Northmen - A Viking Saga

  1. Ø 5
   2014
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Filmhandlung und Hintergrund

Northmen - A Viking Saga: Actionabenteuer über eine Gruppe von verbannten Wikingern, die an der Küste Schottlands stranden und sich durch feindliches Territorium schlagen müssen.

Mythologie und Historie der Wikinger sind ein beliebtes Motiv für Hollywood-Filme. Mit erstaunlicher Regelmäßigkeit werden wir von Filmen in der Welt der nordischen Götter und Sagen entführt. Auch “Northmen – A Viking Saga“ schlägt wuchtig in diese Kerbe. Regisseur Claudio Fäh liefert mit seinem “Northmen“ dabei ein hartes Genre-Stück ab, das uns mit allen bekannten Zutaten eines guten Wikingerfilms zu verführen gedenkt.

In “Northmen – A Viking Saga“ begleiten wir eine Gruppe von hartgesottenen Wikingern bis tief hinter die feindlichen Linien. Nachdem sie mit ihren Schiff in einen schweren Sturm geraten, erleiden die Mannen Schiffsbruch in unbekanntem und gefährlichem Territorium. Die Männer brechen auf, um ihre Heimat zu erreichen. Doch schnell wird ihnen klar, dass ihre Ankunft an der Küste von Alba nicht unbemerkt geblieben ist. Der König erfährt von der ungewollten Invasion der Wikinger und schickt eine Gruppe von Söldnern los, um die Eindringlinge zur Strecke zu bringen. Auf ihrer mühseligen und entbehrungsreichen Flucht begegnen die „Northmen“ einem christlichen Mönch, der sie davon überzeugt, sich der Gefahr zu stellen. So werden die Gejagten zu Jägern. Stück für Stück dezimieren sich ihre übermächtigen Verfolger bis es zu einer letzten und entscheidenden Schlacht kommt.

“Northmen – A Viking Saga“ kann mit James Norton, Ryan Kwanten und Tom Hopper zwar nicht Hollywoods erste Schauspieler-Garde aufbieten, weiß aber durch den versierten Umgang mit Genre-Konventionen und den gelungenen Action-Sequenzen durchaus zu überzeugen. Wer einen harten, kurzweiligen Abenteuerfilm sucht und nicht allzu viel Wert auf die historisch akkurate Darstellung der Wikinger-Ära legt, der ist bei “Northmen – A Viking Saga“ an der richtigen Adresse.

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Inhaltlich mager, aber spannend gestalteter Actionfilm vor toller landschaftlicher Kulisse.
  • Verbannt vom norwegischen König und an der Küste Schottlands gestrandet, muss sich eine eingeschworene Gruppe von Wikingern unter der Führung des jungen Asbjörn durch feindliches Territorium schlagen. Als sie die Tochter des schottischen Königs als Geisel nehmen, zeigt dieser rücksichtslos Stärke, schickt seine gefährlichsten Söldner aus, um die Eindringlinge zu töten. Von diesen Killern gejagt, müssen die zahlenmäßig weit unterlegenen Nordmänner über sich hinauswachsen, finden aber in einem Mönch und der bildhübschen Königstöchter kampftaugliche Verbündete. Der neue Film des in Hollywood arbeitenden Schweizers Claudio Fäh („Hollow Man 2“) stellt Helden in den Vordergrund, die mit der Erfolgsserie „Vikings“ neue Popularität erlangten. Ein Wikingerepos, wie es sein soll, mit geballter Action, rasanten, schnell geschnittenen Kampfsequenzen und klar gezeichneten Figuren. Eindrucksvoll sind auch die südafrikanischen Schauplätze, eine bildgewaltige Kulisse für packende Flucht- und Verfolgungsjagden. „Störtebeker“ Ken Duken kämpft von deutscher Seite in dem aufwendigen, spannungsgeladenen nordischen Epos. Diese Wikinger können kommen!

    Fazit: Schiffbrüchige Wikinger stranden an Schottlands Küste: Eine bildgewaltige Saga à la „Game of Thrones“.
  • "Northmen – A Viking Saga" fängt stark an – und lässt am Ende stark nach, weil das Team um Regisseur Claudio Fäh ("Hollow Man 2", "Sniper: Reloaded") es nicht schafft, einen vernünftiges Finale zu inszenieren. Zunächst ahnt man das jedoch nicht. Die Ausgangssituation von "Northmen" ist äußerst spannend: Eine Gruppe gestrandeter Wikinger, die im Feindesland ums Überleben kämpfen muss – das hat Potential.

    Gleich zu Beginn macht der Film auch deutlich, dass diese Nordmänner wirklich harte Kerle sind, die eine Übermacht schottischer Krieger besiegen, obwohl sie nach ihrer Schiffshavarie abgekämpft, durchnässt und unbewaffnet sind. Nur einer der Angreifer kann fliehen – einer zu viel, denn der Trupp Soldaten war die Wache der schottischen Königstochter Inghean und der Überlebende reitet auf schnellstem Weg zum Sitz des Königs, um ihm von dem Überfall zu berichten. Seine Schutzbefohlene lässt er zurück: Beute für die Wikinger.

    Doch es kommt anders, als Asbjörn und seine Männer hoffen. Zum einen ist die junge Frau keineswegs eingeschüchtert von ihren Entführern und gibt sich sehr selbstbewusst – zum Glück, denn Charlie Murphy ("Philomena", "'71") spielt tatsächlich die einzige weibliche Figur im gesamten Film, da ist es schön zu sehen, dass sie wenigstens einen starken Charakter darstellt. Zum anderen hat der schottische König keinerlei Interesse, Lösegeld für seine aufmüpfige Tochter zu bezahlen, und befiehlt seinen Söldnern, die Wikinger zu jagen und seine Tochter notfalls auch tot zurückzubringen.

    Die Flucht der Wikinger vor dem "Wolfsrudel" und ihrem ebenso klugen wie grausamen Anführer Hjorr (Ed Skrein) bildet den Kern des Films. Sie führt durch die sehenswerte Kulisse Südafrikas, wo der Film gedreht wurde, wobei es wirklich überraschend ist, wie schottisch die Schauplätze aussehen. Für zusätzliche Authentizität sorgen historisch akkurate Kostüme und Requisiten. Auch der dreckige, düstere Look steht dem Film sehr gut und trägt dazu bei, die Aussichtslosigkeit der Situation der Wikinger darzustellen.

    Dramaturgisch hat "Northmen – A Viking Saga" etwas von einem Fantasy-Film. Es geht um eine Gruppe von Gefährten mit speziellen Eigenschaften – der Anführer, der Mönch, der Bogenschütze, der Diplomat – und auch das Motiv der Reise spielt eine wichtige Rolle. Die Besetzung kommt ohne die ganz großen Stars aus, ist aber recht interessant: neben dem Hauptdarsteller Tom Hopper ("Knights of Badassdom", "Black Sails") wurden der deutsche Schauspieler Ken Duken ("Inglourious Basterds", "Das Adlon") sowie Johan Hegg, der Sänger der schwedischen Death-Metal-Band Amon Amarth, verpflichtet, der in "Northmen" sein Kinodebüt gibt.

    Leider wird der Film am Ende unfreiwillig komisch. Der große Showdown zwischen Wikingern und Söldnern sollte eigentlich der emotionale Höhepunkt von "Northmen" sein, doch wenn die Gejagten sich mit geradezu lächerlicher Inbrunst in die letzte, vermeintlich aussichtslose Schlacht stürzen, erinnert das frappierend an "Erik der Wikinger". Dann noch eine Szene, die an "Die Ritter der Kokosnuss" erinnert und Heavy-Metal-Musik im Abspann – schon ist die gelungene Atmosphäre, die der Film bis dahin aufgebaut hat, dahin.

    Fazit: "Northmen – A Viking Saga" erzählt die spannende Geschichte einer Gruppe Wikinger, die in Schottland gestrandet ist und im Feindesland ums nackte Überleben kämpfen muss.
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