Party Animals

  1. Ø 4
   2002
Party Animals Poster
Alle Bilder und Videos zu Party Animals

Filmhandlung und Hintergrund

Party Animals: Überdrehter College-Klamauk aus der Schule des US-Satiremagazins National Lampoon.

Als der liebenswerte Schwerenöter Van Wilder (Ryan Reynolds) sein siebtes Jahr am Coolidge College begeht, ohne auch nur ansatzweise einen ernsthaften Lebensunterhalt in Erwägung zu ziehen, hat sein Vater endgültig die Nase voll und dreht ihm den Geldhahn zu. Gezwungen, sich auf das zu konzentrieren, was er am besten kann, fasst Van eine Karriere als Partyveranstalter ins Auge. Tatsächlich entpuppen sich seine Feste als Hits, doch der Erfolg ruft auch Neider und eine investigative Studentenjournalistin (Tara Reid aus „American Pie„) auf den Plan.

Der Name National Lampoon verpflichtet: In würdigstem Gedenken an den nationalen Partyfilmkracher „Ich glaub, mich tritt ein Pferd“ entfaltet sich ein farbenprächtiges Kaleidoskop aus Satire, Slapstick und gnadenloser Geschmacklosigkeit.

Partyhengst Van Wilder studiert bereits das siebte Jahr am Coolidge College. Da dreht ihm sein Vater den Geldhahn zu. So versucht er als Partyplaner das nötige Kleingeld zu verdienen. Seine Feste werden Hits. Doch dann tritt Studentenzeitungsreporterin Gwen, mit dem Auftrag eine Enthüllungsstory über ihn zu schreiben, in Vans Leben.

„Sei kein Dummi, bleib an der Uni“ lautet das Lebensmotto von Van Wilder, Student im 17. Semester in einem Fach, dessen Namen er längst vergessen hat. Um so größer ist die Bestürzung, als ihm der gestrenge Daddy aufgrund offensiver Faulheit den Geldhahn zudreht. Nun gilt es, sein größtes (und mutmaßlich einziges) Talent in gewinnbringende Münze zu wandeln: das Feiern. Eine aufmerksame Beobachterin findet er in der angehenden Journalistin Gwen, zwei unerbittliche Widersacher in deren snobbistischem Freund und einem missgünstigen Professor.

Van Wilder (Ryan Reynolds), ewiger Student und Partytier vom Scheitel bis zur Sohle, muss angesichts leerer Studienkassen über sich selbst hinauswachsen. Slapstickspaß für Hartgesottene von der National-Lampoon-Truppe.

Darsteller und Crew

Kritiken und Bewertungen

So werten die User Ø
(2)
5
 
Stimme
4
 
Stimme
3
 
Stimme
2
 
Stimme
1
 
Stimme
So werten die Kritiker (1 Stimmen)
5
 
Stimme
4
 
Stimme
3
 
Stimme
2
 
Stimme
1
 
Stimme

Wie wertest Du? Klicke auf einen der Sterne:

Kritikerrezensionen

  • Zehn Jahre sind vergangen, seit mit „Loaded Weapon 1“ zuletzt eine Komödie unter dem Banner des Satiremagazins National Lampoon veröffentlicht wurde. Davor landete die in den USA höchst beliebte Mischung aus Titanic und Mad regelmäßig Filmhits wie „Die schrillen Vier auf Achse“, „Hilfe, die Amis kommen“ und vor allem „Ich glaub‘, mich tritt ein Pferd“. Letzterer darf nun als großväterliches Vorbild für den überdrehten Collegeklamauk „Van Wilder“ bezeichnet werden, wobei Regisseur Walt Becker auch unverzagt Anleihen bei den Bad-Taste-Königen Peter und Bobby Farrelly genommen hat. In den Hauptrollen treten Chevy-Chase-Lookalike Ryan Reynolds (vor allem bekannt aus der Sitcom „Two Guys, a Girl and a Pizza Place“) und „American Pie“-Göre Tara Reid auf.

    Wie in „Schwer verliebt“ bildet eine harmlose Liebesgeschichte den zentralen Aufhänger für die Handlung und dient als Zubringer für einen guten Schuss schmalzige Sentimentalität. Doch Regisseur Becker, dessen letztjähriger Debütfilm „Buying The Cow“ (ebenfalls mit Reynolds) bislang noch nicht veröffentlicht wurde, versteht es, ausreichend nackte Brüste, wildes Partygebaren und einen Ekelgag, der selbst Tom Greens „Freddy Got Fingered“ gut zu Gesicht stehen würde, unterzubringen, um unterhaltungswütige Teenager bei Laune zu halten.

    Der umtriebige Van Wilder (Reynolds) studiert bereits das siebte Jahr am Coolidge College, wobei er mehr an Feten als am Abschlussdiplom interessiert ist. Nach einer besonders wilden Party am Campus kreuzt sein Vater (Tim Matheson spielte in „Ich glaub‘, mich tritt ein Pferd“ den legendären Tunichtgut Otter) auf, um den Geldhahn zuzudrehen. Zunächst wendet sich Van an eine sexgeile, alternde Schulverwalterin, mit der er ein Stelldichein hinter sich bringt, das an Woody Harrelsons Tête-à-tête mit seiner Vermieterin in „Kingpin“ erinnert. Doch Van verzagt nicht und beschließt, mit Hilfe seines indischen persönlichen Assistenten Taj Mahal Badalandabad (ausgiebig dienen rassische Stereotypen als Quelle für – allemal liebenswerte – Gags) als Partyplaner das nötige Kleingeld zu verdienen. Die Feste sind ein Hit. Doch dann tritt die Studentenzeitungsreporterin Gwen (Reid), mit dem Auftrag eine enthüllende Story über ihn zu schreiben, in Vans Leben. Sie hat einen erwartungsgemäß schnöseligen Boyfriend, der seine Abreibung später mit dem Verspeisen eines Sahnedessert mit Hundesamen (na ja!) verabreicht bekommt. Zunächst versucht Van jedoch sein entwaffnend Bestes, die unbeeindruckte Gwen in seinen Bann zu ziehen. Sie merkt schließlich, dass sich hinter Vans exzessiver Partytier-Fassade tatsächlich ein intelligenter und liebenswerter Charmebolzen verbirgt, der lediglich lernen muss, sein Potential zu realisieren. Das Happy End wird nach 92-minütiger Lauflänge eingeläutet.

    Trotz mancher allzu grotesker Gags gelingt „Van Wilder“ ein beeindruckender Balanceakt: Nie rutscht der Ton des enthemmten Comical ins Hämische ab. Die niedliche Chemie zwischen den beiden Protagonisten trägt zur weiteren Entschärfung etwaiger „Tomcats“-Treminen bei. Vor allem Titeldarsteller Reynolds überzeugt mit seinem leichtherzigen Sonnyboy-Charme und macht Van Wilder zu einer sympathischen Figur. Ein poppig-energetischer Soundtrack verleiht dem für fünf Mio. Dollar spottbillig realisierten Studentenspaß das akustische I-Tüpfelchen. ara.

News und Stories

Kommentare