefällig und versöhnlich, er schwelgt bis zum Schluss in Bildern von Genuss und Wohlstand, verzichtet dabei auch nicht auf das Schmücken eines Weihnachtsbaums. Die Vielfalt seiner Charaktere dient hauptsächlich dem Dialogwitz. Charmant wirkt wiederum, dass in diesen Dialog weibliche Standpunkte aus allen Altersstufen einbezogen werden, von Marys zwölfjähriger Tochter Molly bis zu ihrer alten Haushälterin Maggie.

      Fazit: Hübsche Ensemblekomödie mit Dialogwitz über reiche New Yorker Freundinnen, in der kein einziger Mann zu sehen ist.
    2. The Women - Von großen und kleinen Affären: Hochkarätig besetztes Remake von George Cukors satirisch scharfzüngiger Frauenkomödie von 1939, das nun vergleichsweise sanftmütig ausfällt.

      Hochkarätig besetztes Remake von George Cukors satirisch scharfzüngiger Frauenkomödie von 1939, das nun vergleichsweise sanftmütig ausfällt.

      Die Neuversion inszenierte TV-Regisseurin Diane English, die zudem das Drehbuch modernisierte. Der resultierende Frauenfilm um Freundschaft, Liebe, Herzschmerz, Betrug, Selbstverwirklichung und Versöhnung, könnte dabei genauso gut aus Teilen aktuellerer Cinema-Couture wie „Sex and the City“, „Der Teufel Trägt Prada“ und „Club der Teufelinnen“ geschneidert sein. Dem Original wird insofern entsprochen, dass Männer hier nichts auf der Leinwand zu suchen haben.

      Bereits bei den Opening-Credits wimmeln die Straßen von Manhattan ausschließlich von Frauen und alsbald werden Annette Bening als selbstsicher-kühle Modemagazin-Chefin Sylvie Fowler und Meg Ryan als vielbeschäftigte Society-Ehefrau Mary Haines eingeführt. Sie sind seit Schultagen beste Freundinnen, die mit der kinderorientierten Edie (Debra Messing) und der lesbischen Bestseller-Autorin Alex (Jada Pinkett Smith) als Quartett die City mit gemeinsamen Einkaufs-Exkursionen und Cocktail-Treffen unsicher machen. Aufregung kommt in die privilegierte Runde, als Sylvie von einer geschwätzigen Maniküristin erfährt, dass Marys Ehemann Steven eine Affäre mit der supersexy Parfümverkäuferin Crystal (Eva Mendez im Part von Joan Crawford) hat. Sylvie weiht daraufhin zwar die anderen ein, Mary erfährt von der Untreue jedoch aus anderer Quelle. Ihre bis dato heile Welt bricht zusammen, doch auf Anraten ihrer Mutter (Candice Bergen, die bereits in Cukors letztem Film „Reich und Berühmt“ mit Ryan agierte), ignoriert sie das üble Spiel zunächst - nicht zuletzt ihrer elfjährigen Tochter zuliebe. Als Steven seinen Seitensprung allerdings nicht wie versprochen aufgibt, reicht Mary die Scheidung ein. Gleichzeitig zerbricht ihre Freundschaft mit Sylvie. Das Leben beider Frauen schlägt eine neue Bahn ein, wobei nach erreichter Selbstverwirklichung selbstverständlich ein Happy End am Horizont steht.

      English entschärft das bissig-kämpferische Element zwischen den Damen und legt ihr Augenmerk stattdessen darauf, eine inspirationsreiche Botschaft von Frauenpower und Zusammenhalt zu vermitteln. Sowohl Ryan als Bening spielen mühelos ihre Paraderollen, launig unterstützt werden sie u. a. von Bette Midler und Carrie Fisher. Auch beim Soundtrack wird auf weibliche Interpreten wie Lucy Schwartz gesetzt, so dass es sich bei dieser mit Modeschau-Montage aufgepeppter Dramedy auf ganzer Ebene um eine reine Frauenangelegenheit handelt. ara.

    News und Stories

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