Jackass Presents: Bad Grandpa (2013)

Jackass Presents: Bad Grandpa Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Jackass Presents: Bad Grandpa: Versteckte-Kamera-Komödie, in der Randale-Rentner Johnny Knoxville als Grandpa mit Enkel Amerika schockiert.

Irving Zisman alias Johnny Knoxville macht sich mit seinem Enkel Billy auf dem Weg, um ihn bei dessen Papa abzugeben. Im Kofferraum: Die Leiche von Irvings verstorbener Frau. Eine Reise durch die USA, bei der das Duo mit Unfällen und schlechtem Benehmen Chaos hinterlässt, das die Menschen in blankes Entsetzen versetzt oder zum Grinsen verleitet. Während Schwerenöter Irving jeden Rock angräbt, eine Massenpanik in einer Frauenbar auslöst oder sich als Hochzeitscrasher übt, tritt Billy als Mädchen verkleidet bei einem Talentwettbewerb mit einer Stripnummer auf.

Der 86-jährige Irving reist mit seinem Enkel durch die Lande und versetzt Amerika in Angst und Schrecken. Versteckte-Kamera-Komödie mit Johnny Knoxville in perfekter Maske, die auf einem Sketch der Fernsehserie “Jackass” beruht.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Ein schönes Vergnügen, auch wenn die respektlosen Abenteuer des bösen Großvaters ungleich gemächlicher sind als der sonst so halsbrecherische Unsinn der Jackass-Crew.
  • Die legendäre MTV-Kult-Show, die erstmals 2002 das Licht der großen Leinwand erblickte, geht in die nächste Runde! Hauptdarsteller und “Jackass“-Erfinder Johnny Knoxville agiert wieder vor der Kamera, ist Produzent und diesmal auch Autor. Dass er und Regisseur Jeff Tremaine, ebenfalls ein “Jackass”-Wiederholungstäter, das Erfolgskonzept der Comedy-Serie verinnerlicht haben, zeigt sich in jeder haarsträubenden Szene. Diesmal wird’s noch unglaublicher, denn Knoxville begibt sich als 86-jähriger (!) Irving Zisman auf einen Road Trip quer durch die USA, um seinen 8-jährigen Enkel Billy zu dessen Vater zu bringen, der auf ihn aufpassen soll. Die Reise erfordert zahlreiche Opfer, alle eingefangen mit versteckter Kamera. Denn der obszöne, versoffene und respektlose Rentner konfrontiert seinen Enkel und völlig fremde Menschen mit den absurdesten Situationen und einer unfassbar hohen Schmerzgrenze in puncto guten Geschmack. Ob Ladendiebstahl, Besuche im Strip-Lokal oder nachmittäglicher Bierrausch – Irving Zisman lässt nichts anbrennen und hat so gar nichts opahaftes an sich. Die Figur des Bad Grandpa, die seit Jahren in der TV-Serie und den Kinofilmen mit seinem rücksichtslosen und perversen Verhalten schockiert, bekommt endlich den ihr zustehenden eigenen Film. Noch skurriler, noch böser liefern Kult-Komiker Knoxville und Jungstar Jackson Nicoll ein Stelldichein bizarrer Peinlichkeiten. Das ungewöhnliche Duo sorgt für jede Menge absurder Momente und Lacher vor versteckter Kamera, erstmals nach Drehbuch, aber selbstverständlich so unappetitlich wie immer. Echte Menschen, echte Reaktionen: eine neue Form der Erziehung.

    Fazit: Nächster Streich der tabulosen, herrlich unkorrekten Kult-Show.
  • Die MTV Serie "Jackass" gab es mittlerweile schon dreimal im Kino zu sehen. Mit "Jackass Presents: Bad Grandpa" erschafft die Truppe rund um Johnny Knoxville nun erstmals einen Film mit wirklicher Handlung. Hierbei handelt es sich also nicht um eine bloße Aneinanderreihung waghalsiger Stunts und übler Streiche, sondern es soll eine ganze Geschichte erzählt werden. Dass diese verhältnismäßig dünn ist, wundert niemanden. Schließlich lebt auch dieser "Jackass" Film in erster Linie von den Reaktionen der mit versteckter Kamera gefilmten, nichtsahnenden Passanten.

    Die Geschichte dreht sich um den perversen Rentner Irving Zisman (Johnny Knoxville), der "Jackass" Fans schon aus dem Fernsehen bekannt sein dürfte. Als niveauloser Greis darf man sich einfach alles erlauben, so Knoxvilles Prämisse. Das stimmt auch, denn die Reaktionen auf Zismans irrwitzige, dreiste oder anzügliche Handlungen sind schlichtweg unbezahlbar. Auch, wer der "Jackass" Truppe generell kritisch gegenüber steht, wird es bei "Bad Grandpa" schwer haben, nicht das eine oder andere Mal lauthals loszulachen.

    Das wahre Highlight ist allerdings der achtjährige Billy (Jackson Nicoll). Er veräppelt die ahnungslosen Passanten mit einer unschuldigen Selbstverständlichkeit, die wirklich beeindruckt. Der Kleine wirkt dabei gleichermaßen natürlich und professionell und verleiht dem Film einen gewissen Charme.

    Natürlich gibt es auch bei "Jackass Presents: Bad Grandpa" wieder Witze, die einfach über das Ziel hinausschießen. Die Grenzen zwischen immens guten Lacher und denen des guten Geschmacks werden konsequent verwischt. Man sollte also schon hart im Nehmen und in der Lage sein, das Ganze nicht wirklich ernst zu nehmen. Dann ist ein amüsanter Filmabend allerdings mehr als garantiert.

    Fazit: Johnny Knoxville is back! Und amüsiert dabei wie nie zuvor: "Jackass Presents: Bad Grandpa" ist überraschend gelungen. Auch, wer "Jackass" kritisch gegenüber steht und über die waghalsigen Stunts der Truppe eigentlich nicht lachen kann, wird sich der Wirkung dieser gelungenen Komödie nicht entziehen können. "Bad Grandpa" ist so frech, dreist und innovativ, dass es wohl niemandem gelingen wird, den Film ohne Lachattacken zu überstehen. Der gute Geschmack wird dabei das eine oder andere Mal weit hinter sich gelassen, aber seine erhoffte Wirkung verfehlt der Film nicht!
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