The Circle (2017)

The Circle: Thriller nach dem gleichnamigen Bestseller mit Tom Hanks und Emma Watson, über den Internet-Konzern "Circle", der die Privatsphäre aller Menschen bedroht.
Kinostart: 07.09.2017
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Filmhandlung und Hintergrund

The Circle: Thriller nach dem gleichnamigen Bestseller mit Tom Hanks und Emma Watson, über den Internet-Konzern "Circle", der die Privatsphäre aller Menschen bedroht.

Der charismatische Firmengründer Eamon Bailey (Tom Hanks) hat eine Vision von der Gesellschaft: Darin sind alle Menschen durch soziale Netzwerke miteinander verknüpft, alles wird per Video aufgenommen, überwacht, ausgewertet. Jeder User bekommt eine Online-Identität, die ihn zum gläsernen Menschen macht. Es wäre die totale Transparenz.

Als Mae Holland (Emma Watson) einen Anruf von Freundin Annie (Karen Gillan) bekommt, ahnt sie nicht, dass ihr bald einer der interessantesten Jobs der Welt angeboten wird. Beim weltweit führenden Internet-Konzern Circle erlebt Mae einen rasanten Aufstieg. Im Gegensatz zu ihrem Ex-Freund Mercer (Ellar Coltrane) hat sie keine Bedenken gegenüber der totalen Transparenz. Erst als sie auf den geheimnisvollen Kalden (John Boyega) trifft, versteht sie, wie gefährlich der Circle für die Gesellschaft ist.

“The Circle” – Hintergründe

Der gleichnamige Bestseller des amerikansichen Autors Dave Eggers aus dem Jahr 2013 entwirft das dystopische Bild einer Zukunft, in dem jeder Mensch zum Spielball eines mächtigen Internet-Unternehmens geworden ist. Dabei ist der titelgebende  Konzern “The Circle” ungefähr wie eine Mischung aus Apple, Google und Facebook vorstellbar. Im Feuilleton wurde der Roman als sehr zwiespältig bewertet: Während manche Kritiker den unnötig warnenden Ton des Buches bemängelten, erkannten andere darin eine treffende Kritik an Technologiekonzernen wie Google und Co.

Inferno“-Star Tom Hanks ist an der Inszenierung des Techno-Thrillers nicht nur vor der Kamera beteiligt gewesen. Darüber hinaus zeichnet sich der Oscarpreisträger auch als Produzent für die Romanadaption verantwortlich. Mit an Bord ist außerdem die junge Riege Hollywoods – während Emma Watson zuletzt noch mit “Die Schöne und das Biest” einen Glanzerfolg hinlegte, hat John Boyega seinen ersten Leinwandauftritt seit “Star Wars: Das Erwachen der Macht“. Karen Gillan wiederum trat in “Guardians of the Galaxy Vol. 2” als außerirdische Kämpferin Nebula auf.

Videos und Bilder

Kritiken und Bewertungen

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    Mae Holland ist überglücklich, als ihre beste Freundin Annie ihr einen Job bei "The Circle" verschafft, einer der Senkrechtstarter im Social-Media-Business. Für die junge Frau eine Chance, für die sie alles tun würde. Als der charismatische CEO der Firma, Eamon Bailey, das Potenzial der ehrgeizigen neuen Mitarbeiterin erkennt, möchte er sie für ein neues Projekt gewinnen: Per Kamera soll Mae ihr komplettes Leben mit der Community teilen. Keine Geheimnisse, keine Lügen. Mae willigt ein. Denn schließlich glaubt sie an das, wofür die Firma steht. Schnell erkennt sie jedoch, dass totale Transparenz und totale Überwachung oftmals Hand in Hand gehen. THE CIRCLE von James Ponsoldt und Dave Eggers ist die spannende, zeitkritische und hochaktuelle Verfilmung von Eggers' gleichnamigem Bestseller-Roman. Auf einfallsreiche Weise inszenieren die Filmemacher das Thema Social Media, arbeiten mit Einblendungen, schnellen Schnitten und der Visualisierung von sozialen Netzwerkaktivitäten wie Chats, Kommentaren und Videoblogs. Wie jeder gute Thriller baut auch THE CIRCLE sein Thema zunächst ruhig auf, um dann nach und nach das Gefühl der akuten Bedrohung zu etablieren und die Spannung bis zu einem überraschenden Showdown immer atemloser zu steigern. Emma Watson als Mae Holland und Tom Hanks als vertrauensvoll wirkender Chef der Firma überzeugen ebenso in ihrer Darstellung wie auch der Rest des hochkarätig besetzten Ensembles. Das Thema der Übermacht der sozialen Netzwerke und des immer größeren Verlustes an Privatsphäre in der digital bestimmten Welt wird nicht nur offengelegt, sondern auch kritisch kommentiert in dieser atmosphärisch dichten und gespenstisch nah wirkenden Dystopie. Ein spannender Thriller am Puls der Zeit.

    Jurybegründung:

    In THE CIRCLE wird eine Entwicklung der US-amerikanischen Gesellschaft weitergedacht, bei der sowohl die finanzielle wie auch die politische Macht immer mehr auf Firmen übergeht, die digitale Dienstleistungen anbieten und damit global eine Kundschaft generieren, die in die Milliarden geht. In der Dystopie, die in einer nur ein paar Jahre entfernten Zukunft angesiedelt ist, wird die Privatsphäre der Kunden durch neue Technologien, die die Firma "The Circle" (die an Apple, Google und Facebook erinnert) entwickelt und sehr effektiv einsetzt, immer mehr untergraben. Die Protagonistin Mae Holland ist eine begeisterungsfähige junge Frau, die von der Firma eingestellt wird, und dort schnell in der Hierarchie aufsteigt, weil sie dazu bereit ist, ihr Privatleben öffentlich zu machen. Welche Konsequenzen dies für ihre Eltern und einen Jugendfreund hat, die durch diese Aktionen auch vor die Augen von Millionen gezehrt werden, wird im Laufe des Films klar. Man merkt THE CIRCLE an, dass er auf einer starken literarischen Vorlage basiert. Es entsteht ein mächtiger dramatischer Sog, auch wenn viele Episoden vielleicht ein wenig zu hektisch durchgespielt werden. Emma Watson spielt Mae Holland als eine zugleich intelligente und etwas naive Heldin, die aus den besten Intentionen zerstörerischer handelt. Tom Hanks ist einer der Leiter der Firma und kann in einer Sequenz bei einer Werbepräsentation sehr effektiv seinen Charme und sein Charisma ausspielen. Der Film stellt Fragen, die heute wichtig sind. Etwa jene, ob es möglich ist, dass das Gute in all seiner Transparenz totalitär wird? James Ponsoldt erzählt hier intelligent und hält eine feine Balance zwischen den Thrillerelementen und der genau durchdachten Vision von einer zukünftigen Welt, in der alle Alles sehen und wissen können.

    Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)

Kritikerrezensionen

  • Trotz Starbesetzung bleibt “The Circle“ ein zahnloser Techno-Thriller, dem es an keiner Stelle gelingt, ein tatsächliches Bedrohungsszenario zu entwickeln. Eigentlich ist das schade – denn wann wäre Technologiekritik wichtiger als heute? Zur ausfühlichen Kritik

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