Rückkehr nach Montauk (2017)

Originaltitel: Return to Montauk
Rückkehr nach Montauk: Frei nach Max Frischs Erzählung "Montauk" erzählt Volker Schlöndorff die Geschichte von einem Schriftsteller, der versucht, seine alte Liebe wiederzugewinnen.
Kinostart: 11.05.2017
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Filmhandlung und Hintergrund

Rückkehr nach Montauk: Frei nach Max Frischs Erzählung "Montauk" erzählt Volker Schlöndorff die Geschichte von einem Schriftsteller, der versucht, seine alte Liebe wiederzugewinnen.

“Nur zwei Dinge im Leben zählen”, heißt es in Volker Schlöndorffs Hommage an das Werk des Schriftstellers Max Frisch: “Die Dinge, die wir getan zu haben bereuen, und die, die wir nicht getan zu haben bereuen.” Max Zorn (Stellan Skarsgård) ist Anfang 60 und die Vergänglichkeit seines Lebens wird ihm schmerzhaft bewusst. Plötzlich sieht er klar, welche Chancen er vertan hat, was er besser nicht getan hätte. Vor allem in der Liebe ist er gescheitert. Als der Schriftsteller nach New York kommt, um sein neues Buch zu bewerben, hofft er, seine alte Liebe, die erfolgreiche Anwältin Rebecca (Nina Hoss), wiederzutreffen.

Alles in der Stadt erinnert ihn an sie. Doch Rebecca hat kein Interesse an Max. Vorerst vergnügt sich Max deshalb mit seiner derzeitigen Freundin Clara (Susanne Wolff), die ebenfalls in New York lebt und arbeitet. Doch Rebecca gibt Max noch eine letzte Chance, als die beiden für einen gemeinsamen Ausflug nach Montauk fahren, wo sie damals ihre glücklichsten Tage verbracht haben.

“Rückkehr nach Montauk” – Hintergründe

Für Oscarpreisträger Volker Schlöndorff (“Die Blechtrommel“, “Diplomatie“) ist das Beziehungsdrama “Rückkehr nach Montauk” wie ein Wiedertreffen mit alten Bekannten – war der Regisseur doch selbst mit dem Schweizer Schriftsteller Max Frisch befreundet, dessen Roman “Homo Faber” er im Jahr 1991 verfilmte. Mit der Erzählung “Montauk” hat sich Schlöndorff nun auf einen Stoff besonnen, der aufgrund seines Facettenreichtums als unverfilmbar galt. Ständig zwischen Autobiografie und Fiktion schwankend ist die Erzählung ein komplexes Vexierspiel, in dem Frisch die Rückschau auf sein schmerzhaftes Liebesleben mit den Reflextionen der fiktiven Hauptperson vermischt. Auch Schlöndorff, der Literaturkenner des deutschen Filmes, orientiert sich an dieser Konstruktion, obwohl “Rückkehr nach Montauk” weniger Literaturverfilmung als Hommage ist, in die auch sehr persönliche Passagen aus dem Leben des Regisseurs eingeflossen sind.

Wie kaum ein anderer Film Schlöndorffs lebt “Rückkehr nach Montauk” von der besonderen Chemie der beiden Hauptdarsteller, die sich für ein Wochenende begegnen, in Erinnerung schwelgen und sich fragen, ob es die Möglichkeit für eine zweite Chance gibt. Die kühle Nina Hoss (“Phoenix“, “A Most Wanted Man“, “Elementarteilchen“) und der in sich gekehrte Stellan Skarsgård (“Avengers: Age of Ultron“, “Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück“, “Thor – The Dark Kingdom“) sind ein faszinierendes Leinwandpaar, das hin und hergerissen scheint zwischen Anziehung und Abneigung, zwischen der Lust, die Erinnerung wiederaufleben zu lassen, und der Angst davor, dieselben Fehler zu begehen.

Nach einer 17-Jährigen Abwesenheit von der Berlinale ist Schlöndorff mit “Rückkehr nach Montauk” nach Berlin zurückgekehrt, wo der Film im Jahr 2017 uraufgeführt wurde.

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