Stirb langsam 4.0

  1. Ø 4.5
   2007
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Filmhandlung und Hintergrund

Stirb langsam 4.0: Vierter Einsatz für John McClane, der sich auf seine alten Tage mit Internet-Terroristen konfrontiert sieht, die die Infrakstruktur Amerikas lahmlegen wollen.

Eine neue Art von Terrorismus bedroht von Washington, D.C. aus die USA. Die brandgefährliche Organisation des genialen Kriminellen Greg (Timothy Olyphant) plant zum Unabhängigkeitstag am 4. Juli alle Computernetzwerke des Landes zu kappen und so die Infrastruktur – Transportwesen, Kommunikation, Strom – lahmzulegen. John McClane (Bruce Willis) muss einspringen, da alle anderen Versuche, das teuflische Komplott zu verhindern, fehlschlagen. Mit Old-School-Methoden und der Hilfe von Hacker Matt (Justin Long) legt McClane los.

Im vierten Einsatz von Feinripp-Cop Bruce Willis in seiner Rolle, die ihn 1988 zur Action-Ikone machte, muss sich der Superstar mit modernen Internet-Terroristen herumschlagen. Len Wiseman („Underworld„) sorgt für Qualität mit furiosen Actionszenarien.

Amerika wird bedroht – von innen! Eine Terror-Organisation um den genialen Greg plant, die Infrastruktur des Landes lahmzulegen, indem sämtliche Computerverbindungen abgeschaltet werden. Weil alle anderen Hilfsmittel versagen, ist es wieder einmal an John McClane, in die Bresche zu springen. Unterstützt von dem jungen Hacker Matt nimmt er den Kampf gegen die Terroristen auf, mit seinen ganz eigenen Old-School-Methoden.

Amerika wird bedroht – von innen! Eine Terror-Organisation um den genialen Greg plant, die Infrastruktur des Landes lahmzulegen, indem sämtliche Computerverbindungen abgeschaltet werden. Während das Land im Chaos versinkt, weil alle anderen Hilfsmittel versagen, ist es wieder einmal an John McClane, in die Bresche zu springen. Unterstützt von dem jungen Hacker Matt, den er eigentlich zur Befragung ins Revier bringen sollte, nimmt McClane den Kampf gegen die Terroristen auf, mit seinen ganz eigenen Old-School-Methoden.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Während andere Männer im Laufe ihres Leben Bierbäuche ansetzen und sich auf den Sofas der Nation lümmeln, setzt Bruce Willis vor allem Muskeln an. Im Vergleich mit dem McClane des vierten Teiles wirkt der aus dem ersten fast schon wie ein Hänfling. Bullig, mit kahl geschorenem Haupt und der Kampflust im Blick wirkt er wie das Klischee eines Actionhelden.

    Mehr noch, John McClane alias Bruce Willis ist das Klischee, niemand sonst hat das Actionkino der späten Achtziger und der Neunziger Jahre so dominiert, außer natürlich Arnold Schwarzenegger. Doch diesen kann man wohlgetrost in einer anderen schauspielerischen Kategorie einsortieren, denn Bruce Willis kann nicht nur den Helden mimen, sondern wie in The Sixth Sense oder auch Unbreakable gezeigt, tatsächlich schauspielern.

    Umso schöner ist es, dass die Macher von Stirb Langsam 4.0 mit eben diesem Klischee spielen. Justin Long als Computerhacker Farrell kommt schon allein physisch nicht an den Helden Status heran. Und so ist es kein Wunder, dass er McClane ab und zu irritiert fragt, ob er denn gar keine Angst hat.

    Doch hat er, nur zeigen tut er es nicht. Und weil es eben keinen anderen gibt, macht McClane seinen Job. Und lässt auch mal einen Polizeiwagen in einen Hubschrauber fliegen, ohne mit der Wimper zu zucken.

    So ist es vor allem das ironisch unterbrochene Spiel zwischen den beiden Charakteren, das den Film sehenswert macht. Immer einen flotten Spruch auf den Lippen, geben sich die beiden oft genug Saures. Da kann es schon mal sein, dass sich Farrell über McClanes altmodischen Musikgeschmack lustig macht und McClane sich kurz darauf Sorgen über die physische Verfassung des Computer Hackers macht.

    Während es im heutigen Actionkino einen zunehmenden Hang zu CGI Effekten gibt, nehmen die Filmemacher hier glücklicherweise davon Abstand. Die fast schon antiquiert wirkende Pyrotechnik wird hier geradezu mit Genuss eingesetzt. Wie auch schon in den drei Vorläufern vergeht kaum eine Viertelstunde ohne dass irgendein Gegenstand mit viel Krach und Kawumm in die Luft gegangen ist.

    Regisseur Len Wiseman, der sich verantwortlich für die beiden Underworld Filme zeichnet, beweist hier sehr viel Gefühl für Timing und vernachlässigt trotz der überbordenden Handlung nie seine Charaktere. Zwar spreche ich hier nur für das spezielle Genre des Actionkinos, doch wer auf witzige und anspruchslose Unterhaltung steht, ist hier sicher aufgehoben.

    Fazit: Gelungene Fortsetzung der Serie, kommt charmant und witzig daher und spart auch nicht mit Selbstironie.
  • Zwölf Jahre Pause seit Teil drei haben Bruce Willis gutgetan: „Stirb langsam 4.0“ setzt auf klassische Action und coole Sprüche, ist aber stets hochmodern und auf der Höhe der Zeit.

    Der Cop ist der Alte, aber das Bedrohungsszenario ist neu. Musste John McClane bei seinen nicht immer ganz freiwilligen Einsätzen bislang ein Hochhaus, einen Flughafen und zuletzt immerhin New York retten, stehen im vierten Teil der bahnbrechenden Actionreihe, die Willis einst zum Superstar machte und den modernen Actionfilm, wie wir ihn heute kennen, begründete, nun die ganzen Vereinigten Staaten und mit ihr Demokratie und Freiheit auf dem Spiel. Ein Cyberterrorist legt diesmal mit kühlem Kalkül und ausgeklügeltem Plan per Knopfdruck eine ganze Nation auf Eis. Und hat dabei natürlich nicht damit gerechnet, dass er es mit John McClane zu tun bekommen könnte, für den der Routineauftrag, einen jungen Hacker zur Befragung zum FBI zu bringen, alsbald zum Abenteuer seines Lebens wird. Weil er – ganz old school – nichts auf technische Mätzchen gibt, sondern auf Muskeln, lässige Ansagen, Blut, Schweiß, Tränen und ein bisschen Classic Rock (Creedence Clearwater Revivals Anti-Vietnamkrieg-Hymne „Fortunate Son“!) setzt, ist er der Einzige, der die kaltblütige Operation des von „Deadwood“-Star Timothy Olyphant gespielten Masterminds stoppen kann. Während sich um den Helden also die Autoberge, ein Meer von Scherben und Leichen seiner Widersacher türmen, kann er auf die Hilfe des von Justin Long mit Enthusiasmus gespielten Hackers, Kevin Smith als Computergenie Warlock und schließlich auch seiner Tochter, die – ganz die Mama – lieber „Gennaro“ als „McClane“ genannt werden will, vertrauen. Gerade in der ersten Stunde ist „Stirb langsam 4.0“ an Intensität kaum zu überbieten. Um die Action immer weiter steigern zu können zu einem regelrechten Inferno mit einstürzenden Brücken und Nahkampf zwischen Stealth-Bomber und McClane auf dem Dach eines Lkw, lässt Regisseur Len Wiseman („Underworld“) in der zweiten Hälfte jeglichen Anflug von Realismus, Logik und auch die alte Actionschule weit hinter sich, bis die mit Zitaten und Verweisen auf die bisherigen „Die Hard“-Filme prall gefüllte Materialschlacht vor allem einer Fortführung von „True Lies“ ähnelt: Dass John McClane hier mit rasiertem Charakterschädel eher eine ikonische Funktion ausübt, als sich wie ein Mensch aus Fleisch und Blut anzufühlen, verstärkt den Eindruck der Verfilmung eines Comics – auch wenn es diesen Comic gar nicht gibt. Damit opfern die Produzenten den Charme und die Glaubwürdigkeit der ersten Filme, stellen aber sicher, dass der erste „Stirb langsam“ des neuen Jahrtausends es mühelos mit den anderen Big-Budget-Kolossen der Saison aufnehmen kann. Mit einem entscheidenden Unterschied: Bruce Willis hat die besseren Sprüche auf Lager. ts.

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