Mann umständehalber abzugeben!

  1. Ø 0
   2002
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Filmhandlung und Hintergrund

Mann umständehalber abzugeben!: Romantische Slapstick-Comedy, in der "Friends"-Serienstar Matthew Perry seine liebe Not mit seinem Job als Gerichtsbote und mit Elizabeth Hurley hat.

Der Job als Überbringer von Gerichtsvorladungen gehört nicht zu den angenehmsten Betätigungen im Berufsleben. Deshalb ist Joe Tyler (Matthew Perry) schon mal ganz froh, als er „nur“ Sara Moore (Elizabeth Hurley), der Gattin eines stinkreichen, texanischen Rinderbarons, die Scheidungspapiere überreichen soll. Als die überaus attraktive Sara dem Überbringer der schlechten Botschaft ein verlockendes Angebot mit Zielrichtung auf das Vermögen ihres Mannes macht, gerät der sonst so tugendhafte Joe in einen echten moralischen Notstand – und das Abenteuer seines Lebens.

„Friends“-Star Matthew Perry nimmt erneut Anlauf auf die große Leinwand und versucht es nach „Fools Rush In“ und ein „Ein Date zu Dritt“ auch diesesmal mit einer romantischen Komödie. Britannias skandalumwittertes Glamour-Girl Liz Hurley ist als Femme fatale wie gewohnt eine Bank.

Als Gerichtsbote Joe Tyler der attraktiven Sara Moore die Scheidungspapiere aushändigen will, macht diese ihm ein überraschendes Angebot: Falls er sich bereit erklärt, stattdessen umgekehrt ihrem untreuen, steinreichen Ehemann die Dokumente zu überbringen, um Anspruch auf dessen Riesenvermögen zu erlangen, würde sie dies Tyler mit einer Million Dollar vergüten.

Eigentlich hat Joe Tyler einen ziemlich undankbaren Job. Als Gerichtsbote muss er amtliche Dokumente zustellen – zumeist gegen den Willen des Empfängers. Als Joe jedoch der attraktiven Sara Moore die Scheidungspapiere aushändigen will, macht diese ihm ein überraschendes Angebot: Wenn Jim stattdessen ihrem untreuen, steinreichen Ehemann die Dokumente überbringt, würde sie Anspruch auf dessen Riesenvermögen erlangen und dies Tyler mit einer Million Dollar vergüten. Wer kann da schon Nein sagen?

Darsteller und Crew

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Kritikerrezensionen

  • Neben seinem lukrativen Job als Sitcomstar in der langjährig erfolgreichen TV-Serie „Friends“ wagt Matthew Perry wie der Rest der Besetzung hin und wieder einen Abstecher ins Filmgeschäft. In seinem Fall handelt es sich zumeist um formelhafte romantische Komödien wie „Herz über Kopf“ oder „Ein Date zu Dritt“. In die selbe Kerbe schlägt auch die etwas schwerfällig geratene Slapstickcomedy „Serving Sara“, in der Gelegenheitsschauspielerin Elizabeth Hurley („Teuflisch“) seinen Minirock-geschürzten Love Interest mimt und als Blickfang auf den anderweitig nur bedingt originellen Film aufmerksam macht.

    Joe Tylers (Perry) Job als Überbringer von Gerichtsvorladungen ist nicht immer einfach, wie der Prolog, in dem er sich in die geheime Spielhölle eines Mafiosi einschleichen muss, verdeutlicht. Da hingegen scheint sein nächster Auftrag, der attraktiven Sara Moore, Ehefrau eines steinreichen texanischen Rinderzüchters, Scheidungspapiere zu überreichen, ein Kinderspiel. Doch nachdem Sara aufgrund eines Tipps von Joes neidischem Kollegen Tony („Sopranos“-Bösewicht Vincent Pastore) Lunte gerochen hat, spielen Joe und Sara zunächst ein wenig Katz und Maus, bis es ihm gelingt sie auszutricksen. Daraufhin macht sie ihm ein überraschendes Angebot: Falls er sich bereit erklärt, stattdessen ihrem untreuen Ehemann (Bruce Campell aus „Tanz der Teufel“ kommt leider kaum zum Einsatz) Scheidungsdokumente zu überbringen, würde sie ihm dies mit einer Million Dollar vergüten. Denn aufgrund komplizierter Scheidungsgesetze steht Sara nur in diesem Fall ein Teil des Riesenvermögens zu, ansonsten würde sie völlig leer ausgehen. Gemeinsam macht sich das neugebackene Team auf den Weg in den Lone-Star-Staat. Nach einer Aneinanderreihung von mehr oder minder geschmacklosen oder im schlimmeren Fall schlicht einfallslosen Gags wird schließlich das obligatorische Happy End eingeläutet.

    Regisseur Reginald Hudlin, der zuletzt für den „SNL“-Spin-Off „The Ladies Man“ verantwortlich war und seinen größten Hit mit der Eddie-Murphy-Komödie „Boomerang“, inszenierte die Roadcomedy strikt nach Norm, ohne sonderlich viele überzeugende Lacher zu verbuchen. Das Drehbuchautoren-Duo Jay Schricke und David Ronn – beide haben Credits als Autoren der TV-Serie „Spin City“ und verfassten darüber hinaus die kommende Eddie-Murphy-Komödie „I Spy“ – serviert Witze über die Rasur haariger Rücken, das Ausspucken von schlechtem Wein und kopiert den unsäglichen Witz aus der gefloppten Bad-Taste-Komödie „Ohne Worte“, bei dem der Protagonist seinen Arm bis zum Achselanschlag in einem Kuhafter vergräbt. Dies wird dann noch mit sexuellem Anzüglichkeiten garniert, passend zum gehässigen Unterton dieser sogenannten romantischen Komödie. So muss Hurley den Großteil des Films in einem ordinären Outfit, das mit einem „Trailer Trash“-beschrifteten T-Shirt gekrönt ist, herumhopsen und einen bemitleidenswert krank aussehenden Perry anhimmeln. Als Lichtblick dürfte von manchem Zuschauer die manischen Einlagen von Cedric The Entertainer als Perrys wieselartigem Boss empfunden werden. ara.

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