Filmhandlung und Hintergrund

Drama über ein Liebespaar, das durch ein unheimliches Ereignis entzweit wird.

Stefan (Lukas Turtur) und Andreas (Philipp Hochmair) haben es scheinbar geschafft: Sie leben in einem schönen alten Haus in den Weinbergen und führen nach all den Jahren noch immer eine liebevolle Beziehung. Zudem werden die beiden durch ihre Arbeit im selben Orchester – der eine ist Disponent und der andere Musiker – und der Liebe zur klassischen Musik verbunden. Neben ihrem ausgedehnten Freundeskreis, der sich regelmäßig zu kultivierten Gesprächen und einem Glas Wein trifft, kümmern sie sich um ihren kleinen Kater Moses, den sie wie ein Kind hüten. Doch eines Tages ist es vorbei mit der idyllischen Stimmung. Stefan rastet in einem plötzlichen Gewaltausbruch aus und treibt einen tiefen Keil zwischen sich und seinen Partner. Von da an ist ihre einst intakte Beziehung von Entfremdung und Misstrauen bestimmt. Kann Stefan wieder zu seinem alten Ich finden und Andreas für sich gewinnen? Und kann Andreas seinem Liebsten verzeihen und eine neue Chance geben? Die kurze Beziehungskrise droht zum Ende ihrer Liebe zu werden.

Kater – Hintergrund

Das einfühlsame Beziehungsdrama stammt von dem österreichischen Schauspieler und Regisseur Klaus Händls, der für seine Auftritte in „Die Klavierspielerin“ und „Sophie Scholl“ bekannt ist. Dabei handelt es sich nach „März“ (2008) um seinen zweiten abendfüllenden Spielfilm. Händls konzentriert sich in dem Kammerspiel ganz auf die fragile Beziehungsdynamik der Protagonisten, die quasi aus dem Paradies ausgestoßen werden. Die Hauptdarsteller Lukas Turtur ist vor allem als Theaterschauspieler bekannt, während Hochmair in einigen Film-und Fernsehproduktionen mitgespielt hat („Das Experiment„, „Winterreise„). Das Drama wurde auf der Berlinale 2016 in der Sektion Panorama gezeigt.

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Kritiken und Bewertungen

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