Lapislazuli - Im Auge des Bären

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   2006
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Filmhandlung und Hintergrund

Lapislazuli - Im Auge des Bären: Familienfilm um die Freundschaft eines Mädchens mit einem Neandertalerjungen.

In den Tiroler Bergen erweckt ein Meteoriteneinschlag den Steinzeitknaben Baata (Clarence John Ryan) aus seinem Tiefkühlschlaf im Gletscher. Auf seinen Streifzügen durch die Berge begegnet der scheue Jüngling der frisch aus dem Ferienhaus entlaufenen Sophie (Julia Krombach). Zwischen den beiden so grundverschiedenen Kindern entwickelt sich eine Freundschaft ohne viele Worte. Die wird bald auf die Probe gestellt, als ungemütliche Wissenschaftler Baata zu Leibe rücken.

Regisseur Wolfgang Murnberger („Komm, süßer Tod„, „Silentium„) wandelt mit einem phantastischen Jugend- und Naturabenteuer vor eindrucksvollem Alpenpanorama auf ungewohnten Pfaden.

Sophie verbringt die Ferien mit ihrem Vater und dessen neuer Frau und Tochter in den Bergen auf einer Hütte. Nach einem Streit haut sie ab und fällt hin. Neandertalerjunge Bataa entdeckt sie und kümmert sich um sie. Als sie aus der Ohnmacht erwacht, ist Sophie erst einmal geschockt, doch die beiden Kids aus unterschiedlichen Zeiten freunden sich an.

Durch den Einschlag eines Meteoriten wird in den österreichischen Alpen ein eingefrorener Neandertalerjunge namens Baata wieder zum Leben erweckt. Dieser trifft per Zufall auf die gleichaltrige Sophie, die vor ihrer ungeliebten Patchwork-Familie, die gerade in der Nähe Urlaub macht, ausgerissen ist. Nach und nach überwinden die beiden Sprach- und Zeit-Barrieren und entdecken dabei viele Gemeinsamkeiten. Doch dann spüren Wissenschaftler den Steinzeitbuben auf, und plötzlich wird Baata wie ein wildes Tier gejagt.

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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    Die Geschichte vom jungen Neandertaler, der in der einsamen Bergwelt der Hochalpen lebt beziehungsweise zum Leben wieder erweckt wird, klingt zwar eher phantastisch - aber wir feiern ja in diesem Jahr den 150. Jahrestag der Entdeckung der Neandertaler. Da wundert es nicht, wenn auch in einem Kinderfilm ein Neandertaler auftaucht, den es ins Heute verschlagen hat.

    Der Neandertaler Bataa, dem die 13-jährige Sophie begegnet, als sie ihre Patchworkfamilie bei einem Urlaub in den Bergen im Zorn verlässt, wird zum Katalysator für sehr typische Probleme von Kindern unserer Zeit: Erwachsene, die keine Zeit für ihre Kinder haben, immer mit etwas Wichtigerem beschäftigt sind, nicht mehr zuhören können und vor allem Kindern nicht glauben, wenn sie von ihren Erlebnissen erzählen; Familien, die mühsam zusammen geflickt werden und dennoch keine Harmonie ergeben.

    Das wichtigste Thema aber dieses Films ist die Auseinandersetzung mit dem Tod - eine Thematik, die nicht nur Kinder sehr bewegt und die hier in kindgemäßer Weise, sehr verantwortlich und auch sehr sensibel und nachvollziehbar behandelt wird.

    Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)

Kritikerrezensionen

  • Wolfgang Murnberger, für seine lustigen Wolf-Haas-Krimiadaptionen bekannt, legt hier einen originellen Familienfilm mit Fantasy-Einlagen vor. Er mixt Abenteuer, Drama, Culture-Clash und Humor und vereint zu guter letzt eine Patchwork-Familie. Selbst das Thema Tod wird in den Unterhaltungsfilm eingebunden.

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