Nacho Libre

   Kinostart: 19.10.2006
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Filmhandlung und Hintergrund

Zweite und erneut ausgesprochen eigenwillige Regiearbeit von "Napoleon Dynamite"-Macher Jared Hess, in der Jack Black als mexikanischer Wrestling-Star Karriere machen will.

Einst war Ignacio (Jack Black) selbst ein kleiner Waisenjunge. Jetzt arbeitet er als Koch des klösterlichen Waisenhauses im mexikanischen Oaxaca, schmachtet aus der Ferne der attraktiven Nonne Schwester Encarnacion (Ana de la Reguera) hinterher und will nicht tatenlos zusehen, als das Kloster wegen finanzieller Engpässe geschlossen werden muss. Kurzerhand wirft sich Ignacio in Wrestlingzwirn, nennt sich fortan Nacho Libre und bewirbt sich als Kämpfer beim lokalen Turnier.

Nirgendwo auf der Welt genießen Wrestler ähnlich kultische Verehrung wie im Land südlich des Rio Grande. Ein perfektes Pflaster also für „Napoleon Dynamite„-Regisseur Jared Hess, „School of Rock„-Star Jack Black und ihre wilde Underdog-Komödie.

Nacho ist als Junge in einem mexikanischen Kloster in Oaxaca aufgewachsen und schlägt sich mittlerweile als Koch durchs Leben. Als er erfährt, dass das Kloster wegen finanzieller Schwierigkeiten geschlossen werden soll, will er den Ruin abwenden und das Herz der attraktiven Nonne Schwester Encarnacion gewinnen, indem er sich mit seinem Kollegen als „Luchador“ beim örtlichen Tag-Team-Wrestling-Turnier durchsetzt. Wider Erwarten ist Nacho erfolgreicher als zunächst vermutet.

Der Waisenjunge Ignacio wächst in einem mexikanischen Kloster auf und bleibt dem Orden auch nach der Volljährigkeit noch als fleißiger Koch erhalten. Doch heimlich träumt der so bescheiden wirkende junge Mann von einer anderen Karriere: Er möchte einer der unglaublich populären „Lucha Libre“-Catcher werden und so einerseits das bettelarme Kloster unterstützen, andererseits (mindestens) den Respekt des hübschen Neuzugangs Schwester Encarnacion verdienen. Als „Nacho Libre“ verkleidet, steigt Ignacio in den Ring.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Nacho Libre: Zweite und erneut ausgesprochen eigenwillige Regiearbeit von "Napoleon Dynamite"-Macher Jared Hess, in der Jack Black als mexikanischer Wrestling-Star Karriere machen will.

    In blauroter Spandexuniform steigt „School of Rock“(er) Jack Black in der skurrilen South-of-the-Border-Satire vom „Napoleon Dynamite“-Regisseur Jared Hess als Mann aus Schwabbel zum Gagmatch in den Wrestlingring.

    In Mexiko werden (zumeist maskierte) Wrestler Luchador genannt und sie haben eine besonders treue Anhängerschaft. Dieses kulturelle Phänomen griff Hess mit seiner Frau Jerusha (schrieb „Napoleon Dynamite“ mit ihm) und „School of Rock“-Skripter Mike White für das Drehbuch auf. Ihr Protagonist ist der kinderliebende (völlig unschuldig, auf Päderastenwitze wird zum Glück verzichtet) Mönch Ignacio mit dem Spitznamen Nacho. Er fungiert als Koch eines klösterlichen Waisenhauses, doch träumt er insgeheim davon ein Lucha Libre zu sein. Somit könnte er die dringend nötigen Finanzen für die Kleinen auftreiben und zudem vielleicht auch noch die bildschöne Nonne Encarnacion (Telenovela-Star Ana de la Reguera erinnert an Penelope Cruz) beeindrucken. Als er von Straßenräuber Esqueleto (Hector Jimenez) überfallen wird, kommt Nacho die Idee, mit ihm beim örtlichen Amateurmatch mitzumischen. Die beiden lächerlichen Außenseiter gewinnen zwar nicht, doch sie erweisen sich als Publikumslieblinge. Alldieweil muss Nacho seine zweite Identität im Kloster geheim halten. Weitere Komplikationen erscheinen in Gestalt des arroganten Superstar-Luchador Ramses (dargestellt vom echten Wrestler Cesar Gonzales), gegen den es im Finale anzutreten gilt.

    Mit Hilfe eines ungleich höheren Budgets und der tatkräftigen Ulk-Unterstützung von Black und White schiebt Hess auf seinen schrägen Lowbudget-Kulterfolg einen kommerzielleren, doch ähnlich eigenwilligen Folgefilm nach. Gleich geblieben sind die episodenhafte Struktur und sein Herz für Underdogs. Hess fährt Albernheiten wie bissige Zwerge auf und lässt Black seinen Hintern in engen Spandexhosen zusammenkneifen. Im Kontrast dazu werden scheinbar ernsthafte Dialoge ausgetauscht (ein trockener Running Gag: „Ich glaube nur an die Wissenschaft!“). Black amüsiert unter Einsatz seines entblößten Bierbauches und seines Gesangstalents bei einer Mariachi-Ode an seinen Opponenten. Den stimmigen Score steuerte Danny Elfman bei, während für die beeindruckende Stuntchoreographie mit Nick Powell („Gladiator“, „Braveheart“) ein ähnlich hochkarätiges Talent mitwirkte. Dennoch wird diese bizarre Offbeat-Komödie wohl erst so richtig auf DVD punkten. ara.

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    Kino.de Redaktion  

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