Filmhandlung und Hintergrund

Meisterliche Verfilmung des 1957 erschienenen Romans von Max Frisch. Die Figur des rationalitätsgläubigen Technikers Faber, der das Opfer einer Kette von Zufällen wird, spielt der Kultautor und Hollywood-Star Sam Shepard („Der Stoff aus dem die Helden sind“). Ihm zur Seite stehen mit der erfrischenden Julie Delpy („Hitlerjunge Salomon“) und Barbara Sukowa („Der Sizilianer“) brillante Darsteller. „Oscar“-Preisträger...

Walter Faber ist ein 50jähriger UNESCO-Ingenieur, der in den 30er Jahren in Zürich studierte und sich dort von seiner großen Liebe Hannah trennte. Nach einem Flugzeugabsturz entdeckt er den Bruder seines Studienfreundes Joachim Henke unter den Passagieren. Er erfährt, daß Joachim Hannah geheiratet hat, sie aber verlassen mußte, weil sie Jüdin war. Ein Besuch bei Henke endet tragisch. Joachim hat sich aufgehängt. Faber kehrt nach New York zurück, flüchtet aber aus der Stadt und lernt auf dem Schiff nach Europa eine faszinierende junge Frau kennen. Er begleitet Sabeth durch Frankreich und Italien nach Athen, um dort zu entdecken, daß die Geliebte seine und Hannahs Tochter ist. Sabeth kommt durch einen Unfall ums Leben, Walter Fabers Leben zerbricht.

Volker Schlöndorffs gelungene Verfilmung des als Schullektüre wohlbekannten Romans von Max Frisch fand bei Kritikern und 1.4 Mio. Kinobesuchern Anklang.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Meisterliche Verfilmung des 1957 erschienenen Romans von Max Frisch. Die Figur des rationalitätsgläubigen Technikers Faber, der das Opfer einer Kette von Zufällen wird, spielt der Kultautor und Hollywood-Star Sam Shepard („Der Stoff aus dem die Helden sind“). Ihm zur Seite stehen mit der erfrischenden Julie Delpy („Hitlerjunge Salomon“) und Barbara Sukowa („Der Sizilianer“) brillante Darsteller. „Oscar“-Preisträger Volker Schlöndorff („Die Blechtrommel“), auf gediegene Literaturverfilmungen spezialisiert, konnte mit dem Film einen spektakulären Kinoerfolg verbuchen. Knapp 1,3 Millionen (!) Zuschauer schlug die fesselnde Tragödie des Menschen Faber bis dato in ihren Bann. Das Nachfragepotential auf Video sollte niemand unterschätzen.

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