Ein Date zu Dritt

  1. Ø 4
   1999
Ein Date zu Dritt Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Ein Date zu Dritt: Romantische Liebeskomödie, in der ein Architekt von seiner Angebeteten fälschlicherweise für schwul gehalten wird.

Jungarchitekt Oscar Novak und sein schwuler Partner kämpfen um einen lukrativen Auftrag des Tycoons Charles Newman. Dieser hält auch Oscar für schwul und beauftragt ihn, ein überwachendes Auge auf seine junge Geliebte zu werfen. Natürlich verknallt sich Oscar Hals über Kopf in sie und weiß nicht, ob er die Lüge seiner beruflichen Zukunft zuliebe aufrechterhalten oder seine wahre Gefühle offenbaren soll.

Jungarchitekt Oscar Novak gerät unversehens in die größte Bredouille seines Lebens: Tycoon Charles Newman, von dem er und sein homosexueller Partner Peter sich einen dicken Auftrag erhoffen, hält ihn für schwul. Deswegen bittet dieser Oscar, auf seine Mätresse Amy aufzupassen, in die sich der Vollblut-Hetero Hals über Kopf verliebt. Um jedoch den wichtigen Kunden nicht zu verlieren, muss sich Oscar unfreiwillig als schwul outen. Als Amy jedoch bei ihm einzieht und die Wohnung als Liebesnest missbraucht, ist das Chaos perfekt…

Weil sein Auftraggeber ihn für schwul hält, kann Jungarchitekt Oscar eine Affäre mit dessen Mätresse beginnen. Um den Auftrag nicht zu verlieren, muss er sich dann aber auch noch „outen“ – das Chaos nimmt seinen Lauf. Schräge Klamotte im Sitcom-Stil.

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Die Stars der Hitserie „Friends“ haben mittlerweile allesamt mehrfache Abstecher ins Filmgeschäft unternommen: Herzensbrecher Matthew Perry versucht sich nach „Fools Rush In – Herz über Kopf“ vor zwei Jahren zum zweiten Mal in einer romantischen Komödie. Statt Salma Hayek stehen ihm attraktive Co-Stars zur Seite, die ebenfalls in Fernsehserien ihre größten Erfolge feierten: „Scream“-Girl Neve Campell kennt man aus „Party of Five“, und Dylan McDermott gelang der Durchbruch in den USA mit der Serie „The Practice“, obwohl er im Kino bereits in Hits wie „In the Line of Fire“ zu sehen gewesen war. Nicht von ungefähr erinnert nun auch Damon Santostefanos Regiedebüt an eine Sitcom mit höheren Schauwerten.

    „Three To Tango“ ist wie eine klassische Liebeskomödie der 30er und 40er Jahre konstruiert, in der ein chaotisches Liebesdreieck durch krasse Mißverständnisse und weithergeholte Zufälle vorangetrieben wird. Zwischen den Protagonisten herrscht ein flapsig-kumpelhafter Ton à la Katharine Hepburn und Spencer Tracy, der den 90er Jahren entsprechend mit diversen derben Kraftausdrücken angereichert wurde. Statt einem typischen Verwechslungsplot fungiert als moderner nicht immer zeitgemäßer Aufhänger Ungewißheit über die sexuelle Identität der Hauptfigur.

    Jungarchitekt Oscar Novak (Perry) und sein homosexueller Firmenpartner Peter Steinberg (Oliver Platt) kämpfen um einen lukrativen Auftrag des einflußreichen Tycoons Charles Newman (McDermott). Der eifersüchtige Newman steht fälschlicherweise unter dem Eindruck, daß Oscar ebenfalls schwul ist und beauftragt ihn, ein überwachendes Auge auf seine junge Geliebte zu werfen, die unabhängige Künstlerin Amy Post (Campell), in die sich Oscar natürlich sogleich Hals über Kopf verknallt. Doch da auch Amy Oscar für homosexuell hält, befindet er sich alsbald in einer prekären Situation. Denn soll er die Lüge nun zuliebe seines Partners und ihrer beruflichen Zukunft aufrechterhalten oder seine wahren Gefühle offenbaren?

    So recht kann sich „Three to Tango“ nicht entscheiden, auf welcher Seite sein Herz schlägt: Einerseits werden etliche Witze auf Kosten von Schwulen untergebracht, doch dann ist den beiden Drehbuchnovizen auch wieder daran gelegen, Toleranz und Gleichberechtigung zu predigen. Perry erweist sich als sympathischer, wenn auch nicht übermäßig charismatischer Lead und ergänzt sich gut mit Neve Campell, die einmal mehr überzeugt. Viel Wert wurde auf ein elegantes Produktionsdesign gelegt und der Score (denTitelsong steuerte Brian Setzer Orchestra bei) bringt mit modernen Swing-Melodien Schwung ins Geschehen, das unterhält ohne wahre Glanzlichter zu setzen. ara.

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