The Whispering Star (2015)

Originaltitel: Hiso hiso boshi
The Whispering Star: Minimalistischer Science-Fiction Film des japanischen Kult-Regisseurs Shion Sono, der sich der Frage nach der Vergänglichkeit der Menschheit annimmt.
Kinostart: 26.05.2016
The Whispering Star Poster

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Filmhandlung und Hintergrund

The Whispering Star: Minimalistischer Science-Fiction Film des japanischen Kult-Regisseurs Shion Sono, der sich der Frage nach der Vergänglichkeit der Menschheit annimmt.

Die ferne Zukunft sieht nicht rosig aus für die Menschheit. Die Nuklearverschmutzung durch die Katastrophe in Fukushima im Jahr 2011 hat zu schwerwiegenden Problemen geführt. Androiden machen inzwischen mit 80% den Hauptbestandteil der Bevölkerung aus. Die noch übrigen Menschen verteilen sich in weit entfernte Teile des Universums. Als Botin hinterfragt der weibliche Android ID 722 Yoko Suzuki (Megumi Kagurazaka) ihre Arbeit nicht und reist somit einsam in ihrem Retro-Frachter an die entferntesten Flecken des Universums. Ihre Aufgabe verlangt von ihr, den dort lebenden Menschen Pakete zu liefern, die für sie bedeutungslos erscheinen: Ein Bild, ein Stift oder eine Fotografie. Doch die Menschen, die die Pakete in Empfang nehmen, können sich somit an eine scheinbar vergessene, positive Zeit erinnern. Als Humanoide empfindet Yoko die für Menschen so kostbare Zeit eher als willkürliches System und macht sich einen Spaß daraus ihre Kunden entweder viel zu spät oder viel zu früh zu beliefern. Dadurch werden die Unterschiede zwischen der profanen Arbeiten und den kostbaren Gegenständen, die das menschliche Selbstverständnis ausmachen, deutlich.

Regisseur Shion Sono („Tokyo Tribe“) ist bekannt für seine minimalistischen Werke. Auch in seinem neuen Science-Fiction Film, den er bereits in den Neunzigern entwickelte, werden seine Zukunftsvisionen in seiner Zusammenarbeit mit Kameramann Hideo Yamamoto (“The Grudge – Der Fluch“) realisiert. Seine Ehefrau Megumi Kagurazaka übernahm, wie bereits in „Guilty of Romance“, die Hauptrolle der Humanoiden Yoko. Um die Botschaft der Leere und der Verbundenheit der Menschheit deutlich zu unterstreichen, drehte Sono seinen Film in Fukushima, das nach dem Unglück 2011 größtenteils zerstört wurde. Dabei ließ er die Bewohner der Stadt in Cameo-Auftritten als Empfänger der Pakete in einer weit entfernten Zukunft agieren. Der Film feierte auf dem Toronto Film Festival 2015 seine Uraufführung.

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