Norman (2016)

Originaltitel: Norman: The Moderate Rise and Tragic Fall of a New York Fixer
Norman: Politthriller über einen alternden Geschäftsmann, der eine internationale Krise auslöst, als er zur rechten Hand des israelischen Premierministers wird.
Kinostart: 21.09.2017
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Filmhandlung und Hintergrund

Norman: Politthriller über einen alternden Geschäftsmann, der eine internationale Krise auslöst, als er zur rechten Hand des israelischen Premierministers wird.

Einfach bloß schamlos oder ein gewitzter Manipulator – der selbsternannte Berater Norman Oppenheimer (Richard Gere) träumt davon, Kontakt zu den richtigen Menschen zu knüpfen. Leute zusammenbringen, zu beiderlei Gewinn natürlich, das ist sein Berufung. Norman sieht sich als Strippenzieher. Die meisten Leute verschreckt er damit. Allein und schrullig lebt er in New York und träumt vom großen Erfolg. Doch Norman hat manchmal eben doch den richtigen Riecher.

Als Norman den israelischen Diplomaten Micha Eshel kennelernt (Lior Ashkenazi), öffnet sich ungeahnt eine Tür zur Macht. Norman kauft dem Diplomaten ein paar Schuhe – und drei Jahre später wird der Diplomat zum nächsten israelischen Premierminister gewählt. Weil Eshel sich durchaus noch an die Großzügigkeit erinnert, gewährt er Norman einen Gefallen. Doch der überambitionierte Netzwerker ist schnell Hals über Kopf in politische Machenschaften verstrickt. Gemeinsam mit seinem Neffen (Michael Sheen) und seinem Rabbi (Steve Buscemi) plant Norman einen letzten Coup.

“Norman” – Hintergründe

Als der beste Auftritt in der Karriere von Richard Gere wurde der charmante, leichtfüßige und doch tiefgehende Politthriller “Norman” von den amerikanischen Kritikern bezeichnet. Unter der Regie von Joseph Cedar (“Footnote“) gibt Gere einen alten Sonderling, der sein Umfeld perfekt zum Narren hält – oder eben nicht. Denn Norman ist eine undurchschaubare Figur, manchmal aufdringlich, manchmal liebenswert, die den Zuschauer lange darüber im Unklaren lässt, wie weit er sich eigentlich überschätzt. Betrüger, Netzwerker, Nervensäge? Einige Geheimnisse behält Norman bis zum Schluss.

Unterstützt wird Rirchard Gere (“The Dinner“) von einem hervorragenden Cast. Während der israelische Schauspieler Lior Ashkenazi mit “Norman” seinen Einstand im amerikanischen Kino gibt, brillieren selbst in den Nebenrollen Stars wie Michael Sheen (“Passengers“), Steve Buscemi (“Die lächerlichen Sechs“) und Charlotte Gainsbourg (“Der Schneemann“). Der englische Originaltitel “Norman: The Moderate Rise and Tragic Fall of a New York Fixer” deutet übrigens keineswegs an, dass Norman drogensüchtig ist. Der Begriff Fixer kann in diesem Fall grob als Macher oder Strippenzieher übersetzt werden.

Der Name Norman Oppenheimer birgt eine Anspielung an den Bankier und Hoffaktor Joseph Süß Oppenheimer. Der einflussreiche Kaufmann wurde als Berater des Herzogs Karl Alexander von Württemberg bekannt - und als Opfer eines Justizmordes. Im Dritten Reich wurde die Figur umgedeutet und in dem antisemitischen Propaganda-Film “Jud Süß” als geldgieriger Profiteur dargestellt.

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