Fools Rush In - Herz über Kopf

  1. Ø 4
   1997
Fools Rush In - Herz über Kopf Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Fools Rush In - Herz über Kopf: Charmante Cross-Culture-Liebeskomödie im Rhythmus des gleichnamigen Elvis-Songs. Mit "Friend" Matthew Perry.

Zufällig kreuzen sich die Wege von Isabel und Alex. Der Funke springt sofort über. Nach monatelanger Sendepause nach dem heißen One-Night-Stand, sehen sie sich wieder. Sie ist schwanger und Alex schleppt sie zum Traualtar. Doch ihren Familien, ihre mexikanisch, seine unterkühlt und eingebildete Anglos, ist das gar nicht recht…

In der Warteschlange vor der Toilette einer mexikanischen Kneipe kreuzen sich die Wege von Isabel und Alex. Hals über Kopf verlieben sich die beiden ineinander und landen schon kurz darauf im Bett. Der stürmische One-Night-Stand bleibt nicht ohne Folgen. Also heiratet Alex kurzentschlossen die schwangere Isabel und alle Probleme scheinen gelöst. Doch das Duo hat nicht mit der tückischen Verwandschaft gerechnet – einerseits die heißblütige, mexikanische Familie der Braut, andererseits die unterkühlt-eingebildeten Eltern des Bräutigams.

Ein stürmischer One-Night-Stand bleibt nicht ohne Folgen. Also heiratet Alex kurzentschlossen die schwangere Isabel und alle Probleme scheinen gelöst. Doch das Duo hat nicht mit der tückischen Verwandschaft gerechnet. Charmante Cross-Culture-Liebeskomödie im Rhythmus des gleichnamigen Elvis-Songs.

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Kritikerrezensionen

  • Nach den mäßigen Erfolgen seiner „Friends“-Kollegen Matt Le Blanc („Ed“), David Schwimmer („The Pallbearer“) und Jennifer Aniston („She’s the One“) bei ihren jeweiligen Leinwandausflügen – einzig Courteney Cox hatte Glück als Ensemblemitglied in „Scream“ -, ist es nun an Frauenschwarm Matthew Perry, das Blatt zu wenden. In Amerika jedenfalls scheint ihm das Glück hold zu sein. Obwohl sein Filmdebüt über eine etwas andere Liebesbeziehung zu einer Latino-Schönheit etwas unrund zwischen feister Komödie und sentimentalem Beziehungsdrama schwankt, belegte „Herz über Kopf“ am Startwochenende den vierten Platz der US-Charts.

    Auf der Suche nach immer neuen Varianten für eine romantische Liebeskomödie hat man sich im Falle von „Herz über Kopf“ entschlossen, das Pferd von hinten aufzuzäumen: Beim ersten Treffen der Protagonisten wird ein Baby produziert, dann heiraten die beiden, bevor sich die beiden schließlich richtig kennenlernen. Die Story von Drehbuchautorin Katherine Reback trifft in etlichen Punkten, wie z. B. dem befremdeten Kulturschock der betroffenen Parteien (vor allem der jeweiligen Eltern) den Nagel durchaus auf den Kopf. Einige Male zu häufig sollen die Lacher jedoch mit etwas offensichtlich konstruierter Situationskomik erzeugt werden. Ein Fehler von Regisseur Andy Tennant („Eins und eins macht vier“), der in seiner sichtlichen Unentschlossenheit keine rechte Balance zwischen den ernsten und heiteren Momenten finden will. Zur Rettung eilen die Stars des Films. Highlight ist unbestritten die Präsenz der glutäugigen Schönheit Salma Hayek, die schon in „From Dusk Til Dawn“ mit ihrem Schlangentanz so manchen männlichen Hormonhaushalt außer Kontrolle geraten ließ. Sie verleiht ihrer Figur Isabel Fuentes charmanten Esprit und liebenswürdige Glaubwürdigkeit, so daß selbst das in punkto Filmhumor erfahrene Zugpferd Perry als

    Immobilienbaumanager Alex Whitman im Vergleich eine steife Figur abgibt. Die beiden lernen sich in Las Vegas in einer Warteschlange vor dem Klo kennen, verbringen die Nacht miteinander, und nach drei Monaten Funkstille steht Isabel wieder vor seiner Bungalowtür und teilt ihm mit, schwanger zu sein. Nach einem Besuch bei ihrer streng katholischen, mexikanischen Großfamilie – die meisten männlichen Mitglieder, vor allem Isabels temperamentvoller Vater (Spaghetti-Western-Veteran Tomas Milian), stehen Alex mit unverhohlener Abneigung gegenüber – beschließen die beiden in einer Kapelle in Las Vegas zu heiraten. Die Komplikationen sind vorprogrammiert: Nicht nur ihre religösen Auffassungen und ihr Geschmack bezüglich ihrer Inneneinrichtung sind gegensätzlich, auch ihre Persönlichkeiten liegen Welten voneinander entfernt. Man muß kein Prophet sein, um zu ahnen, daß nach etlichen Komplikationen schließlich doch ein Happy End winkt. Denn „Herz über Kopf“ mag sich einen ungewöhnlichen Ansatz für seine romantische Tour de Force gesucht haben, letztlich wissen die Macher des Films, daß der alte Elvis-Song, dessen Textzeile dem Film im Original seinen Titel beschert hat, für das Publikum immer noch die wichtigste Wahrheit transportiert: „Can’t Help Falling in Love with You“. ara.

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