Beim Dreh zu „Scream 4“ gab es noch Pläne für eine neue Trilogie. Die zwei weiteren Teile sind nie erschienen. Gibt es doch noch eine Chance?

Die TV-Serie zum Franchise „Scream“ erschien im Sommer 2015. Kurz zuvor hatte Bob Weinstein, Chef bei Weinstein Co. und verantwortlich für die „Scream„-Produktionen, ausdrücklich erklärt, dass die Zukunft des Ghostface-Killers im TV und bei MTV läge. Dort würde man das richtige Zielpublikum erreichen und könnte eine neue Generation Fans generieren. 2018 kommt die dritte Staffel „Scream“, jedoch mit halbierter Episodenzahl – das könnte der Anfang vom Ende sein.

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Scream 5: Eine kleine Hoffnung gibt es noch

Prinzipiell ist es sehr unwahrscheinlich, dass nach dem Tod von Wes Craven noch ein weiterer Teil von „Scream“ die Kinoleinwand erblicken wird. Ein kleiner Hoffnungsschimmer besteht jedoch, denn das Konzept hinter dem vierten Teil sah eigentlich eine neue Trilogie vor. Im Interview mit ET Online haben sich Kevin Williamson (Drehbuch) und Neve Campbell (Sidney Prescott) auch über einen möglichen fünften Teil ohne die Regie von Craven geäußert. Für Williamson ist dies ein Ding der Unmöglichkeit:

Wes und ich hatten Pläne für Scream 5 und 6 als wir mit Scream 4 angefangen haben. Jetzt, ohne Wes, fühle ich mich, als müsste ich die Frage nach dem Wie und Warum beantworten und ich weiß nicht, wie ich das ohne Wes tun soll und ich weiß auch nicht warum.

Campbell sieht das im Prinzip genauso, allerdings öffnet sie eine kleine Hintertür der Hoffnung:

Es wäre sehr hart dies ohne Wes zu tun, seine Vision war so klar und er war so gut. Ich denke, es wäre schmerzhaft. Das heißt nicht, das es nie passieren wird, aber es wäre ein echte Herausforderung. Niemand redet darüber im Moment.

Und das ist seit 2016 unverändert der Fall. Niemand spricht darüber.

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